Education, Aktie

G8 Education Aktie: Rekordverlust

23.02.2026 - 22:31:52 | boerse-global.de

Der australische Kita-Betreiber G8 Education verzeichnet einen massiven Jahresverlust von über 300 Millionen AUD und setzt Dividende sowie Aktienrückkäufe aus. Sinkende Belegungszahlen belasten das operative Geschäft.

G8 Education blickt auf ein katastrophales Geschäftsjahr 2025 zurück. Ein massiver Reinverlust in Millionenhöhe und eine schwach sinkende Auslastung belasten den Kita-Betreiber schwer. Nun zieht das Management die Reißleine und setzt sowohl die Dividende als auch das laufende Aktienrückkaufprogramm vorerst aus.

Abschreibungen und operative Schwäche

Hinter dem hohen Konzernverlust von 303,3 Millionen AUD steht primär eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von rund 350 Millionen AUD. Doch auch im Tagesgeschäft zeigen sich deutliche Risse: Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf knapp 947 Millionen AUD, während das operative Ergebnis (EBIT) um fast 19 Prozent einbrach. Die Aktie markierte in der Folge heute mit einem Minus von knapp 14 Prozent ein neues 52-Wochen-Tief bei 0,24 Euro.

Vertrauensverlust und sinkende Auslastung

Besonders kritisch bewerten Marktbeobachter die Entwicklung der Belegungszahlen. Die durchschnittliche Auslastung der Einrichtungen fiel im Gesamtjahr auf unter 66 Prozent. Im Februar 2026 setzte sich dieser Abwärtstrend mit einem Wert von nur noch 54,4 Prozent fort.

Gründe hierfür liegen neben der allgemeinen demografischen Entwicklung und steigenden Lebenshaltungskosten vor allem in einem erheblichen Vertrauensverlust nach einem Missbrauchsskandal durch einen ehemaligen Mitarbeiter. Wird es dem Management gelingen, das verloren gegangene Vertrauen der Eltern zurückzugewinnen? Zusätzliche regulatorische Kosten im Bereich von bis zu 10 Millionen AUD belasten die Prognosen für die nahe Zukunft zusätzlich.

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Radikaler Sparkurs eingeleitet

Als direkte Reaktion auf die finanzielle Schieflage wurde die Schlussdividende für 2025 gestrichen. Damit reagiert das Management auf die Notwendigkeit, das Kapital im Unternehmen zu halten, um die Bilanz zu stabilisieren. Immerhin sind die bestehenden Kreditvereinbarungen durch die aktuellen Abschreibungen formal nicht gefährdet.

Trotz der Krise gibt es kleine Lichtblicke: Die Mitarbeiterbindung konnte leicht auf knapp 80 Prozent verbessert werden, und fast alle Einrichtungen erfüllen weiterhin nationale Qualitätsstandards. Für das Kalenderjahr 2026 plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von etwa 50 Millionen AUD, um die operative Basis trotz des schwierigen Umfelds zu sichern.

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