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Game Two rast weiter: Warum das ZDF-Gamingformat gerade alles owned

22.02.2026 - 18:51:55 | ad-hoc-news.de

Game Two ballert jede Woche TV-Quali auf YouTube – mit Sketches, ehrlichen Reviews und Chaos-Humor. Warum alle drüber reden und welche Folge du jetzt sehen musst.

Game Two: Das einzige Gaming-Format, das wie eine gut produzierte Meme-Page funktioniert

Du suchst Gaming-Content, der nicht wie Werbung im Fortnite-Skin aussieht? Game Two haut dir TV-Level-Produktion, dumme Gags und ehrliche Meinungen in eine Folge – und das komplett gratis auf YouTube. Gerade deshalb dreht die Community wieder komplett durch.

Das Wichtigste in Kürze

  • Game Two ist das Gaming-Magazin von Funk/ZDF mit Ex-Game-One-Crew – jede Woche eine vollproduzierte Show auf YouTube.
  • Mix aus Reviews, Sketches, Recaps und absolutem Quatsch, der trotzdem mehr sagt als viele klassische Tests.
  • Community feiert die Ehrlichkeit, den Skit-Humor und dass Games auch kritisch und politisch eingeordnet werden.

Warum Game Two gerade wieder überall in deiner Timeline landet

Game Two ist nicht einfach ein weiterer Let's-Play-Kanal, sondern eher so: Stell dir vor, deine chaotischste Freundesgruppe bekommt ein ZDF-Studio, Budget für Kostüme und absolut freie Hand. Genau dieses Feeling hatten wir wieder, als wir die neueste Folge gesehen haben.

Als wir den Stream der aktuellen Sendung laufen hatten, kam dieser Moment bei ungefähr Minute 3:12, wo mitten im Review ein komplett überinszenierter Sketch startet – Kostüme, dumme One-Liner, Fake-Trailer – und trotzdem checkst du danach mehr über das Game als nach zehn Standard-Reviews. Dieses Hin-und-Her aus ernst und absurd ist der Grund, warum die Folgen so hängen bleiben.

Typisch Game Two: Du kriegst eine saubere Analyse von Gameplay, Performance und Game-Design, während im Hintergrund jemand im schlecht sitzenden Ritterkostüm rumrennt oder ein pseudo-ernster Reporter im „Außenstudio“ komplett eskaliert. Die Show weiß genau, dass du nebenbei am Handy hängst – deshalb passiert wirklich alle paar Sekunden irgendwas Visuelles oder ein Gag.

Der Mix, der Game Two viral macht

Damit du checkst, warum alle über Game Two reden, hier der typische Aufbau einer Folge – so wie wir sie selbst feiern:

  • Großes Haupt-Review: AAA-Titel, Indie-Geheimtipp oder das nächste Service-Game – mit klaren Takes statt „ist ganz nett“.
  • Sketch-Einbindung: Jedes größere Review hat mindestens einen Moment, wo die Hosts komplett in eine Rolle rein sliden – Fake-Werbung, Mini-Film oder Over-the-top-Parodie.
  • Side-Rubriken: News, kleine Empfehlungen, „Was habt ihr so gezockt?“, Community-Fragen – aber schnell und ohne Laber-Podcast-Energie.
  • Running Gags & Lore: Insider, Charaktere und wiederkehrende Jokes, die Stammzuschauer direkt abholen und neue Leute neugierig machen.

Als wir die aktuelle Folge gebinged haben, war einer der stärksten Momente dieser harte Cut: Eben noch eine seriöse Erklärung, warum ein Release im technisch absoluten Desaster startet – und direkt danach ein Skit, in dem ein „Publisher-Manager“ mit Sonnenbrille erklärt, dass Day-1-Patches ja eh alles fixen würden. Du lachst, aber du weißt auch: Genau so läuft es in der Industrie.

Genau da liegt die Stärke von Game Two: Sie sind Fan und Kritiker gleichzeitig. Sie hypen Spiele, wenn sie gut sind, aber sie zerlegen sie auch komplett, wenn dir für 80 Euro halbfertiger Kram verkauft wird. Und das alles ohne diese Cringe-Marketing-Sprache.

