Fussball Tore satt: Bayern, BVB, Leverkusen und Stuttgart liefern Spektakel im Bundesliga-Endspurt
17.01.2026 - 15:15:23Dieser Spieltag war ein Fest für alle, die Fussball Tore lieben. Offene Scheunentore in so mancher Defensive, eiskalte Knipser vorne, Emotionen pur im Meister- und im Abstiegskampf: Bayern, Leverkusen, der BVB und der VfB Stuttgart haben noch einmal alles rausgehauen, was die Offensive hergibt. Die Bundesliga-Tabelle sortiert sich neu, die Champions-League-Plätze sind hart umkämpft, hinten im Keller wird die Luft dünner.
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Tor-Feuerwerk an der Spitze: Bayern, Leverkusen, Stuttgart, BVB liefern ab
Oben in der Fußball Bundesliga brennt immer noch das Flutlicht: Bayer Leverkusen mit Zauberer Florian Wirtz, der FC Bayern mit Weltklasse-Knipser Harry Kane, der VfB Stuttgart mit Torjäger Serhou Guirassy und der BVB mit Niklas Füllkrug und Jadon Sancho – sie alle haben an diesem Wochenende noch einmal eindrucksvoll gezeigt, warum ihre Offensivreihen in Europa gefürchtet werden.
Bei den Bayern lief die Maschine wieder wie geschmiert. Kane hämmerte den Ball einmal mehr eiskalt ins Netz, Jamal Musiala tanzte zwischen den Linien, als wäre es ein Trainingskick, und Leroy Sané zündete auf dem Flügel den Turbo. Ergebnis: Fussball Tore im Münchner Akkord, totale Dominanz in der Allianz Arena, der Rekordmeister hält den Druck hoch und sendet ein dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz um die Champions-League-Plätze.
In Leverkusen ging das gewohnte Spektakel weiter. Xabi Alonsos Team spielte den Gegner phasenweise an die Wand, Wirtz kurbelte jede Offensivaktion an. Mit seinem feinen linken Fuß bereitete er Chancen im Minutentakt vor, seine Mitspieler veredelten – wieder einmal ein Offensivfeuerwerk, das perfekt ins Bild dieser Saison passt. Die Leverkusener Fans träumen nicht mehr nur von Europa, sie denken längst in Titeln. In der aktuellen Bundesliega Tabelle steht die Werkself auch nach diesem Spieltag ganz oben, und das völlig verdient.
Stuttgart? Weiter im Rausch! Guirassy ist und bleibt einer der brutalsten Knipser dieser Saison. Er trifft per Kopf, per Volley, per Elfmeter – was ihm im Strafraum vor die Füße fällt, wird brandgefährlich. Unterstützt von Chris Führich und Enzo Millot setzt der VfB seinen Höhenflug fort. Für die Schwaben heißt es inzwischen: Blick klar nach oben, Champions League statt Abstiegskampf wie in den letzten Jahren.
Und der BVB? Die Borussia lieferte ein typisches Dortmund-Spiel: Phasenweise wild, defensiv anfällig, offensiv aber mit unglaublicher Wucht. Füllkrug netzte wieder, Sancho zeigte seine beste Leistung seit seiner Rückkehr, und auch Julian Brandt lenkte das Spiel aus der Zentrale. Es war ein Sieg, der im Kampf um die Königsklasse enorm wichtig ist – und der die Stimmung auf der Südtribüne endgültig kippen ließ: von Skepsis zurück zu voller Euphorie.
Drama im Keller: Abstiegsgespenst unterwegs
Während oben Fussball Tore bejubelt werden, herrscht im Tabellenkeller nackte Angst. Gleich mehrere Teams hängen tief im Schlamassel, jeder Punkt ist Gold wert, jede vergebene Chance ein Stich ins Herz. Vor allem die Mannschaften auf den letzten drei Plätzen spüren das Abstiegsgespenst bei jedem Ballkontakt im Nacken.
Ein Klub kassierte erneut eine bittere Pleite, obwohl die Leistung nicht komplett schlecht war. Zwei individuelle Fehler in der Viererkette, ein schläfriger Rückwärtsgang beim Umschalten – und zack, die Bundesliga Tore fallen auf der falschen Seite. Der Trainer sprach danach von einer „maximal unnötigen Niederlage“ und einem „dummen Gegentor nach eigener Ecke“. Sportlich ist die Lage dramatisch, die Geduld auf den Rängen schwindet.
Ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf holte dagegen einen Big Point. Kompaktes 4-2-3-1, hart geführte Zweikämpfe, brutale Effektivität vorne – ein Standard, ein Konter, zwei Treffer. Der Torhüter hielt in der Schlussphase überragend, fischte einen Kopfball aus dem Winkel und parierte einen stramm geschossenen Freistoß. Weiße Weste im wichtigsten Spiel der Saison, die Fans feierten ihn wie einen Neuzugang für die Ewigkeit.
