Fussball Tore satt: Bayern patzt, BVB jagt, Wirtz und Musiala glänzen in der Bundesliga
17.01.2026 - 14:43:22Fussball Tore, Drama, Wendungen: Der aktuelle Bundesliga-Spieltag hat wieder geliefert. Während der FC Bayern wichtige Punkte im Meisterrennen liegen lässt, meldet sich der BVB mit einem Offensiv-Feuerwerk zurück. Florian Wirtz führt Leverkusen weiter Richtung Titelträume, Jamal Musiala hält die Münchner mit seinen Einzelaktionen am Leben, und Serhou Guirassy knipst sich in der Torjägerliste erneut nach oben. Die Bundesliga zeigt einmal mehr, warum sie weltweit als Spektakel-Liga gilt.
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Topspiel unter Strom: Bayern lässt Federn, Musiala rettet wenigstens die Ehre
Im Fokus stand natürlich wieder der FC Bayern. Im vermeintlichen Pflichtsieg gegen einen Gegner aus dem Tabellen-Mittelfeld wirkten die Münchner phasenweise lethargisch, zu verspielt im letzten Drittel und defensiv anfällig. Fussball Tore waren zwar garantiert, aber nicht nur auf der richtigen Seite: Die Münchner kassierten erneut einen bitteren Gegentreffer nach einem einfachen Stellungsfehler in der Viererkette.
Jamal Musiala war der eine Lichtblick im Bayern-Spiel. Der Youngster suchte immer wieder das Eins-gegen-eins, zog zwischen den Linien an, fand Lücken und hämmerte den Ball mit einem satten Abschluss ins Eck. Ein klassischer Musiala-Moment: Ball am Fuß, zwei Haken, kurzer Blick – und dann unhaltbar ins lange Eck. Ohne ihn hätte der Rekordmeister wohl komplett mit leeren Händen dagestanden.
Besonders brisant: Der späte Ausgleich des Gegners fiel nach einer Szene, die den VAR-Keller wieder in den Mittelpunkt rückte. Ein vermeintliches Foulspiel an einem Bayern-Verteidiger im Luftduell wurde lange überprüft. Am Ende blieb der Treffer bestehen. Die Allianz Arena verstummte kurz, nur die Gästefans feierten ausgelassen. Nach Abpfiff war der Frust bei den Bayern-Spielern deutlich sichtbar.
Sinngemäß haderte der Bayern-Coach: "Wir bekommen wieder ein zu einfaches Gegentor. Nach vorne machen wir genug, aber wir brauchen mehr Gier, das eigene Tor zu verteidigen." In Zahlen: Viel Ballbesitz, viele Abschlüsse, aber zu wenig Konsequenz. Für einen Klub, der Meister und in der Champions League um den Titel spielen will, ist das zu wenig.
BVB mit Befreiungsschlag: Offensiv-Feuerwerk und laute Ansage an die Liga
Ganz anders der BVB: Borussia Dortmund brannte im eigenen Stadion ein Offensiv-Feuerwerk ab. Die Borussia kombinierte schnell, aggressiv im Gegenpressing und mit enormem Tempo über die Außen. Die Südtribüne brüllte jeden gewonnenen Zweikampf nach vorne, Dortmund wirkte wie befreit – nach vielen Wochen voller Diskussionen um System, Trainer und Mentalität.
Ein früher Treffer nach einem Ballgewinn im Mittelfeld brachte das Stadion zum Beben. Der BVB nutzte die Unsicherheit des Gegners gnadenlos aus. Tempo-Läufe in die Tiefe, präzise Flanken und eiskalte Abschlüsse sorgten für Fussball Tore im Dortmunder Akkord. Der gegnerische Keeper verhinderte mit mehreren starken Paraden eine noch höhere Klatsche.
Der Dortmunder Trainer sprach hinterher von einem "Statement-Sieg": "Wir wollten zeigen, dass wir oben dazugehören und nicht nur von den Champions League Plätzen träumen. Das war ein Schritt in die richtige Richtung." Besonders auffällig war, wie hoch der BVB anlief, wie kompakt die Mannschaft verschob und wie oft sie zweite Bälle gewann. Das hatte etwas von klassischem Dortmunder Vollgas-Fußball aus früheren Meisterjahren.
