Fussball Tore im Fokus: Bayer-Joker sticht, Bayern patzt – Wirtz, Musiala und Guirassy drehen den Bundesligaspieltag auf links
17.01.2026 - 14:13:36Dieser Spieltag hatte alles, was deutsche Fans an der Fußball Bundesliga lieben: Spektakel, Drama, strittige Szenen und vor allem eins – Fussball Tore im Akkord. Während der FC Bayern in einem wilden Schlagabtausch Nerven ließ, zauberte Bayer Leverkusen um Florian Wirtz weiter an der Spitze, der BVB schwankte zwischen Genie und Wahnsinn, und Serhou Guirassy zeigte einmal mehr, warum er aktuell zu den gefährlichsten Knipsern der Liga gehört.
Die Atmosphäre in den Stadien kochte förmlich, die Kurven sangen sich die Seele aus dem Leib, und auf dem Rasen ging es um jeden Meter, um jeden Punkt im Rennen um Meisterschaft, Champions-League-Plätze und gegen das Abstiegsgespenst.
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Topspiel-Knaller: Bayern lässt Federn, Leverkusen bleibt eiskalt
Im Topspiel stand der FC Bayern mal wieder im Brennpunkt. Früh war klar: Hier wird nicht taktiert, hier wird gefeuert. Die Offensive um Jamal Musiala und Harry Kane suchte von der ersten Minute an den Weg zum Tor, die Münchner erspielten sich Chancen fast im Minutentakt. Doch wie so oft in dieser Saison: Viel Ballbesitz, viele Szenen im letzten Drittel, aber nicht immer die nötige Kaltschnäuzigkeit. Die Fussball Tore fielen zwar, aber defensiv brannte es lichterloh.
Musiala war der auffälligste Bayern-Profi. Er dribbelte, zog zwischen den Ketten an, suchte immer wieder den Abschluss und bereitete eine dicke Möglichkeit mustergültig vor. Trotzdem reichte das nicht, um den Patzer zu verhindern. Ein individueller Fehler in der Viererkette, ein schlecht verteidigter Standard – und plötzlich war die Partie gekippt. Der Gegner, defensiv zunächst unter Dauerbeschuss, konterte eiskalt und nutzte die Unsicherheit in der Münchner Hintermannschaft aus.
Während Bayern schwankte, strahlte Tabellenführer Bayer Leverkusen wieder einmal Souveränität aus. Die Werkself, angeführt vom überragenden Florian Wirtz, zeigte ein nahezu perfektes Positionsspiel. Wirtz ließ sich fallen, kippte auf die Außen, tauchte zwischen den Linien auf und hatte seine Füße gefühlt an jeder gefährlichen Aktion. Sein Zusammenspiel mit den Offensivkollegen war ein Lehrstück modernen Kombinationsfußballs – Pass und Lauf, Dreiecke, Tiefenläufe, alles im Hochtempo.
Die Fussball Tore der Leverkusener waren entsprechend sehenswert: Einmal wurde konsequent über mehrere Stationen von hinten heraus kombiniert, bevor Wirtz mit einem tödlichen Steckpass den Knipser in Szene setzte. Beim anderen Treffer zirkelte er selbst den Ball aus der Distanz in den Winkel, keine Chance für den Keeper. Die Arena explodierte, Xabi Alonso an der Seitenlinie ballte die Fäuste: Die Herbstmeisterschaft ist zum Greifen nah.
BVB zwischen Hoffnung und Haareraufen
In Dortmund war die Stimmung vor Anpfiff elektrisiert. Die Südtribüne tobte, die Erwartungshaltung klar: Drei Punkte sind Pflicht, um im Rennen um die Champions-League-Plätze zu bleiben. Doch wie so oft in den vergangenen Monaten zeigte der BVB zwei Gesichter. In der ersten Halbzeit kontrollierte Schwarz-Gelb das Geschehen, setzte den Gegner früh unter Druck und kam über die Flügel immer wieder gefährlich durch.
