Gaming-PCs, Sonderangebot

Gaming-PCs im Sonderangebot: US-Händler starten Rabatt-Offensive

14.02.2026 - 17:23:12

US-Elektronikhändler bieten bis zum 16. Februar tiefe Preisnachlässe auf Gaming-Desktops und Laptops mit neuester Grafiktechnik. Die Aktion kommt in einem Markt mit steigenden GPU-Preisen, die durch die KI-Nachfrage getrieben werden.

Die großen US-Elektronikhändler haben ihre traditionellen Präsidententag-Verkäufe gestartet und bieten massive Rabatte auf Gaming-PCs und Laptops mit neuester Grafik-Hardware von Nvidia und AMD. Für Verbraucher kommt die Aktion wie gerufen, denn der Markt leidet unter stetig steigenden Komponentenpreisen – angetrieben durch den globalen KI-Boom.

Innerhalb der letzten 72 Stunden sind die Promotions bei Best Buy, Dell und Newegg angelaufen. Sie gelten bis einschließlich Montag, dem 16. Februar. Die Händler setzen aggressiv auf Rabatte bei Gaming-Hardware, von Highend-Desktops bis zu Einsteiger-Laptops. Für PC-Bastler und Gamer bietet sich damit eine Schlüsselgelegenheit zum Upgrade. Seit Monaten steigen die Preise für essentielle Bauteile wie Grafikkarten (GPUs) und Arbeitsspeicher stetig an.

Komplette Systeme als Rabatt-Könige

Im Fokus der diesjährigen Aktion stehen vor allem komplette Gaming-Systeme. Besonders attraktiv sind die Angebote für High-End-Desktop-PCs. Dell etwa bietet im Rahmen seiner Alienware-Aktion bemerkenswerte Preisnachlässe auf Rechner mit Top-GPUs von Nvidia, darunter die RTX 5080 und sogar das Flaggschiff RTX 5090. Es handelt sich um die niedrigsten Preise, die 2026 bisher für solche leistungsstarken 4K-Gaming-Systeme zu sehen waren.

Auch andere Händler ziehen mit. Newegg wirbt mit Ersparnissen bei Systemen wie einem Gigabyte AORUS-PC mit AMD Ryzen 7 Prozessor und einer RTX 5070 Ti Grafikkarte. Best Buy hat Angebote für Gaming-Desktops von Marken wie HP OMEN und Alienware im Programm. Für alle, die maximale Leistung ohne den Aufwand eines Selbstbaus suchen, sind diese Rabatte ein direkter Weg zur neuesten Technologie – und umgehen die Komplexität, einzelne Komponenten in einem volatilen Markt zu beschaffen.

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Auch Gaming-Laptops stark reduziert

Die Rabattwelle erfasst ebenso den Gaming-Laptop-Markt. Bei Händlern wie Best Buy, Amazon und HP sind Preisnachlässe von mehreren hundert Dollar auf populäre Modelle üblich. Kunden finden Angebote für Laptops mit verschiedenen Nvidia RTX-50-Series-Mobile-GPUs, von der Einsteiger-RTX 5050 bis zur leistungsstarken RTX 5070 Ti.

Ein Beispiel: Best Buy bietet einen Lenovo Legion Pro 5i mit RTX 5070 Ti mit einem Rabatt von umgerechnet etwa 600 Euro an. Budgetbewusste Käufer finden ein Acer Nitro V für unter 900 Euro. Dell hat ebenfalls die Preise für seine Alienware 16X Aurora Gaming-Laptops mit RTX 5060 und RTX 5070 gesenkt. Die Aktionen machen leistungsstarkes mobiles Gaming zugänglicher – für Studenten, Berufstätige und alle, die ein kraftvolles System unterwegs brauchen.

Der schwierige Markt für einzelne Grafikkarten

Während die Deals für Komplettsysteme üppig ausfallen, bleibt die Lage für DIY-PC-Bauer schwierig. Der Haupttreiber ist die explodierende globale Nachfrage nach KI-Rechenzentren-Hardware. Sie konkurriert um die gleichen Fertigungskapazitäten und Speicherkomponenten wie Gaming-GPUs für Verbraucher. Das hat zu einer Preiskrise geführt.

Marktanalysen vom Februar 2026 zeigen: Die meisten Nvidia RTX-50-Series-Karten werden zu Preisen verkauft, die eigentlich für die nächsthöhere Modellklasse vorgesehen waren. Eine RTX 5060 Ti kostet heute oft so viel wie eine RTX 5070 zum Start. Auch AMDs Radeon-Karten sind teurer geworden; bei Modellen wie der RX 9060 XT und RX 9070 XT bestätigen Händler Preiserhöhungen von 10-20 Euro. Zwar haben auch einzelne Grafikkarten Rabatte, doch die tiefen Schnäppchen sind hier seltener. Das macht die Komplett-PC-Angebote umso attraktiver.

Nur ein kurzes Zeitfenster?

Branchenanalysten gehen davon aus, dass der Preisdruck auf dem GPU-Markt so schnell nicht nachlassen wird. Die weiterhin hohe Priorität des KI-Sektors für Speicher und Fertigung könnte das Angebot an Consumer-Komponenten weiter begrenzen. Berichte vom Ende 2025 deuteten an, dass Nvidia eine signifikante Reduzierung der Produktion seiner RTX-50-Series-GPUs für 2026 in Erwägung zieht – möglicherweise um 30-40 Prozent.

Diese potenzielle Angebotsverknappung, kombiniert mit der anhaltend hohen Nachfrage nach VRAM, legt nahe: Die GPU-Preise könnten das Jahr über hoch bleiben oder sogar weiter steigen. In diesem Kontext sind die aktuellen Präsidententag-Angebote mehr als nur eine typische Ferienaktion. Für Verbraucher auf der Suche nach einem neuen Gaming-PC könnte dieses Wochenende eine der besten Gelegenheiten im ersten Halbjahr 2026 sein, Hardware zu erwerben, bevor die Preise erneut anziehen.

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