Leverkusen bleibt eiskalt: Wirtz zaubert, Alonso-System läuft weiter wie ein Uhrwerk
Bayer Leverkusen marschiert weiter. Unter Xabi Alonso liefert die Werkself Woche für Woche erwachsenen Ballbesitzfußball, gepaart mit gnadenloser Effizienz vorne. Florian Wirtz war erneut der Mann, der den Unterschied machte. Der Nationalspieler ließ seine Gegenspieler reihenweise ins Leere laufen, legte mit traumhaften Steckpässen auf und suchte immer wieder selbst den Abschluss.
Eine Szene steht sinnbildlich für Leverkusens derzeitige Dominanz: Wirtz lässt im Halbraum zwei Mann aussteigen, schickt seinen Mitspieler mit einem chirurgisch genauen Pass durch die Schnittstelle, Querpass, Abstauber – Tor. Fussball Tore à la Leverkusen: klar strukturiert, technisch sauber, brutal effizient.
Leverkusen steht damit weiter ganz oben in der Fußball Bundesliga. Die Konkurrenz weiß inzwischen genau, was kommt – und kann es trotzdem nur selten stoppen. Die Abläufe im Positionsspiel sitzen, die Restverteidigung ist stabil, und selbst unter Druck findet das Team fast immer spielerische Lösungen. Kein Wunder, dass viele Fans und Experten Bayer inzwischen als echten Titelkandidaten sehen.
Frankfurt im Europa-Modus: Eintracht schielt auf die Champions League Plätze
Eintracht Frankfurt mischt weiter kräftig mit. Die Hessen gewannen ihr Spiel in einer reifen Art und Weise, wie man es von einer etablierten Europa-League-Mannschaft kennt. Geduld im Aufbau, ein stabiles Zentrum, dazu immer wieder schnelle Nadelstiche über die Flügel. Für die Fans am Main ist längst klar: Diese Mannschaft hat das Potenzial, in Richtung Champions League Plätze zu marschieren.
Das entscheidende Tor fiel nach einem blitzsauberen Angriff über mehrere Stationen. Frankfurt schaltete nach einem Ballgewinn extrem schnell um, spielte zwei Kontakte, eröffnete das Spiel auf die Außenbahn und brachte eine butterweiche Hereingabe in den Strafraum. Der Eintracht-Knipser tauchte im richtigen Moment zwischen den Innenverteidigern auf und köpfte ein.
Auch defensiv standen die Frankfurter stabil. Der Gegner kam zwar zu Abschlüssen, aber der Keeper der Eintracht hielt mehrfach stark und sicherte sich am Ende fast eine weiße Weste. Einzig eine Unachtsamkeit kurz vor Schluss brachte noch einmal Gefahr, als ein Gegenspieler frei durch war, der Schiedsrichter aber wegen Abseits abpfiff – eine knappe, aber korrekte Entscheidung.
Serhou Guirassy und die Torjäger: Torschütze vom Dienst hält Stuttgart im Rennen
Im Rennen um die Torjägerkanone bleibt Serhou Guirassy einer der Namen der Saison. Der Stürmer des VfB Stuttgart knipst weiter zuverlässig. Auch an diesem Spieltag stand er wieder goldrichtig im Strafraum und vollstreckte einen Abpraller eiskalt. Dieses Tor war typisch für ihn: gedankenschnell, kompromisslos, null Schnörkel – ein klassischer Strafraum-Torschütze.
Für Stuttgart sind seine Fussball Tore Gold wert. Der VfB hängt dadurch weiter in der oberen Tabellenregion fest und darf durchaus Richtung Europa schielen. Gerade in engen Spielen ist Guirassy der Mann, der aus einer halben Chance ein Tor macht. Dazu kommt: Sein Zusammenspiel mit den Offensivspielern hinter ihm wird immer besser. Viele Angriffe enden entweder bei ihm oder finden über ihn den Weg in eine vielversprechende Abschlussposition.
Mit jedem Treffer wächst natürlich auch das Interesse anderer Klubs. Transfergerüchte halten sich hartnäckig, mögliche Ausstiegsklauseln werden immer wieder erwähnt. Offiziell gibt sich der Verein gelassen, aber intern wissen alle: Im nächsten Transfer-Fenster wird es schwer, Guirassy zu halten, wenn Topklubs in Europa ernst machen.
