Genesis-Comeback, Genesis

Genesis-Comeback? Warum jetzt alle wieder ausrasten

19.02.2026 - 12:04:41 | ad-hoc-news.de

Genesis sind zurück in den Timelines – was läuft da gerade, was bedeutet das für Fans in Deutschland und kommt da noch mehr?

Genesis und Ruhe? Keine Chance. Obwohl die Band offiziell ihren Abschied gefeiert hat, brodelt es wieder richtig im Fanlager: neue Interview-Schnipsel, Streaming-Rekorde, Deluxe-Editions, Reunion-Gerüchte – und natürlich die Frage: War das wirklich das letzte Kapitel oder geht da doch noch was? Wer mit Genesis groß geworden ist (oder ihre Songs erst über TikTok & Playlists entdeckt), merkt: Diese Band lässt dich einfach nicht los.

Zur offiziellen Genesis-Seite

In den letzten Monaten ist rund um Genesis wieder überraschend viel passiert: neue Vinyl-Pressungen, Jubiläen der Klassiker, emotional offene Interviews von Phil Collins und Mike Rutherford und dazu ein ständiger Buzz auf Social Media. Viele Fans fragen sich: War „The Last Domino?“ wirklich das Ende – oder nur ein Kapitel? Lass uns sortieren, was aktuell Sache ist, welche Signale es gibt und wie realistisch Hoffnungen auf weitere Aktionen in Europa und speziell in Deutschland sind.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell gilt: Genesis haben ihre Karriere mit der Tour „The Last Domino?“ beendet, die 2021/22 auch nach Deutschland kam. In London stand Phil Collins damals sichtbar angeschlagen auf der Bühne, meist im Sitzen, während Tony Banks und Mike Rutherford im Hintergrund für die instrumentale Wucht sorgten. Danach hieß es aus Bandkreisen: Das war’s. Punkt. Doch ganz so klar ist die Lage Stand 2026 nicht mehr.

Zum einen wäre da der anhaltende Erfolg der Kataloge. Streaming-Zahlen von Genesis steigen nach Branchenberichten weiterhin an – vor allem bei jüngeren Hörer:innen, die über Serien, Filme und TikTok-Sounds zu Songs wie „Mama“, „Land of Confusion“ oder „Invisible Touch“ finden. Labels reagieren darauf normalerweise mit Reissues, Boxsets und Content-Kampagnen – genau das passiert. Immer wenn ein großes Jubiläum eines Albums ansteht, tauchen neu gemasterte Versionen, limitierte Vinyls und Making-of-Inhalte auf. Für Fans in Deutschland bedeutet das: neue Sammlerstücke, neue Interviews, mehr Hintergrundmaterial – und wieder mehr Aufmerksamkeit in den Medien.

Zum anderen sind es die Aussagen der Bandmitglieder, die die Gerüchteküche anheizen. Immer wieder fällt in Gesprächen Formulierungen wie „Man soll niemals nie sagen“ oder „Es war ein würdiger Abschluss – aber wer weiß schon, was die Zukunft bringt?“. Offiziell werden keine neuen Tourdaten oder Studio-Pläne genannt, gleichzeitig weichen die Musiker dem Thema nicht konsequent aus. Das reicht, um Fanforen und Reddit-Threads glühen zu lassen.

Wichtig für deutsche Fans: Auch wenn aktuell keine neuen Deutschland-Termine offiziell angekündigt sind, bleibt die Bundesrepublik ein Kernmarkt für Genesis. Die Shows in Berlin, Köln und Hannover waren bei „The Last Domino?“ extrem schnell ausverkauft, die Resonanz in der Presse war stark, und die Streaming-Daten aus dem deutschsprachigen Raum sind stabil. Sollte es also irgendwann doch noch einmal zu Einzelshows, special appearances oder einer Orchester-Kollaboration kommen, sind deutsche Städte ganz oben auf der Liste – das betonen Brancheninsider immer wieder.

Dazu kommt: Genesis sind längst mehr als „nur“ eine Rockband. Sie sind ein wichtiger Teil der Popkultur-Geschichte. Jubiläen wie „50 Jahre ‚The Lamb Lies Down on Broadway‘“ oder „40 Jahre ‚Invisible Touch‘“ sind nicht einfach Nostalgie-Momente, sondern Anlass für Dokus, Podcast-Serien, Special-Events in Kinos und exklusive Listening-Sessions. Gerade solche once-in-a-lifetime-Formate können künftig auch in Deutschland stattfinden – selbst wenn eine klassische Tour aus gesundheitlichen oder logistischen Gründen unrealistisch bleibt.

