Genesis: Warum die Kultband gerade wieder überall ist – und was du jetzt hören musst
04.02.2026 - 01:08:11Genesis: Die Kultband, die einfach nicht aus deinem Kopf verschwindet
Genesis ist eine dieser Bands, die deine Eltern schon gefeiert haben – und die heute trotzdem wieder als Nostalgie-Gänsehaut in Playlists, TikToks und Reaction-Videos auftaucht. Von Prog-Rock zu Pop-Hymnen, von Peter Gabriel zu Phil Collins: Diese Band hat Popgeschichte geschrieben.
Nach ihrer großen Abschiedsrunde „The Last Domino? Tour“ ist es zwar ruhig um neue Live-Pläne geworden – aber die Songs leben auf Social Media und Streaming so stark weiter, dass sich die Fanbase fragt: War’s das wirklich?
Genesis heute: Zwischen Abschied, Nostalgie & Dauer-Playlist
Offiziell haben Genesis ihre letzte große Tour bereits durchgezogen, inklusive emotionalem Finale in London – Phil Collins sitzend am Mikro, ein Moment für die Musikhistorie. Neue Tour- oder Festival-Ankündigungen gibt es aktuell nicht.
Heißt aber nicht, dass Funkstille ist: Die Band fährt weiter massiv Streaming-Zahlen ein, wird in Dokus, Playlists und TikTok-Cuts gefeiert, und alte Live-Aufnahmen tauchen immer wieder in den Trends auf. Gerade für die Generation, die sie nie live gesehen hat, ist der Hunger nach einem Live-Erlebnis riesig.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Genesis bringen zwar keine neuen Singles mehr raus, aber ein paar Klassiker sind auf Spotify, Apple Music & Co. einfach nicht totzukriegen. Diese Tracks sorgen immer noch für Ohrwurm-Alarm:
- "Invisible Touch" – Der Pop-Banger aus den 80ern, der klingt wie eine perfekt produzierte Retro-Playlist. Knallige Synths, eingängiger Refrain, genau die Art Song, die du einmal hörst und den Rest des Tages mitsingst.
- "Land of Confusion" – Politischer, düsterer, aber mit einem Refrain, der Stadion-tauglich ist. Der Track taucht immer wieder in Edits und Memes auf – vom politischen Clip bis zu Gaming-Montagen.
- "I Can’t Dance" – Ironischer, lässiger Groove, perfekt für Lipsyncs und Comedy-Clips. Der ikonische, etwas „cringe“, aber legendäre Walk im Originalvideo ist pures Meme-Material.
Dazu kommen Fan-Favoriten wie "Mama", "Throwing It All Away" oder die frühen Longtracks aus der Peter-Gabriel-Ära, die besonders in Nischen-Communities und Musikforen abgefeiert werden.
Das Netz feiert: Genesis auf TikTok & Co.
Gerade auf Social Media leben Genesis weiter – oft als Nostalgie-Filter für Geschichten, Throwback-Clips oder Vater-Kind-Reaction-Videos. Auf Reddit und in Foren wird die Band hauptsächlich mit Respekt, dicken Nostalgie-Gefühlen und viel Liebe diskutiert.
Der Vibe in der Fanbase: eine Mischung aus „Wir können nicht glauben, dass es vorbei ist“ und „Ich hab sie leider nie live gesehen“. Viele User schreiben, dass sie durch Eltern oder ältere Geschwister zu Genesis gekommen sind – andere entdecken sie über Algorithmen, die sie von Phil Collins-Solo zu den Band-Sachen rüberschieben.
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Auf YouTube lohnen sich vor allem die alten Live-Mitschnitte aus den 70ern und 80ern – da wird Genesis schnell klar: kein normaler Pop-Act, sondern eine Band, die von Kostümen bis Lichtshow alles auf Anschlag gedreht hat.
Erlebe Genesis live: Tour & Tickets
Die Frage, die sich alle stellen: Kommt da noch was?