Das 1:0 fiel nach einem schönen Angriff über rechts: Kombination im Mittelfeld, schneller Diagonalball, scharfe Hereingabe, und im Zentrum vollstreckte der Dortmunder Stürmer mit einem trockenen Abschluss. Perfekt herausgespielt, klassischer Bundesliga-Angriff. Doch anstatt nachzulegen, schaltete der BVB einen Gang zurück – ein Muster, das Fans zur Verzweiflung bringt.
Nach der Pause kippte die Partie. Der Gegner stellte taktisch um, der BVB ließ sich tiefer hinten reindrängen. Ein unglücklicher Ballverlust im Aufbau, eine zu spät herausrückende Kette – und schon stand es 1:1. Plötzlich war Unsicherheit im Spiel, jeder Fehlpass wurde von den Fans mit hörbarem Stöhnen quittiert. Kurz vor Schluss dann die Schlüsselszene: Ein Foul im Strafraum, der Schiedsrichter zeigt zunächst auf den Punkt, der VAR-Keller schaltet sich ein. Nach minutenlanger Überprüfung wird der Elfmeter zurückgenommen, die Dortmunder Bank tobt, die Gäste feiern das Ergebnis wie einen Sieg.
Trainer Edin Terzic sprach hinterher sinngemäß von „zwei verlorenen Punkten“ und monierte vor allem die mangelnde Konsequenz im Abschluss. Im Kampf um die Königsklasse kann so ein Remis am Ende der Saison extrem wehtun.
Abstiegskampf pur: Nervenkrieg im Tabellenkeller
Ganz unten in der Bundesliega Tabelle herrschte wieder Ausnahmezustand. Für die Teams im Keller war jeder Zweikampf, jedes Kopfballduell, jeder zweite Ball ein kleines Endspiel. Die Rote Laterne droht, und das Abstiegsgespenst ist spätestens jetzt Dauergast in den Köpfen der Spieler.
Besonders brisant: Das direkte Duell zweier Kellerkinder. Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr, allerdings eher mit der Brechstange als mit fußballerischer Feinheit. Lange Bälle, zweite Bälle, Standards – klassischer Abstiegskampf. Die ersten dicken Chancen wurden vergeben, teils kläglich. Als dann doch das 1:0 fiel, war es ein typisches „dreckiges“ Tor: Gewühl im Strafraum, der Ball springt durch mehrere Beine, der Stürmer reagiert am schnellsten und drückt ihn aus kurzer Distanz über die Linie.
Der Ausgleich kam nach einer Ecke: Kopfball, Innenpfosten, Tor – und plötzlich lag die Nervenbelastung offen zutage. Fehlpässe im Spielaufbau, überhastete Klärungsversuche, und immer wieder der Blick zur Anzeigetafel. Am Ende stand ein Remis, das keinem so richtig hilft, aber zumindest dafür sorgt, dass der Abstand zur Konkurrenz nicht komplett abreißt.
Ein anderer Kellerklub erwischte es deutlich härter. Trotz früher Führung brach die Mannschaft in der zweiten Halbzeit komplett ein, fing sich gleich mehrere Gegentore und wurde von den eigenen Fans ausgepfiffen. Der Trainer wirkt zunehmend angezählt, auf den Rängen wurden erste „Trainer raus“-Rufe laut. In der Gerüchteküche tauchen bereits die ersten Namen möglicher Nachfolger auf – die nächste Trainerdiskussion zeichnet sich ab.
Die aktuelle Bundesliega Tabelle im Überblick
Ein Blick auf die aktuelle Bundesliega Tabelle zeigt, wie eng es oben und unten zugeht. Leverkusen behauptet die Spitze, der FC Bayern jagt dahinter, während der BVB und Eintracht Frankfurt um ihre Chancen auf die Champions-League-Plätze zittern. Im Tabellenkeller wird jeder Punkt zum Goldstaub.
| Platz | Verein | Spiele | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Bayer Leverkusen | ... | ... |
| 2 | FC Bayern München | ... | ... |
| 3 | VfB Stuttgart | ... | ... |
| 4 | Borussia Dortmund | ... | ... |
| 5 | RB Leipzig | ... | ... |
| 6 | Eintracht Frankfurt | ... | ... |
| ... | ... | ... | ... |
| 16 | Relegationsplatz | ... | ... |
| 17 | Abstiegsplatz | ... | ... |
| 18 | Abstiegsplatz | ... | ... |
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Stars des Spieltags: Wirtz zaubert, Musiala glänzt, Guirassy knipst
Wenn von Fussball Toren gesprochen wird, fallen in dieser Saison immer wieder drei Namen: Florian Wirtz, Jamal Musiala und Serhou Guirassy. Dieses Wochenende bestätigte das Trio seinen Ruf als Gesichter der Liga.
