Galaxy Digital Aktie: CoreWeave-Vertrag bei Helios gestartet
28.04.2026 - 21:23:39 | boerse-global.deEin Nettoverlust von 216 Millionen Dollar im ersten Quartal 2026 markiert für Galaxy Digital eine Phase des Umbruchs. Das Unternehmen von Mike Novogratz wandelt sich derzeit von einem reinen Krypto-Dienstleister zu einem Anbieter von Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Der Verlust je Aktie von 0,49 Dollar resultierte primär aus einem Markteinbruch, bei dem die Krypto-Kapitalisierung um etwa 20 Prozent nachgab.
Die Aktie reagierte dennoch positiv auf die operativen Fortschritte und legte am Dienstag um rund 7,6 Prozent auf 22,82 Euro zu. Damit setzt das Papier seinen Erholungskurs fort, nachdem es im vergangenen Monat bereits deutlich an Boden gewonnen hatte. Das Vertrauen der Anleger scheint sich zunehmend von kurzfristigen Krypto-Preisschwankungen zu lösen.
Meilenstein im texanischen Helios-Rechenzentrum
Im Zentrum der neuen Strategie steht der Helios-Campus in Texas. Galaxy Digital bestätigte die Übergabe der ersten Datenhalle an den Partner CoreWeave. Diese Kooperation soll langfristig Hochleistungsrechnen und KI-Infrastruktur integrieren.
Die Anlage verfügt nach behördlichen Genehmigungen über eine Gesamtkapazität von mehr als 1,6 Gigawatt. Das Management rechnet damit, dass die Partnerschaft bei vollem Betrieb jährliche Einnahmen von über einer Milliarde Dollar generieren wird. Die erste Phase des Projekts soll bis Ende Juni 133 Megawatt erreichen.
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Indes bleibt die Bilanz des Unternehmens solide. Das Eigenkapital lag zum Quartalsende bei 2,8 Milliarden Dollar, während die liquiden Mittel aus Cash und Stablecoins rund 2,6 Milliarden Dollar betrugen. Parallel dazu kaufte die Firma 3,2 Millionen eigene Aktien für insgesamt 65 Millionen Dollar zurück.
Regulatorische Hoffnung und vorsichtiger Ausblick
Mike Novogratz äußerte sich optimistisch zum regulatorischen Umfeld in den USA. Er erwartet, dass der sogenannte CLARITY Act im Mai den Kongress passieren und im Juni unterzeichnet werden könnte. Dieses Gesetz soll die Aufsicht über digitale Vermögenswerte klären und gilt als wichtiger Faktor für die Marktentwicklung.
Das Asset Management der Firma verwaltet aktuell ein Vermögen von 5 Milliarden Dollar und verzeichnete Zuflüsse von 69 Millionen Dollar. Trotz dieser operativen Erfolge bleibt Novogratz bei der kurzfristigen Preisprognose für Bitcoin zurückhaltend. Er sieht die Marke von 100.000 Dollar aufgrund des Inflationsdrucks und geopolitischer Instabilität vorerst als Hürde.
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Konkrete Impulse werden im Mai erwartet. Dann plant Galaxy Digital den Start eines neuen Fintech-Hedgefonds. Zudem wird die weitere Skalierung der Rechenzentren in Texas den Fokus der kommenden Monate bestimmen.
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