In einem weiteren Kellerduell sorgte eine strittige VAR-Entscheidung für Diskussionen. Erst lief das Spiel weiter, dann meldete sich der VAR-Keller: Handspiel im Strafraum, der Schiedsrichter ging raus, schaute sich die Szene an und zeigte schließlich auf den Punkt. Der gefoulte Spieler trat selbst an und verwandelte eiskalt. Das Tor entschied das Spiel, der unterlegene Trainer sprach von einem „gefühlten Skandal“, der Gegner von einer „glasklaren Entscheidung“.
Die aktuelle Bundesliega Tabelle im Überblick
Die komplette, offizielle Tabelle gibt es auf der Seite der DFL. In komprimierter Form zeigt sich das Bild aber klar: Leverkusen vorne, dahinter Bayern, Stuttgart, Dortmund und der Rest des Feldes, das um Europa und ums Überleben kämpft.
| Platz | Verein | Punkte | Torverhältnis |
|---|---|---|---|
| 1 | Bayer Leverkusen | – | – |
| 2 | FC Bayern München | – | – |
| 3 | VfB Stuttgart | – | – |
| 4 | Borussia Dortmund | – | – |
| 5 | RB Leipzig | – | – |
| 6 | Eintracht Frankfurt | – | – |
| ... | ... | ... | ... |
| 16 | Relegationsplatz | – | – |
| 17 | Abstiegsplatz | – | – |
| 18 | Abstiegsplatz | – | – |
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In der Analyse fällt auf: Die Champions-League-Plätze sind noch immer umkämpft, gerade zwischen Bayern, Stuttgart, BVB und RB Leipzig. Eintracht Frankfurt lauert auf die Europa-League-Spots, während dahinter ein breites Mittelfeld zwischen „ruhige Saison“ und „plötzlich doch noch Abstiegsangst“ pendelt.
Männer des Spieltags: Wirtz, Kane, Guirassy – und ein Torwart-Held
Auf der Suche nach dem „Mann des Tages“ fällt die Auswahl schwer, so viele Stars haben an diesem Wochenende abgeliefert. Aber ein paar Namen stechen heraus – und sie alle stehen für das, was die Bundesliga aktuell prägt: Tempo, Technik, Tore.
Florian Wirtz war einmal mehr das Gehirn im Leverkusener Offensivspiel. Seine Ballannahmen in engen Räumen, seine Drehungen zwischen den Linien und seine Pässe in die Schnittstellen sind schlicht Weltklasse. Einen Treffer bereitete er mit einem perfekt getimten Steckpass vor, ein weiterer Angriff entstand aus einer gefühlvollen Flanke von ihm. Wer sehen will, wie moderner Zehner-Fußball funktioniert, kommt an Wirtz nicht vorbei.
Harry Kane auf der anderen Seite ist die personifizierte Torgefahr. Sein Stellungsspiel im Strafraum, seine Kaltschnäuzigkeit vom Punkt, seine Fähigkeit, sich auch mal fallen zu lassen und als Wandspieler zu agieren – das alles sorgt dafür, dass Bayern in fast jedem Spiel auf mindestens ein Tor hoffen darf. Auch diesmal stand er wieder da, wo ein echter Torschütze stehen muss, und verwertete eine flache Hereingabe ohne zu zögern.
Serhou Guirassy beim VfB Stuttgart ist ohnehin eine Geschichte für sich. Aus einem guten Stürmer ist ein absolutes Monster im Strafraum geworden. Sein Timing beim Kopfball, seine Wucht im Zweikampf, sein unbändiger Wille: Der Mann ist für jede Abwehr in der Bundesliga ein Albtraum. Wieder schnürte er einen Doppelpack, wieder war er der Unterschiedsspieler. In der Statistik für Bundesliega Tore mischt er ganz oben mit und greift sogar nach der Torjägerkrone.
Beim BVB überzeugten Füllkrug und Sancho im Verbund. Füllkrug arbeitete unermüdlich gegen den Ball, blockte Anspiele der Innenverteidiger, holte Freistöße raus und war natürlich im Strafraum präsent. Sein Treffer nach einer scharfen Flanke war ein Lehrbuch-Tor für Mittelstürmer: Timing, Laufweg, Kopfball – alles perfekt. Sancho glänzte als Dribbler, zog immer wieder zwei, drei Gegenspieler auf sich und öffnete so Räume für Brandt und die nachstoßenden Achter.
Ein besonderer Blick gilt auch dem Torwart-Held des Kellerduells. Seine Reflexe auf der Linie, sein Mut im Eins-gegen-eins und seine Führungsqualität bei hohen Bällen hielten seine Mannschaft mehrfach im Spiel. Gerade in der Nachspielzeit, als der Gegner alles nach vorne warf, rettete er mit einer Monsterparade den Sieg. In den Statistiken tauchen Paraden oft nur als Zahl auf, aber hier war jede einzelne ein kleiner Schritt in Richtung Klassenerhalt.
VAR, Karten, Aufreger: Der Spieltag hatte Zündstoff
Kein Bundesliga-Wochenende ohne Diskussionen um den VAR. Eine strittige Elfmeter-Entscheidung sorgte gleich für reichlich Aufregung. Aus der Stadionperspektive sah es nach einem normalen Zweikampf aus, doch die Bilder im VAR-Keller zeigten: Der Verteidiger hatte den Arm klar abgespreizt. Nach minutenlanger Prüfung zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Die einen sprechen von „regelkonform, aber unglücklich“, die anderen von „Fußball kaputtreguliert“.
