Generation Z: Fast jeder Zweite fühlt sich stark gestresst
26.02.2026 - 07:40:28 | boerse-global.deEine neue Umfrage zeigt eine alarmierende Stress-Lücke zwischen den Generationen. Fast die Hälfte der jungen Berufstätigen fühlt sich stark überlastet – mehr als doppelt so viele wie bei den Babyboomern.
Die Zahlen des Umfrageinstituts YouGov im Auftrag von Swiss Life sind eindeutig: 48 Prozent der berufstätigen Generation Z berichten von einem „eher hohen“ oder „sehr hohen“ Stresslevel. Bei den Babyboomern sind es nur 20 Prozent. Die Belastung nimmt mit dem Alter linear ab.
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Hauptfaktoren: Überforderung und finanzielle Sorgen
Was setzt die Jüngsten so unter Druck? Als Hauptstressfaktoren nennen sie Überforderung, Zeitdruck und Überstunden (je 39 Prozent). Fast jeder Dritte kämpft mit finanziellen Sorgen.
Die Folgen sind oft körperlich spürbar. 82 Prozent aller Befragten litten in den letzten drei Monaten unter mindestens einer stressbedingten Beschwerde. Am häufigsten treten Kopfschmerzen (55 Prozent), Schlafstörungen (48 Prozent) und innere Unruhe (47 Prozent) auf.
Stress ist kein Jugend-Phänomen
Das Problem betrifft die gesamte Erwerbsbevölkerung. Der aktuelle Stressreport der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt: Zwei Drittel der Menschen in Deutschland fühlen sich gestresst. Ein Drittel schafft es nicht, nach Feierabend abzuschalten.
Laut TK-Studie sind die Hauptursachen eine zu hohe Arbeitsmenge (68 Prozent), permanenter Termindruck (61 Prozent) und ständige Unterbrechungen (58 Prozent). Selbst im Urlaub kann ein Viertel der Beschäftigten nicht mehr richtig abschalten.
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Immer mehr Fehltage durch psychische Leiden
Die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich. Eine Analyse der DAK-Gesundheit für 2025 belegt: Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen stiegen um 6,9 Prozent. Sie haben damit Muskel-Skelett-Erkrankungen als zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen abgelöst.
Experten sehen darin ein klares Zeichen, dass die Belastungsgrenze für viele erreicht ist. Sie fordern verstärkte Investitionen in das betriebliche Gesundheitsmanagement.
Große Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Eine deutliche Diskrepanz offenbart sich zwischen den Bedürfnissen der Beschäftigten und dem Angebot der Arbeitgeber. Zwar halten es 90 Prozent für wichtig, dass sich Unternehmen um die mentale Gesundheit kümmern. Doch nur 44 Prozent haben das Gefühl, dass ihr Arbeitgeber das Thema ernst nimmt.
Besonders die junge Generation schätzt flexible Modelle wie Homeoffice als stressreduzierend. Der Wegfall des Arbeitsweges und eine ruhigere Umgebung werden positiv bewertet. Können solche Angebote zum entscheidenden Faktor im Wettbewerb um Talente werden?
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