Computacenter, GB00BV9FP302

Für große IT-Flotten gedacht, Computacenter Device as a Service im Praxisblick

19.06.2026 - 21:48:23 | ad-hoc-news.de

Mit Device as a Service will Computacenter Unternehmen den kompletten Lebenszyklus von Notebooks, Desktops und Mobilgeräten abnehmen – von der Beschaffung über Rollout bis zum Rücklauf. Spannend ist, wie weit der Service im Alltag wirklich trägt und wo Grenzen sichtbar werden.

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Computacenter, GB00BV9FP302

Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Software & Services. Vor der Veroeffentlichung am 19.06.2026, 21:46 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Device as a Service von Computacenter soll für IT-Abteilungen das bedeuten, was ein guter Leasingvertrag fürs Dienstauto ist: Hardware nutzen, ohne sich um den Rest zu kümmern. Du siehst als Nutzerin ein bereitgestelltes Notebook, eingeschaltet, konfiguriert, dein Profil ist da – der ganze Stress dahinter bleibt im Maschinenraum.

Vertiefen & einordnen

Hintergruende zur Computacenter-Aktie

Wer genauer verstehen will, wie Services wie Device as a Service im groesseren Geschaeftsmodell von Computacenter verankert sind, findet hier weiterfuehrende Analysen und aktuelle Unternehmensmeldungen.

Was Device as a Service verspricht

Device as a Service ist bei Computacenter ein Servicepaket, das Planung, Beschaffung, Aufbau, Betrieb und die Rueckgabe von Endgeraeten als monatliche Rate bündelt. Unternehmen sollen so Hardware wie Notebooks, Desktops, Tablets oder Smartphones als laufende Dienstleistung statt als einmalige Investition managen koennen.

Die Idee dahinter ist konsequent: IT-Teams bestellen nicht mehr einzelne Modelle, sondern definieren Nutzerprofile und Service-Level. Computacenter kuemmert sich um Sourcing, Konfiguration, Auslieferung, Austausch bei Stoerungen und am Ende um die sichere Ruecknahme, inklusive Datenloeschung und Wiederaufbereitung der Geraete.

So funktioniert der Alltag mit dem Service

Im Bueroalltag sieht das ungefaehr so aus: Eine neue Kollegin startet und bekommt am ersten Tag ein eingerichtetes Geraet auf den Tisch, verpackt wie neu, aber schon mit Firmenlogo, BitLocker, VPN und Office-Setup. Der Login dauert Minuten, nicht Stunden, weil das Image vorbereitet wurde.

Geht ein Notebook kaputt, meldet der Nutzer den Schaden und bekommt im Idealfall binnen weniger Tage ein Ersatzgeraet mit seinem Standardprofil. Die Ruecksendung des defekten Geraets laeuft ueber ein RMA-Verfahren, das standardisierte Labels und definierte Logistikpartner nutzt. Das fuehlt sich im besten Fall wie ein geölter Tausch an statt wie ein kleiner IT-Notfall.

Flexibilitaet und Skalierung fuer Konzerne

Besonders spannend wird Device as a Service, wenn Unternehmen mehrere tausend Arbeitsplaetze in unterschiedlichen Laendern mit einheitlichen Standards ausstatten wollen. Computacenter spricht hier explizit global agierende Kunden an, die Geraete in Europa, Amerika und Asien parallel betreiben und erneuern.

Die Servicevertraege erlauben in der Regel, Volumen hoch- oder runterzufahren, wenn Standorte wachsen, Projekte enden oder Umstrukturierungen anstehen. Das verschiebt einen Teil des klassischen Investitionsrisikos zum Dienstleister und macht Budgets planbarer, allerdings meist auf Basis von mehrjährigen Rahmenvereinbarungen.

Stärken, die im Detail liegen

Eine der sichtbaren Staerken liegt in der Integration mit weiteren Managed Services von Computacenter, etwa Identity-Management, Collaboration-Plattformen oder Workplace-Support. Wer bereits Service-Desk oder Netzwerkbetreuung auslagert, kann Endgeraete in dasselbe Service-Ökosystem einhaengen.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine Rolle: Altgeraete werden zentral eingesammelt, nach definierten Standards aufbereitet oder fachgerecht entsorgt. Das reduziert Wildwuchs an „Schubladen-Notebooks“ und schafft nachweisbare Reports zu CO2-Effekten und Wiederverwendungsquoten, was fuers Reporting grosser Unternehmen zunehmend wichtig ist.

Wo der Service anecken kann

Trotz der Bequemlichkeit gibt es Grenzen. Stark spezialisierte Fachabteilungen, die exotische Hardware oder spezielle Konfigurationen benoetigen, koennen sich in standardisierten Profilen eingeengt fuehlen. Dann wird jeder Sonderfall zum Ticket und jede Ausnahme zum Prozess.

Dazu kommt: Die laufende Rate wirkt auf den ersten Blick kalkulierbar, kann aber ueber mehrere Jahre hoehere Gesamtkosten erzeugen als klassische Beschaffungsmodelle, gerade wenn Unternehmen Geraete intern laenger als den vertraglichen Lebenszyklus nutzen wuerden. Die Rechnung geht vor allem dann auf, wenn Support, Ausfallzeiten und interne IT-Aufwaende ehrlich mit eingepreist werden.

Wie Computacenter das Angebot einbettet

Device as a Service ist fuer Computacenter kein isoliertes Produkt, sondern Teil eines kompletten Digital-Workplace-Portfolios, das Beratung, Implementierung und Betriebsservices umfasst. Der Konzern adressiert damit vor allem mittlere und grosse Unternehmenskunden aus regulierten Branchen, der Industrie und dem Oeffentlichen Sektor.

Unterm Strich zeigt sich: Wer seine Arbeitsplatz-IT konsequent standardisieren will und bereit ist, dafuer Verantwortung nach aussen zu geben, findet in Device as a Service ein recht stimmiges Werkzeug. Die Aktie von Computacenter (GB00BV9FP302) ist unter anderem an der London Stock Exchange gelistet.

Eckdaten zu Device as a Service

  • Produkt: Device as a Service
  • Hersteller: Computacenter plc
  • Kategorie: Software/Service/Abo
  • Markteinfuehrung: schrittweise Einfuehrung, seit mehreren Jahren im Portfolio
  • UVP / Preis: kundenindividuelle, monatliche Servicepauschalen
  • Verfuegbarkeit: vor allem fuer Unternehmens- und Behoerdenkunden in Europa und weiteren internationalen Maerkten
  • Zielgruppe: mittlere und grosse Organisationen mit hoher Anzahl verwalteter Endgeraete
  • Besonderheit / USP: ganzheitlicher Lebenszyklus-Service fuer Arbeitsplatzgeraete mit Integration in weitere Managed Services

Mehr Eindruecke zu Device as a Service

Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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