Zusammengefasst: Neue offizielle Tour? Aktuell nein. Aber neue Editionen, Content, Specials und punktuelle Events? Extrem wahrscheinlich. Und genau das erklärt, warum Genesis im Jahr 2026 immer noch in Feeds, Playlists und Fan-Chats präsent sind.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer Genesis live erlebt hat – besonders auf der „The Last Domino?“-Tour – weiß: Das ist kein gemütlicher Oldie-Abend, sondern eine bis ins Detail durchinszenierte Show mit einem best-of aus mehreren Band-Ären. Für alle, die hoffen, irgendwann doch noch eine Art Sonderkonzert oder Kino-Live-Event zu bekommen, lohnt ein Blick auf die typische Setlist der letzten Tour. Sie verrät ziemlich genau, was Genesis selbst als ihr Kernrepertoire betrachten.

Zu den festen Eckpunkten gehörten Songs wie:

  • „Mama“ – düster, dramatisch, mit diesen ikonischen Drum-Fills (live inzwischen vom Sohn Nic Collins übernommen), die dir direkt in den Magen fahren.
  • „Land of Confusion“ – politisch aufgeladener 80s-Hit, dessen Text heute fast noch aktueller wirkt als damals. Live oft mit starken Visuals und animierten Bildern begleitet.
  • „Domino“ – der Prog-Epos für alle, die die komplexere, längere Genesis lieben. Mehrteilig, mit Spannungsaufbau, Breaks und einem Finale, das das Lichtdesign komplett ausreizt.
  • „Home by the Sea“ / „Second Home by the Sea“ – technisch anspruchsvoll, atmosphärisch dicht und live ein absoluter Fan-Favorit, weil die Band hier richtig viel Raum zum Ausspielen hat.
  • „Follow You Follow Me“ – einer der großen, aber eher sanften Hits, bei dem das Publikum gerne lauthals mitsingt.
  • „Invisible Touch“ – der 80er-Popbanger von Genesis, der jede Halle zum Tanzen bringt, egal wie alt das Publikum ist.
  • „I Can’t Dance“ – inklusive des berühmten „Crab-Walk“-Moves und ironischem Unterton. Spätestens hier sind alle Smartphones oben.
  • „Throwing It All Away“ und „No Son of Mine“ – Songs, die live noch emotionaler kommen als auf Platte.

Dazu streuen Genesis immer wieder ältere, prog-orientierte Titel aus der Peter-Gabriel-Ära ein – etwa „The Carpet Crawlers“, das seit Jahren als Fanliebling gilt und mit mehrstimmigem Gesang Gänsehaut garantiert. Gerade in Deutschland, wo viele Fans die frühen, experimentelleren Genesis verehren, kommen solche Stücke besonders gut an.

Die Show selbst setzt stark auf visuelle Power: großflächige LED-Wände, durchdachtes Licht, viel Arbeit mit Silhouetten und Farbwechseln, dazu live eingespielte Visuals, die den Text der Songs kommentieren oder ironisch brechen. Wer nur die Studioaufnahmen kennt, ist oft überrascht, wie modern das ganze wirkt – kaum Staub, kein veraltetes Bühnenbild, sondern ein Design, das locker mit aktuellen Pop-Acts mithält.

Musikalisch ist vor allem spannend, wie die Band mit Phil Collins’ Stimme umgeht. In den jüngsten Shows lag der Fokus weniger auf stimmlicher Akrobatik, sondern auf Emotion und Timing. Phil setzt seine Stimme sorgfältig ein, während Backing-Vocals und Arrangements so gebaut sind, dass der Gesamtsound dicht und kraftvoll bleibt. Gleichzeitig springt Nic Collins an den Drums ein und hält damit die typische Genesis-Rhythmik auf Top-Niveau.

Sollte es künftig noch einmal zu Genesis-Events kommen – seien es einzelne Auftritte, gestreamte Konzerte oder orchestrale Kollaborationen –, ist davon auszugehen, dass die Setlist weiter zwischen den Welten vermittelt: genug Hits für Casual-Fans, genug Longtracks und tiefere Cuts für die Hardcore-Fraktion. Denkbar sind auch thematische Abende (z.B. Fokus auf eine bestimmte Ära oder ein Gesamtalbum), wie man es von anderen Legenden kennt. In Fanforen kursieren bereits Wunsch-Setlists, die Album-Perlen wie „Duchess“, „Man on the Corner“ oder „Abacab“ wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In Zeiten von Reddit, TikTok und Discord braucht es keine offizielle Pressemitteilung, um einen Hype auszulösen. Bei Genesis reichen ein paar Sätze in Interviews und ein paar mysteriöse Aktivitäten auf Streaming-Plattformen und der offiziellen Website – schon drehen Fan-Communities durch.