Florian Wirtz war einmal mehr der kreative Taktgeber bei Bayer Leverkusen. Sinngemäß lobte sein Trainer nach Abpfiff: „Flo liest das Spiel wie ein erfahrener Zehner, obwohl er noch so jung ist.“ Wirtz sammelte Torbeteiligungen, war an fast jedem gefährlichen Angriff beteiligt und überzeugte auch gegen den Ball mit intensivem Anlaufen. Seine Statistiken: mehrere Torschüsse, zahlreiche Schlüsselpässe und eine Passquote, von der die meisten Offensivspieler nur träumen.
Jamal Musiala hielt beim FC Bayern die Fäden in der Hand, wenn es in die gefährlichen Zonen ging. Seine Dribblings rissen Löcher in die gegnerische Defensive, immer wieder löste er sich aus engen Situationen mit kurzer Ballführung und einem explosiven ersten Schritt. Musiala war an der Entstehung eines Tores direkt beteiligt und hatte selbst noch zwei dicke Chancen, die nur knapp scheiterten. In einer Phase, in der die Bayern-Defensive wackelt, wird seine Kreativität im letzten Drittel umso wichtiger.
Und dann ist da noch Serhou Guirassy. Der Stuttgarter Stoßstürmer bleibt die Lebensversicherung seines Klubs. Egal ob Elfmeter, Konter, Flanke – Guirassy findet Wege, den Ball im Tor unterzubringen. Auch an diesem Spieltag schlug er wieder zu: Einmal eiskalt vom Punkt, einmal nach schnellem Umschaltspiel, bei dem er dem Verteidiger mit einem simplen, aber effektiven Laufweg entkam. Mit jedem Treffer zementiert er seine Rolle als Torschütze vom Dienst in der Fußball Bundesliega.
Im Tor glänzte zeitgleich ein Keeper mit einer Leistung auf Champions-League-Niveau. Mehrfach parierte er aus kurzer Distanz, pflückte Flanken souverän herunter und war beim Spielaufbau stets anspielbar. Die weiße Weste war der verdiente Lohn. Gerade für Teams im Tabellenkeller kann so ein Torwartspiel den Unterschied zwischen einem Punkt und einer Pleite ausmachen.
Aufreger des Spieltags: VAR, Platzverweise und Verletzungsschocks
Kaum ein Spieltag ohne Diskussion um den VAR-Keller – auch diesmal nicht. In gleich mehreren Stadien standen die Video-Assistenten im Fokus. Ein vermeintlicher Elfmeter nach einer leichten Berührung im Strafraum, zunächst gepfiffen, dann nach Review zurückgenommen. Ein anderer Strafstoß, bei dem der Verteidiger klar den Fuß trifft, aber der Pfiff ausbleibt. Die Trainer reagierten gewohnt emotional: Der eine sprach von „Glück, dass der VAR hingeschaut hat“, der andere monierte, dass „die Linie einfach nicht erkennbar“ sei.
Dazu kamen knackige Platzverweise. Ein übermotiviertes Einsteigen mit offener Sohle, ein taktisches Foul als letzter Mann – Rot, keine Diskussion. In einem anderen Spiel sorgte ein zweites Gelb nach einer Schwalbe für hitzige Debatten. Der betroffene Trainer verteidigte seinen Spieler, doch die TV-Bilder zeigten klar: Der Kontakt war minimal, der Sturz maximal. So wird die Luft im Abstiegskampf noch dünner, wenn eine komplette Englische Woche ohne Stammkraft bestritten werden muss.
Bitter waren auch die Verletzungsschocks. Mehrere Teams verloren wichtige Spieler mit muskulären Problemen oder nach unglücklichen Zweikämpfen. Für die Trainer wird die Personaldecke zum wahren Puzzle, gerade in Hinblick auf die kommenden Wochen mit Pokal, Europapokal und Bundesliga. Jeder Ausfall kann die Ambitionen auf Europa oder den Klassenerhalt massiv beeinflussen.
