Gehirntraining, Demenz

Gehirntraining schützt 20 Jahre lang vor Demenz

25.02.2026 - 23:40:03 | boerse-global.de

Eine Langzeitstudie belegt, dass gezieltes Training der Verarbeitungsgeschwindigkeit das Demenzrisiko um 25 Prozent reduziert. Gedächtnis- oder Logikübungen zeigten diesen Effekt nicht.

Gehirntraining schützt 20 Jahre lang vor Demenz - Foto: über boerse-global.de
Gehirntraining schützt 20 Jahre lang vor Demenz - Foto: über boerse-global.de

Eine Langzeitstudie liefert die bisher stärksten Beweise: Ein spezielles Gehirntraining senkt das Demenzrisiko um 25 Prozent. Entscheidend ist dabei nicht das Gedächtnis, sondern die Geschwindigkeit, mit der das Gehirn Informationen verarbeitet.

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Die Ergebnisse der wegweisenden ACTIVE-Studie wurden kürzlich im Fachjournal "Alzheimer's & Dementia" veröffentlicht. Forscher begleiteten fast 3.000 gesunde Erwachsene ab 65 Jahren über zwei Jahrzehnte. Das überraschende Ergebnis: Nur eine bestimmte Trainingsart zeigte einen langfristigen Schutzeffekt.

Der entscheidende Unterschied: Tempo statt Erinnerung

Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen eingeteilt. Eine übte Gedächtnisstrategien, eine andere logisches Schlussfolgern. Die dritte Gruppe absolvierte ein "Speed of Processing"-Training. Hier mussten sie Objekte auf einem Bildschirm unter Zeitdruck identifizieren – eine Übung, die alltägliche Anforderungen wie das Autofahren simuliert.

Nach 20 Jahren zeigte sich: Nur die Gruppe mit dem Geschwindigkeitstraining hatte ein signifikant geringeres Demenzrisiko. Das reine Gedächtnis- oder Logiktraining brachte keinen vergleichbaren Schutz. Experten vermuten, dass das Tempotraining die grundlegende Effizienz der neuronalen Netzwerke steigert und so eine größere "kognitive Reserve" aufbaut.

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Wiederholung ist der Schlüssel zum Erfolg

Ein weiterer wichtiger Faktor waren Auffrischungssitzungen. Etwa die Hälfte der Trainierenden erhielt nach einem und drei Jahren zusätzliche "Booster". Der schützende Effekt war bei diesen Teilnehmern am stärksten. Das legt nahe: Für einen dauerhaften Nutzen ist regelmäßiges Training nötig.

Grundlage dieses Effekts ist die Neuroplastizität – die Fähigkeit des Gehirns, sich bis ins hohe Alter durch Lernen neu zu vernetzen. Das Geschwindigkeitstraining scheint diese Anpassungsfähigkeit besonders effektiv zu stimulieren.

Ein Baustein im gesunden Lebensstil

Experten betonen: Gehirntraining allein ist kein Wundermittel. Es funktioniert am besten als Teil einer umfassenden Strategie. Studien wie die FINGER-Studie zeigen bereits, dass die Kombination aus gesunder Ernährung, Bewegung, kognitivem Training und guter Herz-Kreislauf-Gesundheit die geistige Fitness im Alter erhält.

Die neuen Erkenntnisse liefern nun einen konkreten, wissenschaftlich fundierten Ansatzpunkt. Statt unspezifischem "Gehirnjogging" könnten künftig gezielte Tempotrainings empfohlen werden. Weitere Forschung muss nun klären, welche Personengruppen am meisten profitieren und wie die Trainings optimal gestaltet werden.

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