Garth, Brooks

Garth Brooks: Kommt die Mega-Country-Show nach Deutschland?

22.02.2026 - 11:54:00 | ad-hoc-news.de

Garth Brooks ist zurück auf den großen Bühnen – was heißt das für Deutschland? Alle Tour-Spekulationen, Setlist-Analysen und Fan-Gerüchte im Check.

Country-Legende Garth Brooks sorgt gerade wieder weltweit für Gesprächsstoff. Nach seinen gigantischen Stadium-Touren in den USA und den Shows in Irland fragen sich auch deutsche Fans: Wann holt er die XXL-Show endlich nach Europa – und vor allem nach Deutschland? Die Gerüchte werden lauter, TikTok ist voll mit Live-Mitschnitten und Reaktionen, und in Fanforen drehen alle am Rad, sobald irgendwo das Wort "Europe" fällt.

Aktuelle Tour-Termine & offizielle Infos zu Garth Brooks

Auch wenn bisher noch kein offizieller Deutschland-Termin verkündet ist, deutet vieles darauf hin, dass Brooks seine Welt bald wieder größer denkt. In Interviews betont er, wie sehr er internationale Fans vermisst, und seine aktuelle Live-Strategie macht klar: Er plant lieber wenige, aber extreme Events statt einer endlosen Weltreise. Genau das könnte Deutschland zu einem der nächsten logischen Stopps machen.

Wir schauen uns an, was gerade wirklich läuft, welche Hinweise es für Europa gibt, wie seine Setlists aussehen – und was Fans sich insgeheim vom möglichen Deutschland-Debüt von Garth Brooks erhoffen.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Garth Brooks ist seit Jahren ein Sonderfall im Musikbusiness: Er verkauft Stadien aus, bricht Verkaufsrekorde, ist aber im täglichen Social-Media-Game erstaunlich zurückhaltend. Umso mehr Gewicht haben jede Tour-Ankündigung und jedes Interview, in dem er über seine nächsten Schritte spricht.

In den letzten Monaten stand vor allem seine Serie von Stadium-Shows im Mittelpunkt, bei denen er in kurzer Zeit riesige Kapazitäten bespielt – ähnlich wie es Pop-Giganten mit ihren Tour-Blöcken machen. Statt klassischer monatelanger Europa-Tour setzt Brooks auf gezielte Hotspots. In Irland füllte er mehrfach den Croke Park, in Nordamerika waren es Football-Stadien, die er in Country-Arenen verwandelt hat. Deutsche Fans schauen dabei bisher nur aus der Ferne zu. In Fanguppen tauchen seit Wochen immer wieder Screenshots von Tour-Grafiken auf, in denen nach den US-Daten leerer Platz für Europa bleibt. Offiziell ist daran nichts bestätigt, aber genau solche Lücken befeuern die Spekulationen: Kommt da noch ein Europa-Block, wenn die US-Shows durch sind?

Spannend ist auch, wie Brooks selbst über seine Verbindung zum internationalen Publikum spricht. In jüngeren Gesprächen hat er mehrfach betont, dass Auftritte außerhalb der USA emotional einen besonderen Stellenwert haben. Er erzählt gern davon, wie laut irische oder britische Crowds seine Refrains mitbrüllen – und dass er diese Energie vermisst. Das ist ein starkes Signal an europäische Fans, selbst wenn er keine Länder direkt nennt.

Für Deutschland ist die Situation speziell: Die Country-Szene ist kleiner als in den USA, aber extrem leidenschaftlich. Festivals wie das "Country to Country" in Berlin oder Spezial-Events in Clubs und Hallen zeigen, dass ein Markt da ist, wenn die Namen groß genug sind. Genau hier kommt Garth Brooks ins Spiel: Er ist nicht irgendein Country-Künstler, sondern eine lebende Legende, die im Heimatmarkt Stadien füllt, die sonst nur für Football und Mega-Pop-Acts gedacht sind. Veranstalter wissen: Wenn er nach Europa kommt, muss die Produktion groß genug sein – und das bedeutet in Deutschland eher Arenen oder offene Stadien als kleine Hallen.

