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Games Workshop Aktie: Lizenzgebühren fallen auf 30 Millionen

Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 09:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Games Workshop erwartet einen Rekord-Kernumsatz, während die Lizenzerlöse deutlich sinken. Die Amazon-Partnerschaft bleibt der große Hoffnungsträger.

Games Workshop vor Bilanz: Rekordumsatz oder Lizenzflaute?
Abstraktes, atmosphärisches Bild eines Tabletop-Spielstudios mit Fokus auf Miniaturfiguren und edlen Spielkomponenten. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Games Workshop nähert sich dem Moment der Wahrheit. Ende Juli legt der Tabletop-Riese seine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Anleger schwanken derzeit zwischen Vorfreude auf Rekordumsätze und Sorge über wegbrechende Lizenzeinnahmen.

Rekordjagd im Kerngeschäft

Das Unternehmen rechnet mit einem Kernumsatz von mindestens 625 Millionen Pfund. Im Vorjahr lagen die Erlöse noch bei 565 Millionen Pfund. Warhammer-Figuren und Farben verkaufen sich also weiterhin glänzend.

Ein Schatten fällt jedoch auf das Lizenzgeschäft. Die Einnahmen aus digitalen Partnerschaften dürften auf rund 30 Millionen Pfund sinken. Zuvor spülten diese Deals noch über 50 Millionen Pfund in die Kassen. Dieser Rückgang markiert eine Übergangsphase in der Medienstrategie.

Die Wette auf Amazon

Langfristig ruhen die Hoffnungen auf der Allianz mit Amazon. Ein filmisches Universum rund um „Warhammer 40.000“ könnte den Wert des Unternehmens neu definieren. Bisher fehlen jedoch konkrete Zeitpläne für die Produktion. Jede Information zum Fortschritt der Drehbücher könnte den Kurs bewegen.

Parallel dazu investiert Games Workshop massiv in den Standort Nottingham. Neue Produktionsanlagen sollen die weltweite Nachfrage decken. Das vertikal integrierte Modell sorgt dabei für gewohnt hohe Margen.

Der aktuelle Aktienkurs von 235,00 Euro fungiert momentan als technischer Drehpunkt. Sollte der Markt die schwächeren Lizenzgebühren negativ gewichten, rückt der 200-Tage-Durchschnitt bei 214,34 Euro als Unterstützung in den Fokus. Die Aktie weist seit Jahresbeginn ein Plus von 7,21 Prozent auf.

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