Gartner, Goldman

Gartner: Goldman Sachs senkt Ziel auf $171

28.04.2026 - 05:43:13 | boerse-global.de

Goldman Sachs senkt Kursziel für Gartner drastisch. KI-Risiken und eine Sammelklage belasten die Aktie, die innerhalb eines Jahres massiv an Wert verloren hat.

Gartner: Goldman Sachs senkt Ziel auf $171 - Foto: über boerse-global.de
Gartner: Goldman Sachs senkt Ziel auf $171 - Foto: über boerse-global.de

Jahrelang galt Gartner als unverzichtbarer Kompass für die Tech-Branche. Nun stellt ausgerechnet der Vormarsch der Künstlichen Intelligenz das Geschäftsmodell des Analysehauses infrage. Anleger reagieren mit deutlichen Verkäufen auf die Sorge, dass Algorithmen menschliche Experten zunehmend ersetzen könnten.

Goldman Sachs kappt die Erwartungen

Goldman Sachs strich am Montag die Kaufempfehlung für die Aktie und stufte das Papier auf „Neutral“ herab. Parallel dazu senkten die Analysten das Kursziel von 220 auf 171 US-Dollar. Die Experten sehen strukturelle Risiken durch die schnelle Verbreitung von KI-Technologien, die das Kerngeschäft der Marktforschung belasten könnten.

Die Bank korrigierte ihre Wachstumsprognose für den Vertragswert bis 2028 deutlich nach unten. Statt der bisher erwarteten 10,5 Prozent kalkuliert Goldman Sachs nur noch mit einem Plus von sieben Prozent. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 15,6 spiegelt diese gedämpften Erwartungen bereits wider.

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Dabei übertraf Gartner zuletzt operativ die Erwartungen der Marktbeobachter. Der Gewinn je Aktie lag mit 3,94 US-Dollar über der durchschnittlichen Schätzung von 3,50 US-Dollar. Der Markt fokussiert sich jedoch weniger auf die vergangenen Zahlen als auf die langfristige Tragfähigkeit des Beratungsmodells.

Kursverfall und juristische Hürden

An der Börse hinterlässt die Skepsis tiefe Spuren. Innerhalb der letzten zwölf Monate verlor die Aktie rund 65 Prozent an Wert und notierte zuletzt bei 127,35 Euro. Damit liegt das Papier massiv unter seinem 52-Wochen-Hoch von 402,90 Euro.

Erschwerend kommt eine Sammelklage hinzu, die dem Unternehmen falsche Angaben bei historischen Wachstumsprognosen vorwirft. Institutionelle Investoren wie der Teacher Retirement System of Texas reduzierten zuletzt ihre Positionen merklich. Dennoch halten Großanleger weiterhin über 90 Prozent der Anteile.

Für das Management wird der 18. Mai 2026 ein wichtiger Termin. Dann läuft die Frist für die Benennung des Hauptklägers in der laufenden Wertpapierklage ab.

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