Fujikura, Aktie

Fujikura Aktie: 40 Mrd. Yen für Glasfaser-Werk Sakura

18.05.2026 - 03:30:04 | boerse-global.de

Fujikura baut Glasfaserkabel-Produktion für KI-Rechenzentren aus, doch die Aktie fällt trotz Rekordzahlen aufgrund enttäuschter Gewinnerwartungen.

Fujikura Aktie: 40 Mrd. Yen für Glasfaser-Werk Sakura - Foto: über boerse-global.de
Fujikura Aktie: 40 Mrd. Yen für Glasfaser-Werk Sakura - Foto: über boerse-global.de

KI-Rechenzentren brauchen nicht nur Chips, sondern auch Leitungen. Fujikura setzt genau dort an und plant einen neuen Glasfaser-Schub in Japan. Rund 40 Milliarden Yen sollen in ein Werk am Standort Sakura fließen. Der Aktienmarkt reagierte trotzdem kühl, weil die Erwartungen bereits hoch waren.

Ausbau für den KI-Boom

Fujikura will seine Kapazitäten für Glasfaserkabel deutlich ausbauen. Am Standort Sakura soll dafür ein neues Werk entstehen. Die Kabel sind ein Kernbaustein für schnelle Datenübertragung in KI-Anwendungen. Gerade große Rechenzentren in den USA treiben die Nachfrage nach dieser Infrastruktur.

Für die Programme in Japan und den USA gründet der Konzern eine voll kontrollierte US-Tochter. Fujikura Optical Cable Systems LLC sitzt in Delaware und soll im Juni 2026 starten. Der direkte Effekt auf die Konzernergebnisse bis März 2027 dürfte nach Unternehmensangaben gering bleiben.

Starke Zahlen reichen nicht

Operativ kommt Fujikura aus einem sehr starken Jahr. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr bis Ende März 2026 um 20,7 Prozent auf 1,18 Billionen Yen. Das zeigt, wie stark der Ausbau digitaler Infrastruktur bereits in den Büchern ankommt.

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Der Gewinn der Eigentümer des Mutterkonzerns sprang um 72,5 Prozent auf 157,2 Milliarden Yen. Auch operativer Gewinn und gewöhnlicher Gewinn legten kräftig zu.

Die Bilanz wirkt damit robuster: Die Bilanzsumme erreichte 969,5 Milliarden Yen, die Eigenkapitalquote stieg auf 57,8 Prozent. Fujikura kann den Ausbau also aus einer gestärkten Position heraus angehen.

Am Freitag kam dennoch der Dämpfer. Die Aktie schloss am 15. Mai bei 5.819 Yen und verlor 536 Yen. Am Vortag hatte sie noch ein Jahreshoch bei 7.933 Yen erreicht.

Die Erklärung liegt nahe: Nach dem starken Lauf nahmen Investoren Gewinne mit. Außerdem lag die Prognose für den operativen Gewinn im Geschäftsjahr 2027 offenbar unter dem Marktkonsens. Das Ziel selbst signalisiert Wachstum von 11,8 Prozent, reichte aber nicht für die hohen Erwartungen.

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Auch die Dividende liefert Kontext. Fujikura hatte vor dem Aktiensplit im April 2026 eine höhere Ausschüttung angekündigt. Die Jahresdividende sollte auf 225 Yen je Aktie steigen und sich damit mehr als verdoppeln. Für das Jahr bis März 2027 liegt die geplante Dividende je Aktie niedriger, was am Split-Effekt liegt.

Die Aktie hängt damit zwischen zwei Kräften. Fundamental spricht die KI-Nachfrage für den Ausbau der Glasfaserproduktion. Am Markt zählt kurzfristig aber, ob die Gewinnziele das hohe Bewertungsniveau tragen. Der nächste konkrete Punkt ist der Start der US-Tochter im Juni 2026.

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