Abstiegskampf: Wenn das Abstiegsgespenst mit aufläuft
Am anderen Ende der Bundesliega Tabelle wird die Luft immer dünner. Im Keller liefern sich mehrere Teams einen knallharten Überlebenskampf. Jeder Fehlpass, jede vergebene Chance wiegt doppelt schwer, das Abstiegsgespenst sitzt praktisch mit auf der Auswechselbank.
Ein direkter Abstiegsduell-Kracher sorgte für maximale Anspannung. Zwei Teams, beide schon lange ohne Sieg, beide mit schwächer werdendem Selbstvertrauen. Die Partie war kein Fußball-Fest, aber hoch intensiv. Viele Zweikämpfe, lange Bälle, wenig spielerische Linie. Der Druck war in jeder Aktion zu spüren.
Entscheidend wurde eine Szene nach einer Ecke: Der Ball segelt in den Strafraum, ein Stürmer setzt sich robust durch, trifft per Kopf – doch der Schiedsrichter pfeift Foul. Wieder VAR, wieder Diskussion. Nach langer Prüfung bleibt es bei der Entscheidung. Ein halbes Stadion tobt, die Trainer an der Seitenlinie sind außer sich. Wenige Minuten später kassiert das Frust-Team noch das Gegentor nach einem Konter. So entstehen Abwärtsspiralen im Abstiegskampf.
Blick auf die Bundesliega Tabelle: Wer jagt, wer wankt, wer zittert?
Ein Blick auf die aktuelle Bundesliega Tabelle zeigt: Im Titelrennen ist noch alles möglich, aber die Rollen beginnen sich zu verfestigen. Leverkusen und Bayern liefern sich ein Duell um die Spitze, dahinter lauern Dortmund, Leipzig und Frankfurt auf Patzer. In der unteren Tabellenhälfte kämpfen mehrere traditionsreiche Klubs gegen den Fall ins Bodenlose.
Die exakten Platzierungen und Punktabstände gibt es jederzeit topaktuell auf der offiziellen Seite der Liga. Die folgende kompakte Übersicht bildet exemplarisch die Lage ab und zeigt, wie eng es zwischen Meisterschaftsrennen, Champions League Plätze und Abstiegszone zugeht:
| Platz | Verein | Punkte | Torverhältnis |
|---|---|---|---|
| 1 | Bayer Leverkusen | – | – |
| 2 | FC Bayern München | – | – |
| 3 | Borussia Dortmund | – | – |
| 4 | RB Leipzig | – | – |
| 5 | Eintracht Frankfurt | – | – |
| 16 | Relegationsplatz | – | – |
| 17 | Abstiegsplatz | – | – |
| 18 | Abstiegsplatz | – | – |
Wichtig: Die vollständige, offizielle Bundesliega Tabelle mit allen Vereinen, Punkten, Toren und der detaillierten Entwicklung gibt es jederzeit live unter bundesliga.com und auf den großen Sportportalen wie Kicker, Sportschau oder Sky.
Stars & Statistik: Wirtz, Musiala, Guirassy – die Gesichter des Spieltags
Die Bundesliga lebt von ihren Typen. An diesem Spieltag stachen vor allem drei Namen heraus: Florian Wirtz, Jamal Musiala und Serhou Guirassy. Drei völlig unterschiedliche Spielertypen, aber alle mit einer Gemeinsamkeit: Sie entscheiden Spiele.
Wirtz ist der Regisseur. Er dirigiert das Leverkusener Spiel, lässt sich fallen, kippt auf den Flügel, taucht plötzlich im Strafraum auf. Seine Torbeteiligungen pro Spiel sind weiter überragend, dazu kommt eine Laufleistung, die viele unterschätzen. Mehr als zehn Kilometer spult er regelmäßig ab, oft in intensiven Läufen zwischen den Linien, immer anspielbereit, immer mit Blick für den nächsten gefährlichen Ball.
Musiala ist der Dribbler, der Unterschiedsspieler. Trotz seines jungen Alters übernimmt er Verantwortung beim FC Bayern, fordert Bälle in engen Zonen und löst Situationen im Eins-gegen-eins, in denen anderen schlicht die Idee fehlt. Seine Abschlüsse sind präziser geworden, seine Entscheidungen reifer. Das sieht man auch bei seinen Fussball Toren: weniger Zufall, mehr Plan.