Stand jetzt gibt es keine angekündigten neuen Tourdaten für Genesis. Die letzte große Runde war die „The Last Domino? Tour“, die genau damit gespielt hat, ob es der endgültige Abschied ist oder nicht – aber aktuell sieht alles nach „Das war’s live“ aus.
Wenn du trotzdem up to date bleiben willst, führt kein Weg an der offiziellen Seite vorbei. Dort werden Updates, Re-Releases und mögliche Special-Projekte zuerst landen:
Hier auf der offiziellen Genesis-Seite nach News & Releases checken
Für ein Live-Erlebnis musst du derzeit auf Live-Alben, Blu-rays, Konzertmitschnitte und Tribute-Acts ausweichen. Gerade die offiziellen Live-Releases von Touren wie „Mama Tour“ oder „Invisible Touch Tour“ kommen der echten Stadion-Stimmung erstaunlich nah.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
Genesis starten Ende der 60er in England als Schulband – mit Peter Gabriel, Tony Banks, Mike Rutherford und später unter anderem Phil Collins am Schlagzeug. Am Anfang setzen sie auf lange, verspielte Songs, Kostüme, Theater – klassischer Progressive Rock, aber mit eigenem Film-im-Kopf-Vibe.
In den 70ern erspielen sie sich Kultstatus mit Alben wie „Foxtrot“ oder „Selling England by the Pound“. Der Durchbruch bei einem breiteren Publikum kommt aber, als Peter Gabriel aussteigt und Phil Collins vom Drummer zum Frontmann wird.
Ab da wird es poppiger – ohne dass die Band ihre Identität komplett wegwirft. Alben wie „Duke“, „Genesis“ und vor allem „Invisible Touch“ ballern weltweit in die Charts. Genesis holen sich Platin-Auszeichnungen in mehreren Ländern, landen Top-10-Hits in den USA, UK und Deutschland und werden zu einer der größten Rock-/Popbands der 80er.
Dazu kommt der Solo-Erfolg: Phil Collins wird allein nochmal zum Megastar, Peter Gabriel ebenfalls. Trotzdem bleibt die Bandmarke Genesis stark – egal ob als Prog-Legenden für Musiknerds oder als Radio-Hit-Lieferanten für Mainstream-Hörer.
In den 2000ern und 2010ern gibt es immer wieder Reunions, bis schließlich die große Abschiedsphase eingeläutet wird. Die letzte Tour berührt die Fans besonders durch Phil Collins’ gesundheitliche Einschränkungen – er sitzt während der Shows, die Stimme bricht manchmal, aber genau das sorgt bei vielen für Gänsehaut und Standing Ovations.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du auf Hooks, große Refrains und leicht melancholische, aber trotzdem stadiontaugliche Vibes stehst, kommst du an Genesis kaum vorbei. Ihre größten Songs klingen heute nicht „alt“, sondern eher wie der Retro-Soundtrack, den viele aktuelle Produktionen bewusst nachbauen.
Für totale Newcomer bietet sich ein Einstieg über die Pop-Phase an: gönn dir eine Best-of-Playlist mit „Invisible Touch“, „Land of Confusion“, „I Can’t Dance“ und dann langsam rüber zu den längeren, cineastischen Tracks der frühen Jahre. Du wirst merken: Die Band kann beides – Ohrwurm in 4 Minuten und epische Story in 10+.
Live sieht es derzeit zwar schlecht aus, was neue Tourdaten angeht – aber genau das macht jede Aufnahme, jedes alte Konzertvideo und jeden Remix noch besonderer. Wenn du Bock auf Gänsehaut, echte Musiker-Skills und Songs hast, die länger halten als jeder virale Hit, dann lohnt es sich definitiv, bei Genesis tiefer einzutauchen.
Also: Kopfhörer auf, Volume hoch, und einmal voll in die Welt von Genesis abtauchen – der perfekte Soundtrack, wenn du mal kurz dem Alltag entfliehen willst.


