Funkwerk, Millionen

Funkwerk: 278,2 Millionen Auftragsbestand

03.05.2026 - 04:34:22 | boerse-global.de

Der Bahntechnik-Spezialist bereitet den 5G-Standard für Züge vor und verzeichnet Rekordaufträge von 278 Millionen Euro.

Funkwerk: 278,2 Millionen Auftragsbestand - Foto: über boerse-global.de
Funkwerk: 278,2 Millionen Auftragsbestand - Foto: über boerse-global.de

Europa stellt seine Schienenkommunikation auf 5G um. Für Funkwerk markiert dieser Wechsel den Beginn eines jahrzehntelangen Modernisierungszyklus. Der Spezialist für Bahntechnik muss nun beweisen, dass er seine Marktführung in das neue Zeitalter überträgt.

Der Sprung in das 5G-Zeitalter

Der neue Standard FRMCS soll das veraltete GSM-R-System ablösen. Die EU-Kommission plant den rechtlichen Rahmen dafür bis 2028. Experten rechnen mit einer Migrationsphase von bis zu 15 Jahren. Das verspricht einen langen und planbaren Auftragshorizont.

Funkwerk schloss bereits erste Feldversuche in Belgien und Deutschland erfolgreich ab. Das Unternehmen implementierte dabei das Multipath-Protokoll für bahnspezifische 5G-Frequenzen. Ein spezielles Gateway steuert nun Datenströme über mehrere Netze hinweg. Diese Technik ermöglicht unter anderem die virtuelle Kopplung von Güterzügen.

Volle Auftragsbücher als Fundament

Die wirtschaftliche Basis für diesen Umbruch wirkt solide. Im Geschäftsjahr 2024 steigerte der Konzern seinen Umsatz um 14,2 Prozent auf 178,4 Millionen Euro. Besonders auffällig entwickelte sich dabei der Auftragsbestand.

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Dieser kletterte Ende 2024 auf den Rekordwert von 278,2 Millionen Euro. Das entspricht fast dem 2,5-fachen des langfristigen Durchschnitts. Parallel dazu blieb die Finanzlage stabil. Die Eigenkapitalquote lag zuletzt bei knapp 58 Prozent. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich auf rund 49 Millionen Euro.

Marktführer unter neuem Handelsumfeld

Als europäischer Marktführer bei Zugfunksystemen verfügt Funkwerk über eine starke Ausgangslage. Bestehende Kunden müssen ihre Hardware für den 5G-Standard zwingend aufrüsten. Das Unternehmen bietet hierfür bereits modulare Plug-in-Lösungen an. Diese Module machen alte Anlagen 5G-fähig.

Indes änderte sich die Situation für Aktionäre grundlegend. Die Notierung im Münchener Freiverkehr endete planmäßig Ende März 2026. Anleger handeln die Titel nun primär über die Börse Hamburg. Das Management begründete den Rückzug von der Börse mit hohen Verwaltungskosten.

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Künftig muss das Unternehmen im Wesentlichen nur noch einen Jahresabschluss vorlegen. Die Aktie legte auf Jahressicht um etwa 25 Prozent zu. In der kommenden Handelswoche stehen makroökonomische Impulse für die Bahntechnik im Fokus. Eigene Pflichtmitteilungen von Funkwerk sind nach dem Delisting vorerst nicht zu erwarten. Der nächste Fixpunkt im Kalender ist die ordentliche Hauptversammlung.

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