Gefälschte, Smartphones

Gefälschte Smartphones: Neue Betrugswelle trifft Käufer

14.02.2026 - 18:39:11 | boerse-global.de

Eine neue Welle täuschend echter Smartphone-Fälschungen verursacht hohe finanzielle Schäden und birgt erhebliche Sicherheitsrisiken durch vorinstallierte Schadsoftware.

Eine neue Welle von Betrugsfällen mit gefälschten Premium-Smartphones alarmiert Verbraucherschützer und Polizei. Kriminelle bringen täuschend echte Kopien in Umlauf und verursachen hohe finanzielle Schäden. Aktuelle Vorfälle unterstreichen die Dringlichkeit der Warnungen.

Die raffinierten Methoden der Betrüger

Die Taktiken der Kriminellen sind vielfältig und zielen darauf ab, Vertrauen zu gewinnen. Die Fälschungen werden nicht nur über Online-Marktplätze, sondern auch auf Flohmärkten oder auf offener Straße angeboten.

Um die Geräte echt wirken zu lassen, werden die Kartons originalgetreu nachgebildet und oft sogar eingeschweißt. Betrüger legen teilweise gefälschte Rechnungen und Garantiedokumente bei.

Eine besonders perfide neue Masche sind betrügerische Online-Dienste. Diese versprechen, die IMEI-Nummer angeblich gesperrter Geräte freizuschalten – eine Dienstleistung, die technisch nicht erbracht wird.

So entlarven Sie Smartphone-Fälschungen

Obwohl die Kopien professioneller werden, gibt es klare Warnsignale. Das offensichtlichste ist ein Preis, der deutlich unter dem üblichen Marktwert liegt. Experten raten bei solchen Angeboten zu grundsätzlichem Misstrauen.

Vor dem Kauf sollte das Gerät unbedingt eingeschaltet und getestet werden. Achten Sie auf:
* Ungewöhnliche Start-Logos oder eine fehlerhafte Benutzeroberfläche
* Die IMEI-Nummer (abrufbar mit *#06#) – stimmt sie mit der auf der Verpackung überein?
* Minderwertige Verarbeitung oder schlechte Kameraqualität

Allerdings warnen Behörden: Auch Seriennummern werden von Betrügern imitiert.

Mehr als nur Geldverlust: Die versteckten Gefahren

Der Kauf einer Fälschung birgt erhebliche Sicherheitsrisiken. Auf vielen Geräten ist bereits ab Werk Schadsoftware installiert. Diese kann Betrügern weitreichenden Zugriff ermöglichen.

Sicherheitsexperten warnen vor neuer Spionagesoftware wie „ZeroDayRAT“. Einmal aktiviert, kann solche Malware sensible Daten wie Passwörter oder Bankinformationen stehlen.

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Gefälschte Geräte erhalten keine offiziellen Sicherheitsupdates. Bekannte Sicherheitslücken bleiben offen. Zudem stellen nicht zertifizierte Bauteile wie Akkus eine physische Gefahr dar – sie können überhitzen oder Feuer fangen.

Ein wachsender globaler Markt

Der Handel mit gefälschten Produkten ist ein Milliardengeschäft. Der deutsche Zoll zog allein 2022 rund 8,6 Millionen gefälschte Produkte aus dem Verkehr. Ein Großteil stammt aus China.

Der boomende Online-Handel und die Anonymität der Plattformen erschweren die Verfolgung. Die Professionalisierung der Cyberkriminalität verschärft die Bedrohungslage zusätzlich.

Die EU versucht mit einer Reform der Zollunion gegenzusteueren. Ziel ist ein besserer Informationsaustausch, um problematische Lieferketten effektiver aufzudecken.

So schützen Sie sich wirksam

Polizei und Verbraucherzentralen raten zu erhöhter Wachsamkeit. Der sicherste Schutz ist der Kauf bei autorisierten Fachhändlern oder direkt beim Hersteller.

Bei Privatkäufen sollten Sie:
* Auf eine Übergabe an der Wohnanschrift des Verkäufers bestehen
* Sich den Ausweis zeigen lassen
* Spontankäufe unter Zeitdruck unbedingt vermeiden

Wer Opfer eines Betrugs geworden sein könnte, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten. Bei weitergegebenen Kontodaten ist auch die Bank zu informieren. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit bleibt ein zentraler Baustein im Kampf gegen den Betrug.

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