Dazu kamen einige knifflige Gelb-Rote Karten. In einem Spiel flog ein Sechser runter, weil er sich nach einem Foul zu einer überflüssigen Meckerei hinreißen ließ. Der Referee zückte konsequent Gelb-Rot, sein Trainer sprach später von einer „komplett unnötigen Schwächung“. Der Gegner nutzte die Überzahl eiskalt aus, legte noch ein Tor nach und entschied die Partie.
In einem anderen Match hätte es sogar noch dicker kommen können. Eine vermeintliche Schwalbe im Strafraum sorgte für Pfiffe von den Rängen. Der Stürmer ließ sich fallen, ohne dass der Kontakt wirklich massiv war. Statt Elfmeter gab es Gelb, darüber konnte sich niemand ernsthaft beschweren. Gerade im Saisonendspurt wird jede Aktion unter dem Brennglas betrachtet, und die Nerven liegen nicht nur bei den Spielern blank.
Transfers, Verletzungen, Trainer-Druck: Die Nebengeräusche
Abseits der 90 Minuten auf dem Rasen brodelt auch der Spieler Transfer-Markt. Einige Vereine haben längst begonnen, den Kader für die kommende Saison zu planen. Bei den Topklubs wie Bayern, Leverkusen oder BVB geht es um Verstärkungen für die Breite, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Namen kursieren zuhauf, konkrete Vollzugsmeldungen stehen aber noch aus.
Spannend ist die Lage bei den Teams, die um die Europa- oder Champions-League-Plätze kämpfen. Ein Eintracht-Frankfurt-Profi wird immer wieder mit der Premier League in Verbindung gebracht, gleichzeitig soll ein neuer Stürmer her, um die Last auf mehrere Schultern zu verteilen. Auch in Stuttgart deutet einiges darauf hin, dass der eine oder andere Leistungsträger im Sommer auf dem Zettel europäischer Schwergewichte stehen wird. Guirassy, Führich, vielleicht auch ein Defensivmann – alles Kandidaten für große Transfersummen.
Dazu kommen Verletzungsschocks. Ein wichtiger Innenverteidiger eines Europa-Anwärters musste verletzt raus, Verdacht auf Muskelbündelriss. Fällt er länger aus, könnte das den Rhythmus in der Viererkette komplett durcheinander bringen. Auch im Mittelfeldzentrum einiger Teams gibt es Sorgenkinder: Immer wieder fallen Schlüsselspieler mit muskulären Problemen aus, weil die Belastung hoch ist und die Saison lang.
Und dann sind da noch die Trainer, die unter Druck geraten. Ein Coach im Tabellenkeller steht mehr denn je in der Kritik. Die Fans fordern einen neuen Impuls, die Verantwortlichen verweisen auf „Stabilität und Kontinuität“. Ein anderer Trainer, diesmal im gesicherten Mittelfeld, kann durch einen späten Sieg etwas aufatmen, weiß aber: Zwei, drei Niederlagen hintereinander, und die Debatte geht von vorne los.
Ausblick: Meisterrennen, Königsklasse, Überleben
Die nächsten Wochen versprechen Hochspannung pur. Im Meisterrennen könnte jeder Ausrutscher fatal sein. Leverkusen hat die beste Ausgangsposition, wirkt gefestigt, variabel und gnadenlos effizient. Aber der FC Bayern wird nicht aufhören zu jagen, solange rechnerisch etwas möglich ist. Mit Spielern wie Kane, Musiala und Sané sind immer Fussball Tore drin – auch gegen starke Gegner.
Im Kampf um die Champions-League-Plätze liefern sich Stuttgart, Dortmund und Leipzig ein Fernduell. Der VfB punktet mit seiner eingespielten Offensive, der BVB mit seiner Erfahrung auf der großen Bühne, Leipzig mit Tempo-Fußball und einem tiefen Kader. Eintracht Frankfurt lauert dahinter, hofft auf Ausrutscher und will zumindest sicher in die Europa League.
Hinten im Keller ist ohnehin alles möglich. Ein Sieg kann alles verändern, eine Niederlage reißt tiefe Wunden. Die direkten Duelle werden entscheidend sein: Wer in den Sechs-Punkte-Spielen die Nerven behält, wird auch nächste Saison in der Fußball Bundesliega kicken. Wer weiter individuelle Fehler macht und Chancen leichtfertig vergibt, wird von der Realität eingeholt.
Eines ist klar: Die Fans können sich auf weitere Wochen voller Spannung, Drama und – vor allem – Tore freuen. Fussball Tore werden die Währung sein, die über Meisterschaft, Champions-League-Plätze und Abstieg entscheidet. Also: Kalender checken, nächste Anstoßzeiten merken, Trikot bereitlegen. Am nächsten Spieltag heißt es wieder: Anpfiff, Adrenalin, 90 Minuten Ausnahmezustand.
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