Mehr Game-Two-Content finden

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Warum Game Two so krass funktioniert

Wenn du dir YouTube-Gaming anschaust, hast du meistens drei Sorten Content: Shouty Streamer, super-seriöse Review-Kanäle oder reine News-Ticker. Game Two ballert alles in eins, aber mit Struktur:

  • Storytelling statt Zahlen-Friedhof: Statt nur zu sagen „8/10, Grafik solide“, bauen sie eine kleine Story um jedes Game. Du merkst bei jeder Review, wer da spricht und wie diese Person privat zocken würde.
  • Fernseh-Qualität, aber YouTube-Humor: Mehrere Kameras, eigene Kulissen, Sounddesign, Kostüme – und trotzdem fühlt es sich eher nach WG-Küche an als nach Tagesschau.
  • Echte Kritik an der Gaming-Branche: Wenn ein Spiel mit Pay2Win, Crunch-Stories oder fragwürdiger Politik daherkommt, wird das angesprochen – ohne Angst vor Publishern.
  • Fokus auf Long-Term-Games: Sie schauen auch später nochmal drauf, wie sich Spiele entwickeln – Patches, DLCs, Live-Service-Desaster.

Als wir die Folge mit einem großen AAA-Release geschaut haben, war es dieser Moment, wo sie am Ende ihre Fazit-Runde machen: Kein gequetschtes Wertungssystem, sondern mehrere Stimmen, die klar sagen: „Wenn du X magst, ist es ein Banger – wenn du Y erwartest, lass es.“ Genau so willst du es hören, bevor du 60–80 Euro lässt.

Das sagt die Community

Die Fanbase von Game Two ist laut – und meistens sehr loyal. Auf Reddit und Twitter/X fällt vor allem eins auf: Viele feiern, dass sie endlich wieder ein Gaming-Format haben, das nicht nach Sponsor-Skript klingt.

Ein User auf Reddit schreibt zum Beispiel:

"Game Two ist literally das Einzige, wo ich mir noch komplette Folgen reinziehe. Kein Gebrüll, kein Clickbait-Face im Thumbnail, dafür Sketches und Meinungen, denen ich vertraue."

Auf X (Twitter) liest man ähnliches:

"Andere Kanäle: 5 Minuten Ad-Read, 3 Minuten echtes Review. Game Two: 25 Minuten Show, ich lache und weiß danach trotzdem genau, ob das Game was für mich ist."

Viele betonen auch, wie nice der Humor-Mix ist: Ein bisschen absurd, ein bisschen Meta, aber nie komplett „wir tun so als wären wir 14 und schreien in die Kamera“. Und immer wieder kommt die Nostalgie-Schiene: Ex-Game-One-Fans, die jetzt mit Game Two basically erwachsen geworden sind und das neue Format als legitimen Nachfolger sehen.

Insider-Slang: So redet man, wenn man Game Two schaut

Wenn du wirklich deep im Game Two-Kosmos hängen willst, tauchen immer wieder bestimmte Begriffe und Vibes auf, die auch die Community nutzt:

  • „Build“: Nicht nur im technischen Sinn, sondern auch als Running Gag – z.B. wenn ein Charakter im Sketch plötzlich den „falschen Build“ hat.
  • „Meta“: Wird gern benutzt, wenn sie nicht nur das Game, sondern auch die Marketing-Strategie oder den Hype drumherum auseinandernehmen.
  • „Indie-Banger“: Games, die komplett unter dem Radar fliegen, aber im Review als Must-Play bezeichnet werden.
  • „AAA-Krachbumm“: Ironischer Begriff für große Blockbuster, die mehr auf Optik als auf Inhalt setzen.
  • „Skillcheck“: Wenn ein Spiel dich hart bestraft und die Hosts offen zugeben, dass sie an bestimmten Stellen einfach gescheitert sind.

