Fulford-Dehnung, Rückenschmerzen

Fulford-Dehnung: 3-Minuten-Übung gegen Rückenschmerzen

04.02.2026 - 22:39:12

Die sanfte Rotationsübung nach Dr. Robert Fulford dehnt die Lendenwirbelsäule und kann Verspannungen durch langes Sitzen lösen. Experten empfehlen die tägliche Anwendung.

Eine sanfte Rotationsübung aus der Osteopathie verspricht schnelle Hilfe bei Verspannungen im unteren Rücken. Die nach ihrem Entwickler benannte Fulford-Dehnung gewinnt als einfache Selbsthilfe-Methode an Popularität.

Besonders für Menschen mit Bürojob ist die Übung interessant. Sie beansprucht nur etwa drei Minuten Zeit und lässt sich leicht in den Tagesablauf integrieren.

Anzeige

Rückenschmerzen nach langem Sitzen müssen nicht bleiben. Orthopäde Prof. Dr. med. Wessinghage stellt in einem kompakten 3‑Minuten-Plan 17 einfache Übungen vor, die gezielt Verspannungen lösen und die Rückenmuskulatur stärken – ideal für den Büroalltag. Der Gratis-PDF-Spezialreport erklärt jeden Move Schritt für Schritt, bietet Varianten für Einsteiger und Geübte und wird direkt per E‑Mail zugestellt. Jetzt den 3‑Minuten-Plan von Prof. Wessinghage sichern

So funktioniert die 3-Minuten-Routine

Die Wirkung entfaltet sich durch eine präzise, liegende Rotation der Lendenwirbelsäule. Jede Seite sollte etwa 90 Sekunden gedehnt werden.

Ausgangsposition:
Legen Sie sich flach auf den Rücken auf eine feste Unterlage. Strecken Sie beide Arme seitlich auf Schulterhöhe aus. Die linke Handfläche zeigt nach oben, die rechte nach unten – eine Besonderheit der Fulford-Methode. Die Beine liegen gestreckt.

Durchführung:
1. Heben Sie das rechte Bein gestreckt an.
2. Führen Sie es langsam über das linke Bein und legen Sie es auf der linken Seite ab. Die Hüfte rollt mit.
3. Wichtig: Beide Schultern bleiben während der gesamten Übung auf dem Boden. Dies erzeugt die sanfte Torsion in der Wirbelsäule.
4. Halten Sie die Position für 90 Sekunden. Atmen Sie dabei tief und bewusst in den Bauch.
5. Führen Sie das Bein langsam zurück und wiederholen Sie den Vorgang mit dem linken Bein.

Das steckt hinter der Methode

Entwickelt wurde die Übung vom amerikanischen Osteopathen Dr. Robert Fulford (1905–1997). Seine Philosophie basierte auf der Überzeugung, dass der Körper über starke Selbstheilungskräfte verfügt. Blockaden, die den Energiefluss behindern, müssten gelöst werden.

Die von ihm entwickelten einfachen Übungen sollten Patienten helfen, die Effekte einer osteopathischen Behandlung zu Hause zu unterstützen.

Warum hilft die Rotation dem Rücken?

Langes Sitzen und Bewegungsmangel führen häufig zu verspannten Muskeln und versteiften Wirbelgelenken. Genau hier setzt die Fulford-Dehnung an.

Die sanfte Torsion bewirkt:
* Eine Dehnung der tiefen Rumpf- und Rückenmuskulatur.
* Eine mögliche Lösung von Gelenkblockaden.
* Eine verbesserte Durchblutung und Nährstoffversorgung im betroffenen Bereich.

Experten sehen in solchen Rotationsübungen einen wichtigen Baustein, um die Gesundheit der Wirbelsäule zu erhalten.

Einfache Integration, aber mit einer Einschränkung

Für eine nachhaltige Wirkung empfehlen Fachleute die tägliche Anwendung. Die Übung erfordert keine Ausrüstung und minimalen Zeitaufwand – ideal für den modernen Alltag.

Doch Vorsicht: Bei akuten, starken oder ausstrahlenden Schmerzen, nach Verletzungen oder bei bekannten Wirbelsäulenerkrankungen sollte vorher ein Arzt konsultiert werden.

@ boerse-global.de