Dazu kommt der Effekt der Streaming-Ära. Viele jüngere deutsche Hörer*innen entdecken Brooks über Playlists, TikTok-Sounds und Reactions auf YouTube neu, obwohl seine größten Hits aus den 90ern stammen. Songs wie "Friends in Low Places" oder "The Dance" tauchen in Country-Playlists wieder auf, oft neben Morgan Wallen, Luke Combs oder Luke Bryan. Das verschiebt die Wahrnehmung: Für Gen Z ist Garth Brooks nicht nur "Oldschool-Dad-Mucke", sondern ein Artist mit Kultstatus.

Was heißt das konkret für Deutschland? Kurz gesagt: Wenn die aktuelle Tour-Phase erfolgreich bleibt, ist ein Europa-Fenster in den nächsten Jahren realistisch. Die Seite der Booking-Agenturen deutet darauf hin, dass generell mehr US-Country-Acts nach Europa geholt werden – von kleineren Clubtouren bis zu großen Arena-Shows. Garth Brooks könnte dabei als "Endgegner" der Szene fungieren: der eine Name, der alle Country-Fans im deutschsprachigen Raum in Bewegung setzt.

Solange keine offiziellen Dates im Tourkalender stehen, bleibt alles Spekulation. Aber: Die Kombination aus vollgepackten US-Stadien, wachsender Online-Präsenz seiner Musik bei jüngeren Zielgruppen und dem strategischen Interesse von Veranstaltern an großen Country-Namen macht deutlich: Die Karten für ein Deutschland-Konzert von Garth Brooks standen selten besser als jetzt.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um zu verstehen, was ein Garth-Brooks-Konzert in Deutschland bedeuten würde, lohnt ein Blick auf die jüngsten Setlists. Fans posten nach jeder Show akribische Songlisten, und aus diesen Daten lässt sich ziemlich klar herauslesen, wie Brooks seine Abende strukturiert.

Sehr häufig starten die Shows mit einem Uptempo-Brett wie "All Day Long" oder "Rodeo". Der Effekt ist simpel: Keine Aufwärmphase, direkt rein ins Adrenalin. Danach wechselt er zwischen Klassikern und neueren Songs – ein typischer Mittelteil kann zum Beispiel Tracks wie "Two Pina Coladas", "Papa Loved Mama", "Ain't Goin' Down ('Til the Sun Comes Up)" und "That Summer" enthalten. Gerade "Ain't Goin' Down" ist live ein Dauerfeuer aus Fiddle, Drums und Crowd-Shouts. Wenn man sich vorstellt, wie deutsche Fans das in einer Arena mitbrüllen, wird klar: Die Sprachbarriere spielt hier keine Hauptrolle.

Die emotionalen Peaks kommen traditionell in der zweiten Hälfte des Abends. Songs wie "The Dance", "If Tomorrow Never Comes" oder "Unanswered Prayers" sorgen für Feuerzeug- bzw. Handylicht-Momente, die in Fan-Cliquen oft als Highlight des ganzen Konzerts gelten. Gerade "The Dance" ist so etwas wie die inoffizielle Nationalhymne seiner Karriere – ein Song, den viele Fans mit persönlichen Erinnerungen verknüpfen. In den Kommentaren unter Live-Videos liest man immer wieder, wie Leute schreiben, dass dieser Titel sie durch Trennungen, Verluste oder harte Phasen getragen hat.

Ein weiterer Fixpunkt der Setlist ist natürlich "Friends in Low Places". Der Song ist live deutlich länger als die Studioversion, weil Brooks die Strophen ausdehnt und das Publikum mitsingen lässt. In den USA werden dabei komplette Stadionränge zu Chören. Für Deutschland wäre das einer dieser Momente, in denen Country zum gemeinsamen Erlebnis wird – sogar für Leute, die sonst eher Rock oder Pop hören.

Spannend ist auch, wie flexibel Garth Brooks mit seiner Setlist umgeht. Auf Tour ist sie zwar grob ähnlich, aber er tauscht immer wieder Songs aus oder reagiert auf Fan-Schilder in der ersten Reihe. In Nordamerika hat er mehrfach überraschend Coverversionen eingebaut, zum Beispiel von Bob Seger ("Night Moves"), Billy Joel oder sogar ein paar Rockklassikern. Das kommt besonders gut an, weil es eine Brücke zu Leuten schlägt, die über Classic Rock sozialisiert wurden.