Diese Begriffe tauchen ständig in Kommentaren auf. Wenn du also im nächsten Discord-Talk sagen willst, dass ein neues Release eher „AAA-Krachbumm, aber ohne richtigen Skillcheck“ ist, weiß jede Person, die Game Two kennt, sofort, was du meinst.

Warum Game Two die Zukunft von Gaming-Content ist

Wenn du Gen Z bist, hast du basically drei Probleme mit klassischem Gaming-Journalismus: zu langatmig, zu steif, zu wenig Verständnis dafür, wie du Medien konsumierst. Game Two löst genau diese Probleme.

Erstens: Short-Attention-Optimierung. Jede Folge ist zwar länger, aber in Mini-Segmente geschnitten. Wir haben beim Gucken gemerkt: Du kannst easy zwischendurch kurz aufs Handy, kommst zurück und bist trotzdem sofort wieder drin, weil jede Szene klar für sich funktioniert.

Zweitens: Plattform-übergreifendes Denken. Clips aus den Folgen funktionieren perfekt für TikTok und Insta-Reels: kurze Skits, schnelle Meinungen, visuell übertriebene Momente. Das sorgt für diese Kettenreaktion: Du siehst einen Ausschnitt im Feed, klickst aufs YouTube-Video, bleibst wegen der Show-Struktur bis zum Ende.

Drittens: Vertrauen. Viele Creator sind mittlerweile komplett vom Werbebudget der Publisher abhängig. Bei Game Two merkst du: Da steckt öffentlich-rechtliches Geld drin, aber keine Company, die ihnen sagt, wie sie über ein Game reden dürfen. Genau deshalb wird die Sendung oft als eine der wenigen verlässlichen Quellen im DACH-Gaming-Raum genannt.

Viertens: Relevanz über Hype hinaus. Wenn ein Game nach Launch patched, monetarisiert oder abgeschaltet wird, greift Game Two das auf. Dieser langfristige Blick macht das Format more future-proof als reine Hype-Kanäle, die nur zum Release laut sind und danach verschwinden.

Und fünftens: Identität. Es ist nicht „irgendein Gaming-Format“, sondern Game Two – mit erkennbarem Cast, wiederkehrenden Figuren, einem eigenen Humor-Gen und einem Stil, der sofort ins Auge springt. Genau so baust du eine Brand, die in fünf Jahren noch existiert, auch wenn TikTok & Co. wieder komplett anders funktionieren.

Wer noch in der Liga von Game Two spielt

Im DACH-Raum werden neben Game Two vor allem zwei Namen oft im gleichen Atemzug gedroppt:

  • Rocket Beans TV – das Mutter-Ökosystem, aus dem viele Gesichter stammen. Auf ihrem YouTube-Channel und Twitch-Kanal laufen ebenfalls Talk-Formate, Let's Plays und Shows rund um Games und Popkultur.
  • Stay – vor allem auf Twitch und YouTube bekannt für kritische Gaming-Talks, Analysen zur Branche und ehrliche Takes zu Releases, die oft auch in denselben Diskussionen wie Game-Two-Folgen landen.

Spannend ist: Während Rocket Beans eher wie ein ganzes Nerd-Fernsehprogramm wirkt und Stay das Meinungs- und Talk-Format liefert, positioniert sich Game Two genau dazwischen – als durchinszenierte, aber trotzdem lockere Show. Wenn du alle drei parallel verfolgst, bist du im deutschsprachigen Gaming-Kosmos basically komplett ausgestattet.

Fazit: Wenn du nur EIN deutsches Gaming-Format abonnierst, dann dieses

Wenn du wissen willst, ob sich ein neues Game lohnt, aber keine Lust auf 40 Minuten ungeschnittenen Stream-Talk hast, ist Game Two dein Sweet Spot: kurzweilig, hochwertig produziert, ehrlich, witzig und mit genug Tiefgang, damit deine Kaufentscheidung nicht komplett random ist.

Also: Tab auf, Abo reinhauen, nächste neue Folge safen und beim nächsten Discord-Abend mit „Hast du die letzte Game-Two-Folge gesehen?“ ein Gespräch starten, das garantiert nicht nach 30 Sekunden stirbt.

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