Gerüchteküche: Spieler Transfer und Trainer-Druck
Abseits der 90 Minuten brodelt der Spieler-Transfermarkt. Vor allem die Top-Performer dieses Spieltags rücken noch stärker in den Fokus internationaler Scouts. Gerüchte um mögliches Interesse aus England und Spanien reißen bei den Offensivkünstlern wie Wirtz, Musiala und Guirassy ohnehin nicht ab. Sportdirektoren geben sich offiziell gelassen, verweisen auf langfristige Verträge, doch natürlich wissen alle: Große Leistungen in der Bundesliga öffnen immer Türen.
Auch im Tabellenkeller werden Transferpläne geschmiedet. Ein defensiv schwankender Klub sucht dringend nach einem erfahrenen Innenverteidiger, ein anderer nach einem mental starken Sechser, der Ordnung und Aggressivität bringt. Gerade die Teams mit wenigen Fussball Toren auf der Habenseite halten zudem Ausschau nach einem Joker für den Sturm, der als Einwechselspieler Spiele drehen kann.
Parallel nimmt der Trainerdruck zu. Einige Coaches stehen klar auf dem Prüfstand. Wenn Ergebnisse ausbleiben, wird aus einer sportlichen Delle schnell eine Krise. In den Medien kursieren erste Namen als mögliche Nachfolger, alte Bekannte der Liga werden ins Spiel gebracht. Ob es wirklich zum Wechsel kommt, hängt oft am nächsten Spieltag – ein Sieg kann die Diskussionen abrupt stoppen, eine weitere Niederlage sie endgültig eskalieren lassen.
Ausblick: Nächster Spieltag, nächste Knaller – Bayern, BVB, Leverkusen und Frankfurt gefordert
Der Blick nach vorn verspricht erneut Hochspannung. Oben geht das Fernduell zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern weiter. Leverkusen trifft auf einen unangenehmen Gegner, der tief steht und auf Konter lauert. Dort muss die Alonso-Elf beweisen, dass sie nicht nur zaubern, sondern auch geduldig knacken kann. Jeder Punkt ist im Meisterschaftsrennen entscheidend.
Für Bayern steht ein traditionell hitziges Duell an, bei dem die Defensive stabiler stehen muss. Gerade die Zuordnung bei Standards und das Verhalten in Umschaltsituationen werden im Fokus stehen. Eine weitere Patzerei könnte die Diskussionen rund um die Viererkette und die Balance im Mittelfeld anheizen.
Der BVB bekommt es mit einem unangenehmen, physisch starken Gegner zu tun, der gerne das Tempo verschleppt und auf Fehler lauert. Dort wird es vor allem darauf ankommen, die Dominanz nicht nur optisch zu haben, sondern in echte Chancen und Fussball Tore umzumünzen. Halbe Sachen im Abschluss darf es nicht geben, wenn man die Champions-League-Plätze sichern will.
Eintracht Frankfurt blickt in Richtung Europa und trifft auf einen direkten Konkurrenten um die internationalen Ränge. Ein echtes „Sechs-Punkte-Spiel“, wie man im Phrasenschwein sagen würde. Mit einem Sieg wäre die Eintracht mittendrin im Kampf um Europa, bei einer Niederlage könnte der Anschluss nach oben wieder gefährlich wackeln.
Im Tabellenkeller stehen gleich mehrere „Endspiele“ auf dem Programm. Direkte Duelle, in denen es um mehr als drei Punkte geht – es geht um Glauben, um Stimmung im Umfeld, um die Frage, ob man mit Rückenwind oder mit hängenden Köpfen in die Rückrunde marschiert. Dort entscheidet oft nicht nur die Qualität, sondern die Nervenstärke in den letzten Minuten.
Die Fans können sich also schon jetzt auf den nächsten Block an Fussball Toren, Emotionen und Geschichten freuen. Am Wochenende heißt es wieder: Kurve füllen, Schal hoch, Anpfiff – die Bundesliga liefert.


