Gehirntraining senkt Demenzrisiko um 25 Prozent
26.02.2026 - 08:39:57 | boerse-global.deEine Langzeitstudie liefert den bisher stärksten Beweis: Gezielte Gehirnübungen können das Demenzrisiko über Jahrzehnte deutlich reduzieren. Die im Fachjournal Alzheimer's & Dementia veröffentlichte Nachbeobachtung der ACTIVE-Studie zeigt ein klares Ergebnis.
Teilnehmer, die ein Training zur Verarbeitungsgeschwindigkeit absolvierten, hatten ein um 25 Prozent geringeres Risiko, in den folgenden 20 Jahren an Demenz zu erkranken. An der ursprünglichen Studie nahmen fast 3.000 ältere Erwachsene teil. Die Ergebnisse stützen den präventiven Ansatz, den auch die WHO im Kampf gegen neurodegenerative Krankheiten betont.
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Wie baut das Gehirn Reserven auf?
Mentale Fitness meint mehr als Rätsel lösen. Es geht um Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, sich ein Leben lang anzupassen. Beim Lernen einer Sprache oder eines Instruments knüpft es neue neuronale Verbindungen.
Diese Aktivitäten erhöhen die Dichte der grauen Substanz und verbessern die weiße Substanz, die für die Kommunikation zwischen Gehirnregionen zuständig ist. So baut das Gehirn eine "kognitive Reserve" auf. Diese hilft, altersbedingte Veränderungen zu kompensieren und kann den Ausbruch von Demenzsymptomen verzögern.
Der beste Schutz: Ein Mix aus Köpfchen und Bewegung
Experten setzen auf einen ganzheitlichen Ansatz. Die Kombination aus geistigem Training, körperlicher Aktivität, guter Ernährung und sozialen Kontakten zeigt die größte präventive Wirkung. Studien wie die finnische FINGER-Studie belegen signifikante Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten durch diesen multimodalen Ansatz.
Ausdauersport fördert die Durchblutung des Gehirns und regt die Produktion von Nervenschutzstoffen an. Selbst bei ersten Alzheimer-Anzeichen kann Bewegung den Verlauf verlangsamen. Parallel sind Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und B-Vitamine essenziell für die Gehirngesundheit.
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Wird KI unser persönlicher Gehirntrainer?
Die Zukunft des Mental-Trainings ist personalisiert und digital. Der Trend geht weg von generischen Übungen hin zu adaptiven Programmen. Künstliche Intelligenz soll in Apps eingesetzt werden, die sich in Echtzeit an die Leistung des Nutzers anpassen und individuelle Schwächen trainieren.
Wearables tracken bereits Schlaf und Stresslevel – Faktoren, die die kognitive Gesundheit direkt beeinflussen. Diese Technologie könnte Gehirntraining zugänglicher und effektiver machen. Sie bietet eine praktische Alternative zu aufwändigen, betreuten Programmen.
Kann die Gesellschaft Demenz vorbeugen?
Angesichts steigender Gesundheitskosten und einer alternden Bevölkerung wird Gehirngesundheit zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe. Fast die Hälfte aller Demenzfälle ließe sich durch die Beeinflussung von Risikofaktoren verzögern oder verhindern, so ein Bericht der Lancet Commission.
Die Herausforderung liegt nun darin, das wissenschaftliche Wissen in breit zugängliche Strategien zu übersetzen. Dazu gehören Aufklärung, die Integration von kognitivem Training in Seniorenprogramme und die Förderung eines hirngesunden Lebensstils. Die Erkenntnis ist klar: Kognitiver Abbau ist kein unausweichliches Schicksal.
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