Gemini drängt ChatGPT auf den globalen KI-Märkten
25.01.2026 - 16:51:12Googles KI-Assistent Gemini erobert 22 Prozent des globalen Web-Traffics und stellt damit die bisherige Dominanz von OpenAI’s ChatGPT ernsthaft in Frage. Neue Daten zeigen einen dramatischen Marktwandel.
Laut einem Bericht der Analysefirma Similarweb vom 22. Januar stieg Geminis Anteil am weltweiten Traffic zu KI-Websites bis zum 16. Januar auf 22 Prozent. Im Dezember 2025 lag er noch bei 19,5 Prozent. Gleichzeitig fiel der Marktanteil von ChatGPT auf 64,6 Prozent – erstmals seit seinem Höhenflug 2023 unter die 65-Prozent-Marke. Vor einem Jahr, im Januar 2025, kontrollierte ChatGPT noch 86,6 Prozent des Marktes. Der Verlust von über 22 Prozentpunkten binnen eines Jahres unterstreicht das atemberaubende Tempo des Umbruchs.
Die Zahlen dokumentieren eine klare Beschleunigung der Marktdiversifizierung. Aus dem Quasi-Monopol von OpenAI wird ein heiß umkämpftes Feld. Noch Anfang Januar 2026 wurde Geminis Anteil mit 18,2 Prozent beziffert, der von ChatGPT mit 68 Prozent. Der schnelle Sprung auf 22 Prozent zeigt: Geminis Wachstum gewinnt an Fahrt.
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Besonders in den letzten sechs Monaten des Jahres 2025 schmolz die Führung von ChatGPT um fast 15 Prozentpunkte. Zwar hält die Plattform noch die Mehrheit, doch die anhaltenden Gewinne des Konkurrenten beweisen: Der First-Mover-Vorteil schwindet. Die neue Wettbewerbsphase wird von Ökosystem-Integration und schierer Ressourcenmacht bestimmt.
Googles Erfolgsrezept: Allgegenwart durch Integration
Experten sehen mehrere Treiber für Geminis Aufstieg. Entscheidend ist die tiefe Verankerung in Googles riesigem Ökosystem. Die KI treibt bereits Funktionen in der Google-Suche an, darunter „KI-Übersichten“ und einen eigenen „KI-Modus“. So kommt die Technologie täglich mit Milliarden Nutzern in Kontakt.
Hinzu kommen strategische Partnerschaften. Mitte Januar 2026 schloss Apple angeblich einen Milliarden-Deal ab, um Gemini-Modelle für den verbesserten Siri-Assistenten zu nutzen. Damit würde Googles KI auf Millionen iPhones Einzug halten. Zusammen mit der Position als Standard-Assistent auf über drei Milliarden Android-Geräten erschließt sich Google einen gewaltigen Verteilungsweg. Diese Strategie verwandelt die bestehende Nutzerbasis effektiv in KI-Nutzer.
Das Rennen um Platz drei und die Nischen
Während das Duell der Giganten die Schlagzeilen beherrscht, formieren sich weitere Kräfte. Die Daten vom 16. Januar zeigen Verschiebungen im Mittelfeld: xAI’s Grok überholte erstmals DeepSeek und kommt auf 3,5 Prozent Traffic-Anteil (DeepSeek: 3,3 %).
Andere etablierte Assistenten zeigen stabile oder leicht rückläufige Werte. Anthropics Claude hielt sich bei 2,1 Prozent. Die KI-Suchmaschine Perplexity verzeichnete einen leichten Rückgang auf 1,9 Prozent. Microsofts Copilot, trotz Integration in Windows und Office, kam auf 1,1 Prozent Marktanteil. Die beiden Top-Plattformen kontrollieren nun über 86 Prozent des Marktes – ein „Winner-takes-most“-Szenario zeichnet sich ab.
Ausblick: Der Wettbewerb heizt sich weiter auf
Das schnelle Schließen der Lücke markiert die bislang bedeutendste Machtverschiebung auf dem Markt für generative KI. Googles Strategie der Nutzung seines Distributionsnetzwerks erweist sich als äußerst wirksam. Aus einem dominanten Player ist ein klares Duopol geworden.
Die Rivalität wird sich voraussichtlich weiter verschärfen. OpenAI arbeitet Berichten zufolge beschleunigt an der nächsten Modell-Generation, um dem Druck zu begegnen. Die weitere Entwicklung im Jahr 2026 wird zeigen, wie innovativ OpenAI bleibt – und wie es sich gegen einen Konkurrenten behauptet, der seine KI mit unerreichter Reichweite platzieren kann. Für Verbraucher und Unternehmen verspricht der schärfere Wettbewerb ein höheres Innovationstempo, ausgefeiltere Fähigkeiten und mehr Auswahl. Der KI-Krieg ist in vollem Gange.
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