Ein beliebtes Thema in deutschen und internationalen Foren: Kommt eine „The Last Domino?“–Film- oder Konzert-Doku in Kino- oder Streaming-Form? Viele Fans verweisen auf Handyaufnahmen, die offensichtlich professionelles Kamera-Equipment bei den London-Abschlussshows zeigen. Dazu kommen Spekulationen, weil immer wieder Live-Snippets in hoher Qualität in Social Feeds landen. Die Theorie: Das Material wird gesammelt, um im passenden Jubiläumsjahr – oder als Teil eines großen Abschlusspakets – veröffentlicht zu werden.

Auf TikTok tauchen regelmäßig Edits auf, in denen Genesis-Songs mit aktuellen Bildern oder Serien-Szenen unterlegt werden. Besonders beliebt: „Land of Confusion“ in politisch aufgeladenen Edits, „Follow You Follow Me“ für nostalgische Couple-Clips und „Mama“ in Dark-Aesthetic-Videos. In den Kommentaren liest man dann Sätze wie „Wie kann eine Band aus den 70ern so modern klingen?“ oder „Warum hat mir niemand gesagt, dass Genesis so krass sind?“ – ein klares Zeichen dafür, dass die Gen-Z-Community Genesis gerade neu entdeckt.

Ebenfalls heiß diskutiert: Ticketpreise und Exklusivität. Viele deutsche Fans erinnern sich noch gut daran, wie schnell und teuer die Tickets für die letzten Arena-Shows waren. In Foren wird daher die Frage gestellt, ob mögliche zukünftige Formate fairer strukturiert werden könnten: kleinere Venues, strengere Anti-Scalping-Regeln, limitierte „Fanclub-only“-Kontingente. Fans verweisen auf andere große Acts, die mit personalisierten Tickets, Losverfahren oder streng limitierten Kontingenten für Hardcore-Fans experimentiert haben. Genesis könnten – falls sie noch einmal aktiv werden – von diesen Modellen lernen.

Eine besonders spannende Theorie dreht sich um orchestrale Projekte. Da eine volle Welttour körperlich schwer vorstellbar ist, halten viele Fans eine Reihe von Sonderkonzerten mit Orchester und Gast-Sänger:innen für realistischer. Namen, die in den Spekulationen auftauchen, reichen von langjährigen Wegbegleitern bis zu deutlich jüngeren Stimmen, die von Genesis beeinflusst wurden. Die Idee: Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford kuratieren das Programm, treten punktuell auf, überlassen aber den Hauptgesang Gästen. Solche Formate würden eher in wenigen ausgewählten Metropolen stattfinden – und ja, hier fällt in Fan-Diskussionen immer wieder Berlin oder Hamburg.

Dazu kursieren immer wieder Wünsche nach einer Peter-Gabriel-Gastrolle. Die Wahrscheinlichkeit ist realistisch betrachtet gering, aber die Vorstellung, wenigstens einen Song wie „The Lamb Lies Down on Broadway“ oder „In the Cage“ mit Gabriel und der aktuellen Genesis-Crew zu erleben, treibt jede Diskussion schnell in die Höhe. Manche Fans rechnen sich eher Chancen auf Studio-Kollaborationen, Bonus-Tracks oder gemeinsame Interviews aus, als auf eine vollwertige Reunion.

Spannend ist auch, wie emotional der Ton der Diskussionen ist. Viele Posts von deutschen Fans klingen fast wie Abschiedsbriefe: Bilder von alten Tickets, Vinyl-Sammlungen, Tourshirts, dazu Texte wie „Danke für die ganze Zeit“ – gleichzeitig immer die Hoffnung, dass da doch noch ein Epilog kommt. Und genau in diesem Spannungsfeld aus Abschied und Hoffnung entsteht der aktuelle Buzz um Genesis.

Alle Daten auf einen Blick

Auch wenn aktuell keine neue Tour angekündigt ist, lohnt ein Blick auf wichtige Eckdaten der jüngeren und älteren Genesis-Geschichte, die für Fans in Deutschland relevant sind.

