Georg Baselitz: Millionen-Hammer, Skandal-Legende – und immer noch nicht fertig mit uns
21.02.2026 - 09:06:58 | ad-hoc-news.deAlle reden wieder über Georg Baselitz – aber warum eigentlich? Umgedrehte Körper, zerstörte Helden, Nazi-Geschichte, Millionenpreise: Das ist kein ruhiger Museums-Opa, das ist der Typ, der die deutsche Malerei einmal komplett gegen die Wand gefahren hat – absichtlich.
Wenn du denkst, Malerei sei brav, dann hast du diese Bilder noch nicht gesehen. Dreckig, brutal, laut – und trotzdem hängen sie in den teuersten Sammlungen der Welt. Kunst-Hype oder nur gut vermarkteter Kult?
Das Netz staunt: Georg Baselitz auf TikTok & Co.
Auf Social Media wird Baselitz gerade neu entdeckt – von genau deiner Generation.
Seine umgedrehten Figuren wirken wie Anti-Instagram: alles andere als polished, aber dafür maximal edgy. Dicke Farbschichten, kaputte Körper, provokante Titel – das schreit nach „Screenshot, Story, Discuss!“
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Georg Baselitz in 10 Minuten: Doku-Clips, Talks & Kunst-Nerd-Deepdives auf YouTube
- Baselitz auf Insta: Studio-Vibes, Ausstellungs-Posts & Sammler-Feeds entdecken
- TikTok reagiert auf umgedrehte Bilder: Georg Baselitz im Duett mit deinem For You Feed
Die Kommentare schwanken zwischen „Kann das mein kleiner Bruder auch?“ und „King, der Deutschland aus der Nachkriegskunst gerissen hat“. Genau diese Spannung macht den Reiz aus.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Wenn du bei Baselitz mitreden willst, brauchst du ein paar Pflicht-Werke im Kopf. Hier die Shortlist für dein nächstes Gallery-Date oder dein flex im Kunst-Talk:
- „Die große Nacht im Eimer“ (frühe 1960er)
Ein junger, nackter Typ, der sich selbst befriedigt – grob gemalt, düster, hässlich ehrlich. Damals ein Skandal, das Bild wurde sogar beschlagnahmt. Heute ein Schlüsselwerk der deutschen Nachkriegskunst und Symbol dafür, wie Baselitz das „saubere“ Nachkriegsbild zerstört hat. - „Der Wald auf dem Kopf“ / die umgedrehten Bilder (ab späte 1960er)
Hier kommt das, wofür er weltberühmt ist: Motive einfach auf den Kopf gestellt. Nicht als Gag, sondern als radikaler Move: Weniger Motiv, mehr Malerei. Bäume, Figuren, Porträts – alles hängt Kopf. Genau diese Bilder werden heute für Millionen versteigert und gelten als seine Blue-Chip-Signatur. - Helden- und „Neue Typen“-Bilder
Zerrissene, monströse Männerfiguren, wie zerplatzte Heldenmythen. Schlammige Farben, kaputte Körper, eine deutliche Abrechnung mit deutscher Geschichte. Diese Serien machen klar: Baselitz ist nicht „nur“ Maler, er ist Geschichts-Kommentator mit Pinsel.
Später kommen Holzskulpturen dazu – roh, mit der Kettensäge bearbeitet, wie verletzte Riesen. Auch die sind längst Museumsklassiker und High-End-Sammelware.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Wer sich fragt, ob Baselitz nur Kult oder knallharte Anlage ist: Die Auktionszahlen sprechen eine sehr deutliche Sprache.
Bei den großen Häusern wie Christie's und Sotheby's taucht sein Name regelmäßig in den oberen Preisregionen auf. Internationale Marktberichte nennen für seine umgedrehten Gemälde Rekordpreise im hohen einstelligen Millionenbereich in Euro bzw. Dollar – einzelne Ikonen lagen laut Branchenportalen bereits über der 10-Millionen-Marke.
Besonders gefragt: die großformatigen, ikonischen 1960er- und 1970er-Jahre-Werke – also genau die Bilder, die man im Kunstgeschichtsbuch zuerst sieht. Das sind klassische Blue-Chip-Assets: knapp, museal, global gesammelt.
Was den Markt stabil hält:
- Museums-Präsenz: Baselitz hängt in den Top-Häusern der Welt – von New York bis Berlin. Das macht ihn für Sammler „sicher“.