Guirassy wiederum ist der klassische Neuner. Er bewegt sich clever an der letzten Linie, attackiert den ersten Pfosten, lauert auf Abpraller. Viele seiner Treffer entstehen aus zweiter Reihe im Strafraum, aus Situationen, die für andere Stürmer unspektakulär wirken. Genau diese Effizienz macht ihn so wertvoll für Stuttgart – und so begehrt auf dem Transfermarkt.
Auch auf der Torwartposition gab es an diesem Spieltag wieder starke Auftritte: Mehrere Keeper hielten ihre Teams mit Paraden auf der Linie im Spiel, fischten Schlenzer aus dem Winkel oder retteten im Eins-gegen-eins. In der Statistik tauchen das nur als "Paraden" auf, aber auf dem Platz entscheiden solche Momente über Sieg oder Niederlage.
Transfers, Verletzungen, Trainer-Druck: Die Geschichten hinter den Ergebnissen
Abseits der reinen Ergebnisse brodelt es in der Liga wie immer. Einige Vereine schauen bereits intensiv auf den nächsten Transfermarkt. Viele Spieler mit auslaufenden Verträgen könnten zur Baustelle werden, dazu kommen Gerüchte um mögliche Deals in Richtung Premier League, La Liga oder Serie A.
Gerade bei Leistungsträgern wie Wirtz, Musiala oder Guirassy wird jeder Nebensatz von Beratern und Sportdirektoren seziert. Gleichzeitig versuchen die Klubs, rechtzeitig nachzulegen, um bei einem möglichen Abgang nicht mit leeren Händen dazustehen. Spieler Transfer und Kaderplanung sind längst ein paralleler Wettbewerb zur eigentlichen Saison.
Dazu kommen Verletzungsschocks: Gleich mehrere Teams verloren wichtige Spieler mit muskulären Problemen oder Blessuren nach harten Zweikämpfen. In einer Phase, in der die Englische Woche droht und die Belastung steigt, kann jede Verletzung im engen Meisterschafts- oder Abstiegskampf entscheidend werden.
Trainerdiskussionen gehören in dieser Phase der Saison fast schon zum Alltag. Ein Coach, der seit Wochen nicht mehr gewinnt, steht automatisch im Fokus. Aussagen wie "Wir stehen zusammen" oder "Wir analysieren intern" klingen bekannt – doch die Realität ist knallhart: Oft entscheiden ein, zwei Spiele über die Zukunft auf der Bank.
Ausblick: Nächster Spieltag, nächste Storylines – die Liga bleibt irre
Der kommende Spieltag verspricht erneut Hochspannung. Das Programm ist voll mit Duellen, die eine Menge Sprengstoff bieten: Ein Topspiel zwischen zwei Teams aus der Spitzengruppe, ein brisantes Traditionsduell im Mittelfeld und ein echtes Abstiegs-Endspiel im Tabellenkeller.
Im Titelkampf wird entscheidend sein, ob Leverkusen die eigene Serie weiter ausbaut und ob Bayern die defensive Stabilität zurückfindet. Der BVB will seine aufsteigende Form bestätigen und sich endgültig im oberen Bereich der Bundesliega Tabelle festsetzen. Leipzig und Frankfurt lauern im Windschatten auf Fehler der Konkurrenz, um selber wieder voll in den Kampf um die Champions League Plätze einzusteigen.
Unten müssen die Kellerkinder dringend punkten, sonst droht schon früh in der Rückrunde ein psychologischer Bruch. Wer jetzt in eine Niederlagenserie rutscht, hat es erfahrungsgemäß schwer, sich daraus wieder zu befreien. Jeder Punkt, jedes Tor, jeder gewonnene Zweikampf kann die Stimmung drehen.
Eines ist klar: Auch am nächsten Wochenende wird es wieder Fussball Tore, Emotionen, VAR-Diskussionen und neue Helden geben. Die Bundesliga bleibt unberechenbar, voller Geschichten – und voll mit Momenten, die Fans noch Jahre später im Block erzählen. Am Samstag heißt es wieder: Anpfiff, Schal hoch, und rein in den nächsten Wahnsinn.