Produktionstechnisch darfst du keine sterile Hochglanz-Show erwarten, sondern eher eine Stadion-Party mit Fokus auf Band, Gesang und Publikumsinteraktion. Ja, es gibt Lichtshows, Videowalls und Kamerafahrten, aber im Mittelpunkt steht immer Brooks selbst, der sich über die Bühne bewegt, die Band ankündigt, Anekdoten erzählt und Fans direkt anspricht. Viele Besucher*innen berichten hinterher, dass es sich trotz Zigtausender Menschen seltsam intim anfühlt.

Ein möglicher Deutschland-Gig würde vermutlich die gleiche Dramaturgie bekommen: ein lauter Einstieg, ein emotional aufgeladener Mittelteil, eine Reihe von Zugaben, bei denen Brooks gerne noch einmal zwischen Akustik-Gitarre und Vollband wechselt. Dazu kommt oft ein Moment, in dem er nur mit Gitarre vorne am Bühnensteg sitzt und einzelne Songwünsche erfüllt. Genau solche Szenen werden später tausendfach auf TikTok, Insta-Reels und YouTube geteilt – und machen die Runden auch bei Leuten, die gar nicht vor Ort waren.

Kurz: Wenn Garth Brooks nach Deutschland kommt, bekommst du keine nostalgische "Best of 90s Country"-Show, sondern ein Vollgas-Live-Erlebnis, das seine gesamte Karriere abdeckt und trotzdem im Jetzt stattfindet. Je dichter man sich aktuelle Setlists anschaut, desto klarer wird: Er spielt bewusst so, dass sich langjährige Hardcore-Fans und Neulinge gleichermaßen gesehen fühlen.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In der internationalen Fan-Community von Garth Brooks brodelt es ordentlich. Reddit-Threads, TikTok-Kommentare und Facebook-Gruppen sind voll mit Spekulationen über nächste Tour-Stationen, überraschende Features und mögliche Spezialkonzerte.

Eines der größten Themen: Wird es eine gebündelte Europa-Phase geben, statt vereinzelter Shows? Einige Fans analysieren akribisch Lücken im offiziellen Tourkalender und kommen zu dem Schluss, dass ein Zeitfenster für Europa oder zumindest für ein paar internationale Specials wahrscheinlich ist. Vor allem die Kombination aus einem abgeschlossenen Block in Nordamerika und offenen Wochen im späteren Jahresverlauf fällt auf. Klar: Das ist keine Bestätigung, aber wer sich in Fandoms bewegt, kennt das Spiel – genau solche Details sorgen für Monate voller Diskussionen.

Auf TikTok kursieren währenddessen Clips von Fans, die ihre Reisepläne teilen: Leute aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die extra in die USA fliegen, um Brooks wenigstens einmal live zu sehen. Unter diesen Videos findet man Kommentare wie "Bitte komm nach Berlin" oder "Wir brauchen dich in München, bevor ich 40 werde". Solche Reaktionen zeigen, dass die Nachfrage real ist und nicht nur aus nostalgischen Kreisen stammt.

Dazu kommen Spekulationen über mögliche Überraschungsgäste. In der Vergangenheit hat Brooks immer wieder andere Country-Stars auf die Bühne geholt und selbst Gastauftritte gemacht. Auf Social Media wird diskutiert, ob es bei internationalen Konzerten möglicherweise Duette mit lokal bekannten Künstler*innen geben könnte. Für Deutschland werden Namen wie Ben Zucker, Matthias Reim (als Scherz, aber mit ernst gemeinter Country-Schlagermischung), oder sogar deutsche Americana-Acts ins Spiel gebracht. Offiziell gibt es dafür keine Hinweise, aber die Idee zeigt, wie sehr sich Fans eine Art "Crossover-Moment" wünschen.