- Galerie-Power: Er arbeitet mit Schwergewichten wie White Cube. Diese Galerien steuern Angebot und Marktauftritt sehr genau.
- Langfristiger Hype statt kurzer Trend: Seit Jahrzehnten gefragt, keine One-Season-Sensation.
Heißt für dich: Baselitz ist kein „entdecke ich mal auf der Messe für ein paar Tausend“-Künstler, sondern eher die Kategorie „Wenn du ihn im Wohnzimmer hast, hast du auch einen Versicherungsvertrag mit vielen Nullen“.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Ob du nur scrollen oder wirklich vor einem Original stehen willst – bei Baselitz ist beides wichtig. Online siehst du die Motive, im Raum spürst du die Wucht der Farbe und der Skulpturen.
Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die verbindlich und öffentlich angekündigt sind, ohne dass sich die Lage kurzfristig ändern könnte. Große Institutionen planen Baselitz-Shows regelmäßig, aber die allerneuesten Termine variieren stark und werden oft relativ knapp kommuniziert.
Wenn du live checken willst, was gerade läuft oder als Nächstes kommt, dann schau hier rein:
- Direkt beim Künstler: Offizielle Infos, Werk-Überblick & Ausstellungs-News
- White Cube: Galerie-Shows, aktuelle Projekte & Sammler-Infos
Tipp: Auch große Museen in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA haben Baselitz dauerhaft in ihren Sammlungen. Wenn du in einer größeren Stadt unterwegs bist, lohnt sich immer ein schneller Blick auf die Museums-Websites: Baselitz taucht regelmäßig in Sammlungspräsentationen und Themen-Ausstellungen auf.
Wer ist dieser Typ eigentlich? Kurz-Biografie für deine nächsten Smalltalk-Battles
Georg Baselitz kommt aus Sachsen, wächst in der Nachkriegszeit auf – mitten zwischen Trümmern, Schuld, Schweigen. Er studiert Kunst, eckt früh an, wird wegen angeblicher „Unsittlichkeit“ von einer Hochschule geschmissen. Genau diese Reibung formt seine Haltung.
Statt sauberen Realismus zu malen, attackiert er die deutsche Vergangenheit, das Heldenbild, den glatten Wiederaufbau. In den 1960ern landen seine Bilder bei der Polizei, später in den größten Museen der Welt. Er gilt heute als einer der entscheidenden Erneuerer der Malerei nach 1945 – nicht nur in Deutschland, sondern international.
Seine Karriere-Highlights im Schnelldurchlauf:
- Frühe Skandale: Beschlagnahmte Bilder, öffentliche Empörung – perfekte Startrampe für eine Rebellenkarriere.
- Erfindung der „auf dem Kopf“-Malerei: Sein Markenzeichen, sein Markenkern, sein Millionen-Hammer.
- Große Museums-Retrospektiven: Mehrfach in führenden Häusern weltweit gefeiert – ein sicheres Zeichen: Kanon-Status.
Heute ist Baselitz längst Teil der Kunstgeschichte – aber seine Werke fühlen sich immer noch unbequem an. Genau deshalb funktionieren sie auch für eine Generation, die von „Be Real“ bis Trauma-Talk alles gewohnt ist.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Also: Lohnt sich Georg Baselitz für dich – als Viewer, als Insta-User, vielleicht irgendwann als Sammler?
Ja, wenn du auf Kunst stehst, die nicht nett sein will. Baselitz ist laut, hässlich schön, voller Geschichte und Gegenwehr. Seine Bilder sind nichts für neutrale Wohnzimmer, sondern Statements: über Macht, Männlichkeit, Deutschland, Failure.
Für deine Timeline bedeutet das: Seine Werke sind zero glatt, aber maximal „shareable“. Sie triggern Diskussionen – über Geschmack, Moral, Preiswahnsinn. Perfekter Stoff für Kommentare und Duett-Videos.
Als Investment ist Baselitz klar im Blue-Chip-Segment – weit weg von Einsteiger-Level, aber dafür mit jahrzehntelang geprüfter Relevanz. Wenn du (noch) nicht in dieser Liga spielst, kannst du trotzdem viel mitnehmen: den Blick auf radikale Malerei, den Mut zur Hässlichkeit, und die Erkenntnis, dass Kunst nicht gefällig sein muss, um wichtig zu sein.
Unterm Strich: Baselitz ist kein Hype-of-the-Day – er ist der Typ, an dem du lernst, wie Kunst Geschichte hackt und daraus Millionen macht.
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