KategorieDatumOrt / ReleaseInfo
Letzte offizielle Tour2021–2022Europa & Nordamerika„The Last Domino?“-Tour, u.a. mit Stopps in Berlin, Köln, Hannover
Deutschland-Shows (Auswahl)Oktober 2021Berlin, Mercedes-Benz ArenaSchnell ausverkauft, Setlist mit Fokus auf 80er-Hits & ausgewählten Prog-Klassikern
Deutschland-Shows (Auswahl)März 2022Köln & HannoverFinale Europa-Etappe, emotional stark rezipiert in der deutschen Presse
Legendäres Album1986„Invisible Touch“Meistverkauftes Genesis-Album, mehrere Top-10-Hits, in Deutschland bis heute Streaming-Dauerbrenner
Kult-Album (Prog-Ära)1974„The Lamb Lies Down on Broadway“Konzeptalbum aus der Peter-Gabriel-Phase, oft in Bestenlisten der einflussreichsten Rockalben
Wichtiger Line-up-Wechsel1975Ausstieg Peter GabrielPhil Collins übernimmt später den Leadgesang, Sound verschiebt sich schrittweise in Richtung Pop/Rock-Hybrid
Charterfolg Deutschland1980er–1990erMehrere Alben & SinglesGenesis platzieren Alben wie „Genesis“ (1983) und „We Can’t Dance“ (1991) hoch in den deutschen Charts
Aktuelle Aktivität2020erReissues, Streaming, InterviewsRegelmäßige Neuauflagen, Jubiläumsformate und mediale Rückblicke halten die Band präsent

Häufige Fragen zu Genesis

Weil Genesis-Fragen in deutschen Suchanfragen und Comment-Sections immer wieder auftauchen, hier ein ausführlicher FAQ-Block – perfekt, wenn du dich tief einlesen oder Diskussionen mit Fakten füttern willst.

1. Sind Genesis wirklich aufgelöst oder kommt da noch etwas?

Offiziell haben Genesis mit der „The Last Domino?“-Tour ihren Abschied von der großen Bühne gefeiert. In Interviews sprechen die Mitglieder von einem bewussten, geplanten Ende, das sie in Würde durchziehen wollten – ohne sich zu sehr zu verzetteln. Gleichzeitig fällt auf, dass niemand kategorisch ausschließt, dass es irgendwann spezielle Formate geben könnte: einmalige Shows, TV- oder Streaming-Konzerte, orchestrale Projekte oder Studioarbeiten. Gesundheitliche Faktoren – vor allem bei Phil Collins – spielen eine zentrale Rolle. Realistisch ist daher: Eine klassische, mehrmonatige Welttour durch Arenen ist extrem unwahrscheinlich. Punktuelle, sehr selektive Aktionen oder neue Archiv-Veröffentlichungen sind dagegen durchaus im Rahmen des Möglichen.

2. Warum sind Genesis für die Musikgeschichte so wichtig?

Genesis gehören zu den Bands, die gleich mehrere Generationen und Genres geprägt haben. In den 70ern galten sie mit Alben wie „Foxtrot“, „Selling England by the Pound“ und „The Lamb Lies Down on Broadway“ als Speerspitze des Progressive Rock: lange Songstrukturen, komplexe Arrangements, aufwendige Live-Inszenierungen. In den 80ern schafften sie die Transformation zu einer band, die Radios und Charts erobert, ohne die eigene Identität komplett über Bord zu werfen. Hits wie „Invisible Touch“, „Throwing It All Away“ oder „No Son of Mine“ laufen heute immer noch im Classic-Rock-Radio und in Playlists. Dazu kommt der massive Einfluss der einzelnen Mitglieder: Phil Collins als Solo-Star, Mike Rutherford mit Mike + The Mechanics, Peter Gabriel mit seinen eigenen, hochkreativen Soloalben. Unzählige Indie-, Prog-, Pop- und sogar Metal-Bands nennen Genesis als Inspiration – von Muse über Marillion bis hin zu modernen Prog-Acts.

3. Wie unterscheidet sich die Peter-Gabriel-Ära von der Phil-Collins-Ära?

Grob gesagt: Die Gabriel-Phase steht stärker für experimentelle, theatralische und konzeptuelle Musik, während die Collins-Phase den Spagat zwischen anspruchsvollen Strukturen und eingängigen, radiofreundlichen Songs schafft. Mit Peter Gabriel im Fokus spielten Kostüme, Storytelling und ausufernde Songstrukturen eine große Rolle – viele Songs gehen über zehn Minuten, es gibt komplexe Taktarten und lange Instrumentalpassagen. Nach Gabriels Ausstieg übernimmt zunächst Phil Collins den Leadgesang, ohne dass sich der Sound sofort komplett ändert. Erst über Alben wie „A Trick of the Tail“, „Duke“ und „Genesis“ verschiebt sich der Fokus spürbar: kürzere Songs, klarere Hooks, aber immer noch ungewöhnliche Harmonien und Spannungsbögen. Live mischt die Band beide Welten, was die Shows so spannend macht: Du bekommst den Artrock-Spirit der 70er sowie die Hitdichte der 80er und frühen 90er.