Ein anderes Reizthema: Ticketpreise. Internationale Tourneen großer US-Acts sind selten billig, und viele Fans haben Sorge, dass Garth Brooks in einer ähnlichen Preisrange landet wie große Pop-Superstars. In Foren werden Screenshots aus US-Ticketshops geteilt, inklusive Diskussionen über Dynamic Pricing, Wiederverkaufsportale und VIP-Pakete. Positiv wird häufig hervorgehoben, dass Brooks in der Vergangenheit teilweise versucht hat, Ticketpreise im Rahmen zu halten und die extremen Zweitmarktpreise zu bekämpfen. Ob sich das 1:1 auf Europa übertragen lässt, ist offen, aber es sorgt immerhin für etwas Optimismus in Debatten, die sonst schnell toxisch werden.

Und dann wären da noch die Album-Gerüchte. Immer wieder taucht die Frage auf, ob Brooks im Zuge weiterer Tourpläne nicht auch neue Musik nachlegt. Manche Fan-Theorien gehen davon aus, dass er bei einem erneuten Europa-Besuch zumindest eine Deluxe-Version mit Bonus-Tracks oder ein Live-Album aufnimmt, das internationale Konzerte dokumentiert. Andere sehen in vereinzelten Songänderungen in der Setlist Hinweise darauf, dass er neue Songs testet. Handfeste Beweise gibt es nicht, aber für die Szene genügt schon ein neuer Songtitel auf einer handgeschriebenen Setlist, um einen 200-Kommentare-Thread auszulösen.

Spannend aus deutscher Sicht ist auch die Diskussion, wie sehr Country gerade generell im Mainstream ankommt. Viele Nutzer*innen vergleichen Clips von Garth-Brooks-Shows mit aktueller Pop- und Rock-Livekultur: rauer, weniger durchchoreografiert, dafür mit mehr Publikumsbeteiligung. Gerade in Gen-Z-Bubbles, die genug von extrem durchinszenierten Shows haben, kommt das überraschend gut an. Dort wird Brooks teilweise wie ein "OG Performer" gefeiert, der zeigt, wie Live-Musik ohne übertriebenen Schnickschnack funktionieren kann.

Summe der Gerüchteküche: Der Druck von Fan-Seite steigt, die Erwartungshaltung an eine mögliche Deutschland-Show ist schon jetzt enorm, obwohl nicht einmal ein Datum steht. Genau das macht die Situation so reizvoll – es fühlt sich an, als wäre es nur noch eine Frage der Zeit, bis offiziell etwas kommt und die Spekulationen von jetzt in kollektives Ausrasten umschlagen.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle, bestätigte Deutschland-Daten für Garth Brooks gibt es zum Zeitpunkt dieses Artikels noch nicht. Um dir trotzdem einen kompakten Überblick zu geben, haben wir eine orientierende Tabelle zusammengestellt, die typische Eckpunkte aktueller bzw. vergangener Tour-Phasen und mögliche Szenarien für Europa zeigt (alle Angaben ohne Gewähr, orientiert an öffentlich zugänglichen Infos und üblichen Venue-Größen):

Region / KontextTypische Venue-GrößeZeitraum (ungefähr)Bemerkung
USA & Kanada – Stadium-Shows50.000 – 80.000+jüngste Jahre, verteilt auf einzelne WochenendenGroße Football- und Baseball-Stadien, Fokus auf "Ein Abend, ein Event" statt langer Tour.
Irland (z.B. Dublin, Croke Park)60.000+mehrere Abende am StückMehrfach ausverkaufte Mega-Shows, dienen oft als Referenz für mögliche Europa-Strategien.
UK & weitere Teile Europas (potenziell)20.000 – 60.000offenDenkbar wären Stadien oder große Arenen; Fokus auf Metropolen wie London, Dublin, evtl. Glasgow.
Deutschland – mögliche Arenen12.000 – 25.000hypothetischRealistische Venues: Berlin, Köln, Hamburg, München; Kombination aus Arenen und ggf. Open-Air.
Streaming-ImpactlaufendWachsendes Online-Interesse aus Europa, besonders über Playlists und Social Media.
Möglicher Europa-Blockvariabelnach Abschluss größerer US-BlöckeHäufig diskutiertes Szenario in Fanforen; bisher ohne offizielle Bestätigung.

Aktuelle und zukünftige echte Tourdaten findest du immer auf der offiziellen Seite von Garth Brooks – diese Tabelle soll dir nur ein Gefühl für Dimensionen und mögliche Optionen geben.

