Genesis-Comeback: Warum die Band jetzt wieder überall gefeiert wird
24.01.2026 - 19:59:26Du dachtest, Genesis wären nur was für deine Elterns Plattensammlung? Falsch gedacht. Die Prog- und Pop-Legenden sind wieder überall im Gespräch – von Streaming-Playlists bis TikTok-Edits.
Ob du wegen Phil Collins, Peter Gabriel oder einfach wegen dieser ewigen Gänsehaut-Refrains hereinslidest: Genesis sind einer dieser Acts, die einfach nicht verschwinden – und genau das macht den Reiz aus.
Zwischen Nostalgie-Flash, legendären Live-Clips und dem Warten auf neue Moves aus dem Camp der Band dreht sich gerade wieder einiges – wir haben für dich den Überblick.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Aktuell sind es vor allem die Klassiker, die bei Genesis auf Dauerschleife laufen – und zwar nicht nur in Oldie-Radios, sondern in Playlists von Leuten, die die Achtziger nur aus Memes kennen.
- "Invisible Touch" – Der ultimative Ohrwurm, der sofort nach Synths, Neonlicht und 80s-Club schreit. Der Song ist einer der meistgestreamten Genesis-Tracks und taucht regelmäßig in Retro- und Workout-Playlists auf.
- "Land of Confusion" – Politisch, druckvoll, mit Stadion-Refrain. Die Nummer erlebt immer wieder ein Comeback, wenn es auf Social Media um Protest, Gesellschaftskritik oder einfach epische Fan-Edits geht.
- "I Can't Dance" – Minimal, trocken, mega einprägsam. Der Groove macht ihn zum Dauerbrenner für Memes, Lipsyncs und ironische Tanz-Videos.
Soundmäßig decken Genesis alles ab: von epischen, langen Prog-Epen aus den 70ern bis zu ultradirekten Pop-Hooks in den 80ern und 90ern. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass du bei einem Genesis-Deep Dive ständig zwischen Gänsehaut und "Das kenn ich doch irgendwoher" pendelst.
Das Netz feiert: Genesis auf TikTok & Co.
Auch wenn Genesis selbst nicht wie ein klassischer TikTok-Act wirken: ihre Songs laufen im Hintergrund von Edits, Retro-Videos, Fan-Tributes und Live-Snippets der letzten großen Tour.
Vor allem Clips von Phil Collins, wie er sitzend am Schlagzeug oder am Mikro jeden Ton noch punktgenau trifft, gehen immer wieder durch die Timelines – pure Gänsehaut und Nostalgie in einem.
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Auf YouTube dominieren neben den klassischen Musikvideos vor allem komplette Live-Shows und Dokus. In den Kommentaren: pure Ehrfurcht vor der Band, aber auch viele jüngere User, die gerade erst entdecken, warum alle von dieser Gruppe schwärmen.
Erlebe Genesis live: Tour & Tickets
Die große Nachricht für alle, die auf ein direktes Live-Erlebnis der Original-Band hoffen: Aktuell sieht es so aus, dass Genesis nach ihrer letzten Abschiedstour keine neuen Tourdaten angekündigt haben.
Auf der offiziellen Website der Band gibt es derzeit keinen Tourkalender mit kommenden Shows. Wenn du dir also Tickets für "Genesis" im klassischen Sinne sichern willst, musst du leider sagen: momentan ist Warten angesagt.
Was es aber reichlich gibt: hochwertige Mitschnitte, Live-Alben und Konzertfilme, mit denen du dir das Gefühl einer Arena-Show ins Wohnzimmer holen kannst – perfekt für einen lauten Abend mit Freunden und Retro-Feeling.
Für alle offiziellen Infos, mögliche Special-Releases oder zukünftige Projekte checkst du am besten direkt die Bandseite:
Hier zur offiziellen Genesis-Seite – News & Releases im Blick behalten
Wenn du trotzdem Bock auf die Songs im Konzertmodus hast, lohnt sich außerdem ein Blick auf Tribute-Bands und Cover-Shows in deiner Stadt – da bekommst du die großen Hits oft ziemlich nah am Original serviert.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
Genesis starten Ende der 60er in England als Schulband – mit Peter Gabriel am Mikro und einem Fokus auf langen, theatralischen Prog-Rock-Songs. Viel Kostüm, viel Drama, viel Kunst – perfekt für Fans von ausgedehnten Klangreisen.
In den 70ern erspielen sie sich eine treue Fangemeinde mit Alben wie "Foxtrot" und "Selling England by the Pound". Hier geht es nicht um 3-Minuten-Radio, sondern um Songs, die wie Filme wirken – Kapitel für Kapitel.
Der große Wendepunkt: Peter Gabriel steigt aus, Phil Collins rückt vom Schlagzeug ans Mikro. Statt auseinanderzufallen, katapultieren sich Genesis mit ihm an der Frontlinie in eine neue Liga.
Mit Alben wie "Duke", "Abacab" und vor allem "Invisible Touch" wird die Band vom Kult-Act zur globalen Chart-Maschine. Platin-Auszeichnungen, ausverkaufte Stadien, Musikvideos in Dauerschleife – der Name Genesis ist plötzlich überall.
Gleichzeitig läuft die Solo-Karriere von Phil Collins komplett durch die Decke. Das sorgt dafür, dass sogar Leute, die nie bewusst ein Genesis-Album gehört haben, trotzdem die Stimme kennen – und genau dieser Effekt hält die Band bis heute im kollektiven Pop-Bewusstsein.
In den 90ern und 2000ern folgen weitere Besetzungswechsel, Pausen, Reunions und schließlich große Abschiedstouren. Das Gesamtbild: eine Band, die sich mehrfach neu erfunden hat und dabei nie komplett aus dem Fokus verschwunden ist.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du Genesis bisher unter "Elternmusik" abgespeichert hattest, ist jetzt der perfekte Moment für ein Update. Die Band liefert dir gleich zwei Welten: epische, komplexe Prog-Trips und knackige Pop-Hits mit maximalem Ohrwurm-Faktor.
Für Fans von großen Refrains, emotionalen Vocals und zeitloser 80s-Ästhetik sind Songs wie "Invisible Touch" oder "I Can't Dance" praktisch Pflichtprogramm. Und wer es cineastischer und verträumter mag, taucht in die Gabriel-Ära ein und verliert sich in langen Albumreisen.
Auch wenn es aktuell keine neuen Tourdaten gibt, ist der Nostalgie- und Kult-Faktor von Genesis höher denn je – gestützt durch Social-Media-Clips, Re-Releases und eine Fanbase, die jede Live-Aufnahme feiert, als wäre es ein neues Event.
Fazit: Der Hype um Genesis ist alles andere als peinlich-retro – er ist verdient. Also: Kopfhörer auf, Lautstärke hoch, und check mal selbst, warum diese Band ganze Generationen geprägt hat.


