Games Workshop, GB0003718474

Games Workshop erhöht erste Dividende für 2027, Aktie bleibt im Vergleich zu deutschen Peers gefragt

22.06.2026 - 17:44:45 | ad-hoc-news.de

Games Workshop hebt die erste Dividende für das Geschäftsjahr 2027 um knapp sechs Prozent an. Das Fantasy-Miniaturenhaus bleibt damit ein dividendenstarker Titel im weiteren Umfeld europäischer Konsum- und Freizeitwerte.

Games Workshop, GB0003718474
Games Workshop, GB0003718474

Von Anna Wagner, Fachredaktion Analysten & Konsens. Vor der Veröffentlichung am 22.06.2026, 17:41 Uhr geprüft.

Games Workshop (GB0003718474) meldet für das Geschäftsjahr 2027 eine erste Dividende von 90 Pence je Aktie. Laut einer Kurzmitteilung vom 17. Juni steigt die Ausschüttung damit gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozent von 85 auf 90 Pence. Unternehmensangaben vom 17. Juni

Was Games Workshop konkret angekündigt hat

Der britische Miniaturen- und Spielehersteller mit Börsennotiz in London bezeichnet die 90 Pence ausdrücklich als erste Dividende für das neue Geschäftsjahr 2027. Die Zahlung soll am 7. August 2026 erfolgen, Ex-Dividenden-Tag ist der 2. Juli 2026. IR-Dividendenübersicht

Bereits im Mai hatte Games Workshop eine Prognose für das bis 31. Mai 2026 abgeschlossene Geschäftsjahr vorgelegt. Der Konzern erwartet einen Vorsteuergewinn von mindestens 265 Millionen britischen Pfund, nach 262,8 Millionen Pfund im Vorjahr, sowie einen Anstieg der Kernumsätze von 565 auf rund 625 Millionen Pfund. Trading-Update des Unternehmens

Dividendenpolitik und Einordnung im DACH-Kontext

Mit der erneuten Anhebung setzt Games Workshop seine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik fort, die stark auf laufende Dividenden statt auf Sonderausschüttungen setzt. Im weiteren Vergleichsrahmen zu deutschen Konsum- und Freizeitwerten wie Hornbach Holding oder CTS Eventim bleibt die Dividendenrendite damit attraktiv, auch wenn genaue Renditeangaben je nach Kursniveau schwanken. Reuters-Überblick zu europäischen Konsum- und Freizeitwerten

Lizenzumsätze erwartet das Management im abgelaufenen Geschäftsjahr dagegen rückläufig: Nach 52,5 Millionen Pfund im Vorjahr sollen es 2026 noch rund 30 Millionen Pfund sein. Damit verlagert sich der Ergebnisschwerpunkt stärker auf das klassische Miniaturen- und Tabletop-Geschäft, während Lizenzdeals – etwa für Filme, Serien oder Videospiele – weniger stark beitragen.

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Womit Games Workshop sein Geld verdient

Operativ steht Games Workshop vor allem für die Tabletop-Marke Warhammer, darunter Warhammer Age of Sigmar und Warhammer 40.000. Der Konzern verdient an eigenen Läden, unabhängigen Fachhändlern und einem umfangreichen Sortiment an Kunststoffminiaturen, Regelbüchern, Farben und Zubehör, ergänzt um Lizenzvereinbarungen mit Medien- und Spielepartnern.

Was die Aktie aktuell kostet

Die Aktie von Games Workshop (GB0003718474) notiert an der London Stock Exchange unter dem Kürzel GAW. Ein in Echtzeit verifizierter Kurs mit Datum und Uhrzeit war zum Redaktionsschluss nicht zweifelsfrei verfügbar, die Aktie bleibt jedoch an der Heimatbörse in Pfund Sterling handelbar.

Games Workshop auf einen Blick

  • Unternehmen: Games Workshop Group PLC
  • ISIN: GB0003718474
  • WKN: 888272
  • Ticker: GAW
  • Handelsplatz: London Stock Exchange
  • Sektor / Branche: Freizeitgüter / Spiele und Spielwaren
  • Indexzugehörigkeit: FTSE 250
  • Nächstes Earnings-Datum: nicht offiziell terminiert

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Hinweis: Diese Meldung stellt keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, eine Gewähr für die Richtigkeit wird nicht übernommen.

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