Häufige Fragen zu Garth Brooks

Damit du für alle Diskussionen in WhatsApp-Gruppen, auf Insta oder im Freundeskreis gewappnet bist, beantworten wir die wichtigsten Fragen zu Garth Brooks im Detail.

Wer ist Garth Brooks überhaupt – und warum hypen ihn so viele?

Garth Brooks gilt als einer der erfolgreichsten Country-Künstler aller Zeiten. In den USA bewegt er sich von den Verkaufszahlen her in einer Liga mit Acts wie Elvis Presley oder den Beatles. Sein Stil mischt klassisches Country-Songwriting mit Rock-Elementen, großen Refrains und teilweise fast Pop-kompatiblen Melodien. In den 90ern hat er das Genre in Stadien geholt und einem Publikum geöffnet, das vorher eher Rock oder Mainstream-Pop gehört hat.

Für viele Fans ist Brooks der Artist, der gezeigt hat, dass Country nicht nur Lagerfeuer-Gitarre und Cowboyromantik ist, sondern auch große Bühnen, Lichtshows und Massenmitsing-Momente tragen kann. Gleichzeitig bleibt seine Musik textlich oft sehr bodenständig: Geschichten über Liebe, Verlust, Familie, Glauben, Fehlentscheidungen – also Themen, mit denen sich auch Leute in Berlin, Hamburg oder Wien identifizieren können, selbst wenn sie noch nie ein Rodeo gesehen haben.

Warum hat Garth Brooks bisher so selten in Deutschland gespielt?

Das hat mehrere Gründe. Zum einen war Country in Deutschland lange ein Nischengenre, das zwar eine treue Fanbase hatte, aber nicht die großen Massen erreicht hat. Für einen Künstler, der in den USA Stadien füllt, ist es logistisch kompliziert, dieselbe Produktion in einem Markt aufzuziehen, in dem man nicht sicher weiß, ob man eine Arena voll bekommt. Zum anderen ist Brooks für seine sehr bewusst gewählten Livephasen bekannt: Er hatte sich zeitweise weitgehend aus dem Tourbusiness zurückgezogen, um mehr Zeit für seine Familie zu haben, und ist erst später mit neuen Konzepten zurückgekommen.

Europa und speziell Deutschland standen dabei nie im kompletten Fokus, weil der US-Markt allein schon genug Kapazität bietet, um Touren auszulasten. Das ändert sich aber gerade, weil durch Streaming, Social Media und Globalisierung generell mehr Nachfrage nach US-Country auch in Europa entsteht. Was früher nur über Import-CDs und Spezialradios lief, ist heute mit einem Klick auf Spotify, Apple Music oder YouTube erreichbar.

Wie stehen die Chancen auf eine Garth-Brooks-Tour in Deutschland?

Eine Garantie gibt es nicht – aber die Vorzeichen sind deutlich besser als noch vor ein paar Jahren. Die wichtigsten Punkte, die dafür sprechen:

  • Stadion-Erfolge in den USA und Irland zeigen, dass das Live-Konzept zieht.
  • Die Country-Szene in Deutschland wächst, inklusive Festivals, Clubshows und einem sichtbareren Online-Diskurs.
  • Veranstalter sind zunehmend offen für große Country-Namen, weil sie sehen, wie gut manche Acts bereits laufen.
  • Brooks selbst betont immer wieder, wie sehr er internationale Fans wertschätzt.

Realistisch wäre aus heutiger Sicht eher eine kleine Anzahl großer Shows, statt einer ausgedehnten Tour mit zehn deutschen Städten. Berlin, Hamburg, Köln und München sind die üblichen Verdächtigen, sobald es um internationale Top-Acts geht – entsprechend sollte man genau hinschauen, ob in den dortigen Arenen oder Stadien plötzlich verdächtige Termine blockiert sind.

Welche Songs würde er in Deutschland auf jeden Fall spielen?

Bestimmte Titel sind so fest mit Garth Brooks verknüpft, dass sie praktisch gesetzt sind, egal wo er spielt. Dazu gehören:

  • "Friends in Low Places" – die Party-Hymne, bei der sich selbst Country-Neulinge mitreißen lassen.
  • "The Dance" – die große Ballade mit maximaler Gänsehaut-Garantie.
  • "If Tomorrow Never Comes" – emotionaler Klassiker, der gerade live extrem intensiv wirkt.
  • "The Thunder Rolls" – dramatisch, dunkel, mit starkem Storytelling.
  • "Callin' Baton Rouge" – ein schneller Fan-Favorit, der Konzerte in Bewegung bringt.

