Gehirntraining, Demenzrisiko

Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent

27.02.2026 - 00:00:45 | boerse-global.de

Eine 20-jährige Studie belegt, dass gezieltes kognitives Geschwindigkeitstraining die Demenzgefahr deutlich reduziert. Effektive Prävention erfordert jedoch einen multimodalen Ansatz.

Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent - Foto: über boerse-global.de
Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent - Foto: über boerse-global.de

Eine 20-Jahres-Studie liefert erstmals robuste Beweise: Spezifisches kognitives Training kann das Demenzrisiko um ein Viertel reduzieren. Die Ergebnisse veröffentlichen Forschende diesen Monat und stärken die Erkenntnis, dass geistige Fitness aktiv gefördert werden kann.

Die sogenannte ACTIVE-Studie verfolgte fast 3.000 ältere Erwachsene über zwei Jahrzehnte. Jene Teilnehmer, die ein computergestütztes Geschwindigkeitstraining absolvierten, erhielten später eine um 25 Prozent geringere Demenzdiagnose. Schon bis zu 23 Stunden Training über drei Jahre zeigten diesen langanhaltenden Effekt.

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Was macht effektives Training aus?

Der Erfolg hängt nicht von beliebigen Rätseln ab. Die wirksame Methode ist ein "Speed of Processing"-Training. Dabei müssen Nutzer visuelle Informationen unter Zeitdruck immer schneller verarbeiten. Das Programm passt sich dem individuellen Leistungsniveau an und bleibt so herausfordernd.

Dieser Ansatz baut auf Neuroplastizität – der Fähigkeit des Gehirns, sich durch gezielte Reize zu verändern. Experten unterscheiden ihn klar von den oft leeren Versprechungen kommerzieller Gehirnjogging-Apps. Lebenslanges Lernen, wie eine neue Sprache, stimuliert die kognitive Reserve ebenfalls.

Gehirngesundheit braucht mehr als Training

Isoliertes Gehirntraining ist nur ein Baustein. Bis zu 45 Prozent der Demenzfälle führen Experten auf modifizierbare Risikofaktoren zurück. Dazu zählen Bluthochdruck, Hörverlust, Rauchen und soziale Isolation.

Eine der wirksamsten Maßnahmen bleibt regelmäßige Bewegung. Studien belegen, dass körperliche Aktivität die Hirnleistung in allen Altersgruppen steigert. Eine gesunde Ernährung und ein aktives Sozialleben sind weitere entscheidende Pfeiler.

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Ein Wendepunkt für die Prävention

Die Studienergebnisse könnten den Weg für standardisierte Präventionsprogramme ebnen. Künftig sollen sich diese gezielt an Risikogruppen richten. Die Forschung will nun die genauen neuronalen Mechanismen hinter dem Erfolg entschlüsseln.

Im Fokus steht ein multimodaler Ansatz: Die Kombination aus mentalem Training, Bewegung, guter Ernährung und sozialer Integration verspricht den größten Schutz. Die Botschaft ist klar, die geistige Leistungsfähigkeit lässt sich bis ins hohe Alter aktiv bewahren.

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