4. Welches Genesis-Album ist der beste Einstieg für neue Fans?

Das hängt stark davon ab, von welcher Seite du kommst. Wenn du eher über Pop und Radiohits in die Band reinrutschst, sind „Invisible Touch“ und „We Can’t Dance“ gute Einstiege. Hier findest du viele der bekannten Singles, die auch heute noch im Radio laufen. Willst du die Verbindung von Eingängigkeit und Anspruch, greifen viele Fans zu „Duke“ oder „Genesis“ (1983) – Alben, die Komplexität und starke Melodien perfekt balancieren. Und wenn du Prog liebst und dich nicht vor längeren, verschachtelten Songs scheust, sind „Selling England by the Pound“ und „The Lamb Lies Down on Broadway“ Pflicht. Ein beliebter Tipp: Starte mit einem Best-of-Set oder einer Liveaufnahme der letzten Tour, um einen Überblick zu bekommen, und geh dann gezielt in die Studiowerke rein.

5. Warum war die „The Last Domino?“-Tour für Fans in Deutschland so besonders?

Zum einen, weil vielen klar war: Das könnte wirklich die letzte Chance sein, Genesis in nahezu kompletter Form live zu erleben. Phil Collins’ gesundheitliche Situation war sichtbar, gleichzeitig aber auch die Entschlossenheit, die Songs noch einmal auf die Bühne zu bringen. In den deutschen Arenen mischte sich Nostalgie mit echter Dankbarkeit – viele Fans waren schon in den 80ern und 90ern auf Konzerten, andere sahen die Band zum ersten Mal. Die Setlist war stark kuratiert und deckte sowohl die poppigeren Hits als auch einige tiefere Fan-Favoriten ab. Presseberichte hoben hervor, wie sauber und druckvoll der Sound war und wie intensiv die Reaktionen auf Songs wie „Mama“ oder „Home by the Sea“ ausfielen. Für viele war das kein normales Konzert, sondern ein persönliches Kapitelende ihrer Musikbiografie.

6. Wie relevant sind Genesis heute noch für Gen Z und Millennials?

Mehr als man auf den ersten Blick denken würde. Klar, die Kernphase der Band liegt Jahrzehnte zurück, aber über mehrere Kanäle rutschen Genesis massiv in aktuelle Timelines: Soundtracks, TikTok-Edits, Serien, algorithmische Playlists. Viele junge Artists beziehen sich offen auf Prog- und 80er-Ästhetik – von Synth-Sounds über Drum-Grooves bis hin zu Visuals – und wer dann die Wurzeln checkt, landet früher oder später bei Genesis. Dazu kommen Eltern, die ihre Kids mit auf Konzerte genommen haben oder zuhause Vinyl auflegen. In Deutschland ist der Effekt gut zu beobachten: Bei den letzten Touren war das Publikum sichtbar durchmischt – von Teenagern bis zu Menschen, die die Band seit den 70ern verfolgen. Genau diese Generationenbrücke macht Genesis heute spannend: Die Songs sind alt, aber sie altern erstaunlich gut.

7. Was sollten deutsche Fans in den nächsten Jahren im Blick behalten?

Wenn du Genesis liebst, lohnt es sich, ein paar Dinge im Auge zu behalten: offizielle Kanäle (Website und Socials), Ankündigungen zu Jubiläen großer Alben und Projekte der einzelnen Mitglieder. Gerade Boxsets, Dokus und Special-Events tauchen oft zuerst in internationalen Medien auf und werden dann für den deutschen Markt adaptiert. Außerdem ist es sinnvoll, Fanforen und Subreddits zu verfolgen, weil dort Gerüchte und Leaks häufig früher diskutiert werden. Selbst wenn es keine klassische Tour mehr gibt, können einzelne Konzerte, Streaming-Events oder Kollaborationen auftauchen – und für solche Raritäten willst du früh genug Bescheid wissen. Und selbst im „Worst Case“, dass nie wieder eine Bühne betreten wird, bleibt da ein Backkatalog, mit dem du dich Jahre beschäftigen kannst – von den offensichtlichen Hits bis zu völlig unterschätzten Albumtracks.


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