Dazu kommen ausgewählte neuere Songs und eventuell lokale Überraschungen. Es würde nicht wundern, wenn er in Deutschland zumindest ein paar Worte auf Deutsch probiert oder eine kleine Hommage an lokale Musik einbaut – genau solche Momente teilen Fans im Netz rauf und runter.

Wie viel könnten Tickets für ein Konzert von Garth Brooks kosten?

Konkrete Preise hängen von vielen Faktoren ab: Venue, Stadt, Produktionskosten, Wechselkurs, Ticketanbieter und so weiter. Als Orientierung kann man sich andere große internationale Acts anschauen, die Stadien oder große Arenen füllen. Da liegen Standardtickets oft irgendwo zwischen 60 und 150 Euro, VIP- oder Premium-Pakete teilweise deutlich darüber.

Brooks hat in der Vergangenheit teilweise versucht, Preise moderat zu halten und den Zweitmarkt einzudämmen, zum Beispiel durch personalisierte Tickets oder Limits pro Person. Ob ähnliche Modelle in Deutschland greifen würden, ist offen – aber Fans hoffen natürlich darauf, dass das Konzert nicht nur für Hardcore-Sammler*innen mit dicken Portemonnaies erschwinglich bleibt.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte offizielle Kanäle im Blick behalten und sich früh für Newsletter, Pre-Sales oder Fanclub-Infos anmelden. Sobald eine Tour angekündigt wird, dürfte der Andrang gigantisch sein, gerade beim allerersten Deutschland-Auftritt nach so vielen Jahren Wartezeit.

Ich bin kein klassischer Country-Fan – lohnt sich Garth Brooks live trotzdem?

Die kurze Antwort: Ja, sehr wahrscheinlich. Viele Erfahrungsberichte von Konzerten in den USA und Irland klingen ähnlich: "Ich bin eigentlich nur mitgegangen, aber es war eines der besten Konzerte meines Lebens". Das liegt daran, dass Brooks weniger auf Genre-Grenzen setzt, sondern auf Energie, Publikumsnähe und starke Songs. Selbst wenn du mit Cowboyhut-Ästhetik oder Nashville-Mythologie wenig anfangen kannst, funktionieren gute Live-Momente trotzdem – gerade, wenn 20.000 Menschen gleichzeitig mitsingen.

Außerdem bewegt sich seine Band musikalisch oft nah an Rock, Pop und Americana. Fiddle und Steel Guitar treffen auf E-Gitarren, treibende Drums und große Hooklines. Wenn du Acts wie Bruce Springsteen, Bryan Adams oder moderne Americana-Artists magst, stehen die Chancen gut, dass du mit Garth Brooks live warm wirst, auch wenn du seine komplette Diskografie noch nicht kennst.

Wie bereite ich mich auf ein Garth-Brooks-Konzert vor, wenn ich neu einsteige?

Wenn du bisher nur einzelne Songs kennst, reicht schon eine kompakte Vorbereitung, um beim Konzert das Maximum mitzunehmen:

  • Erstelle oder such dir eine Playlist mit den größten Hits ("Garth Brooks Essentials" o.ä.).
  • Schau dir ein paar Live-Clips auf YouTube an, um ein Gefühl für die Dynamik zu bekommen.
  • Checke aktuelle Setlists aus Nordamerika, um zu sehen, welche Songs gerade häufig vorkommen.
  • Lies dir die Texte von 3–4 Schüsseltracks wie "Friends in Low Places" und "The Dance" durch – mitsingen macht mehr Spaß, als nur zuzuhören.

Gerade, weil ein mögliches Deutschland-Konzert für viele das erste Mal mit Garth Brooks sein wird, hat das etwas von einem gemeinsamen Initiationsritus. Wer dabei ist, gehört danach automatisch zum Kreis derer, die sagen können: "Ich hab ihn live gesehen" – und genau das ist in der Country-Welt ein Statement.


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