Gartner, Durchbruch

Gartner sieht 2026 den Durchbruch der Neuro-Ergonomie

12.01.2026 - 14:43:12

Laut Gartner-Analyse verlagert sich der Fokus von physischer auf kognitive Ergonomie. Neuronale Schnittstellen und KI-Coaches sollen Konzentration schützen, während vor verfrühten KI-Erwartungen gewarnt wird.

Der Arbeitsplatz der Zukunft schützt nicht nur den Rücken, sondern auch den Fokus. Das geht aus den heute veröffentlichten Prognosen des Analysehauses Gartner für das Jahr 2026 hervor. Der Trend zur ganzheitlichen „Neuro-Ergonomie“ wird durch Neuheiten von der gerade beendeten CES in Las Vegas untermauert.

Stille Schnittstellen entlasten das Gehirn

Die Ära der rein physischen Ergonomie ist vorbei. Statt nur um den richtigen Stuhl geht es nun um die kognitive Unversehrtheit. Auf der CES 2026 zeigten Hersteller wie Naqi mit seinen „Neural Earbuds“ neuronale Schnittstellen, die Geräte berührungsfrei steuern. Diese „Silent Interfaces“ sollen die kognitive Last durch ständiges Klicken und Tippen reduzieren.

Der Nutzer kann so tiefer in den Arbeitsfluss eintauchen, ohne durch die Bedienung der Werkzeuge herausgerissen zu werden. Ergänzt wird dies durch KI-gestützte „Mental Coaches“, die Stress in Echtzeit erkennen und gegensteuern, bevor die Konzentration bricht.

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Fokus wird zum geschützten Gut

Parallel zur Technik wandelt sich die Methodik. Studien identifizieren 2026 als das Jahr der „Emotionalen Ergonomie“. In fortschrittlichen Unternehmen wird Konzentration nicht dem Zufall überlassen, sondern wie ein geschütztes Gut behandelt.

Das zeigt sich in neuen Routinen:
* Planung nach Kalender: Zeitblöcke für Tiefenarbeit werden so rigoros verteidigt wie wichtige Meetings.
* Konsolidierung von Tools: Der ständige App-Wechsel („Context Switching“) gilt als größter Feind der Konzentration. KI-Assistenten automatisieren im Hintergrund administrative Aufgaben und schirmen so vor digitalem Lärm ab.

Gartner warnt vor verfrühten KI-Erwartungen

Die heute veröffentlichte Gartner-Analyse unterstreicht diese Entwicklung auf Unternehmensebene. Ein zentraler Punkt: die Diskrepanz zwischen erhoffter und tatsächlicher Produktivitätssteigerung durch KI.

Während einige CEOs bereits Personal abbauen, in der Hoffnung, KI fülle die Lücken, warnen die Analysten vor einer „Kulturdissonanz“. Die langfristige Leistungsfähigkeit der Belegschaft hängt davon ab, ob Unternehmen realistische Erwartungen stellen und ihre Mitarbeiter nicht durch verfrühte Effizienzforderungen ausbrennen.

Nachhaltige Produktivität entsteht laut Gartner nur dort, wo KI den Menschen kognitiv entlastet – und nicht nur beschleunigt.

Vom Blaulichtfilter zum Mental Coach

Die Entwicklung markiert eine klare Evolution. Noch vor zwei Jahren dominierten Diskussionen über Stehschreibtische und Blaulichtfilter. Heute verlagert sich der Fokus auf die innere Haltung. Diese Wende ist eine direkte Reaktion auf stagnierende Produktivitätsraten trotz fortschreitender Digitalisierung.

Kritiker sehen in der Überwachung von Stressleveln durch Arbeitgeber neue Datenschutzrisiken. Befürworter argumentieren, dies sei die einzige Chance, die menschliche Leistungsfähigkeit in einer hypervernetzten Welt gesund zu erhalten.

Die Grenze zwischen Wellness-Tool und Arbeitsgerät verschwimmt weiter. Die wichtigste Qualifikation für 2026 könnte daher die „digitale Selbstverteidigung“ sein – das aktive Management der eigenen Aufmerksamkeit in einer vollvernetzten Welt.

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