Fujikura Aktie: 40,6 Prozent Minus in einem Monat
10.06.2026 - 10:49:10 | boerse-global.deDer japanische Glasfaserhersteller Fujikura zieht die Preise an. Grund ist die explosive Nachfrage nach KI-Rechenzentren – vor allem in den USA. CEO Naoki Okada bestätigte, dass nahezu alle großen Cloud-Anbieter Aufträge erteilen. Die Lieferengpässe verschärfen sich.
Das Unternehmen erwartet für das laufende Quartal bessere Ergebnisse als geplant. Es profitieren auch andere Zulieferer: Amazon etwa sicherte sich kürzlich in einer milliardenschweren Vereinbarung Glasfaserkabel von Corning für seine US-Rechenzentren.
Kurs im freien Fall
Die Aktie von Fujikura notiert am Mittwoch bei 22,64 Euro. Das sind 1,05 Prozent weniger als am Vortag. Binnen eines Monats verlor das Papier 40,6 Prozent an Wert. Der RSI liegt bei 34,4 – nahe der überverkauften Zone.
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Dabei ist der Bedarf an physischer Konnektivität ungebrochen. Hyperscaler investieren massiv in neue Rechenzentren. Glasfaserkabel sind die Basis dieser Infrastruktur. Japans Industrie versucht, sich größere Anteile am Markt für Unterwasserkabel zu sichern – ebenfalls ein Geschäftsfeld für Fujikura.
Margen unter Beobachtung
Die Preiserhöhung dürfte die Margen stützen. Noch ist unklar, wie stark der Effekt in den nächsten Quartalen ausfällt. Konkrete Zahlen zur Preisanpassung nannte das Management nicht.
Klar ist: Fujikura bleibt ein zentraler Lieferant für die KI-Infrastruktur. Der Markt zeigt sich trotzdem verunsichert. Die jüngste Kursentwicklung spricht eine deutliche Sprache.
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