Fuchs, Petrolub

Fuchs Petrolub Pref Aktie: Rekordquartal gelungen

29.04.2026 - 11:28:47 | boerse-global.de

Fuchs Petrolub erzielt mit 125 Mio. Euro EBIT den höchsten Quartalswert der Firmengeschichte, dämpft aber den Ausblick aufgrund der Nahost-Krise.

Fuchs Petrolub Pref Aktie: Rekordquartal gelungen - Foto: über boerse-global.de
Fuchs Petrolub Pref Aktie: Rekordquartal gelungen - Foto: über boerse-global.de

Der Schmierstoffspezialist hat den Auftakt ins Jahr 2026 besser gemeistert als erwartet. Das EBIT kletterte im ersten Quartal um 16 Prozent auf 125 Millionen Euro — der höchste Quartalswert der Unternehmensgeschichte. Analysten hatten weniger erwartet.

Starkes Ergebnis trotz Gegenwind

Der Umsatz wuchs um ein Prozent auf 934 Millionen Euro. Klingt unspektakulär — bereinigt um erhebliche negative Wechselkurseffekte hätte das Plus jedoch bei fünf Prozent gelegen. Besonders stark entwickelte sich das Europageschäft mit einem Umsatzanstieg von fünf Prozent auf 547 Millionen Euro, getrieben unter anderem von Deutschland, Italien und Großbritannien.

Das Ergebnis je Vorzugsaktie stieg um 15 Prozent auf 0,68 Euro. Der freie Cashflow vor Akquisitionen verbesserte sich von 17 auf 54 Millionen Euro. Zum soliden Ergebnis trugen neben organischem Wachstum und konsequentem Kostenmanagement auch eine Sonderkonjunktur im März sowie der Verkauf eines Grundstücks in Australien bei — Letzteres steuerte allein rund sieben Millionen Euro zum EBIT der Asien-Pazifik-Region bei.

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Geopolitischer Schatten über dem Jahresverlauf

Die Freude über den Jahresauftakt wird durch die geopolitische Lage gedämpft. Die Schließung der Straße von Hormus infolge des Konflikts im Nahen Osten trifft Fuchs direkt: Rohstofflieferungen aus der Golfregion sind eingeschränkt, die Preise ziehen an. Das Unternehmen erwartet steigende Einkaufs- und Verkaufspreise sowie einen erhöhten Mittelbedarf im Umlaufvermögen.

Die Jahresprognose trägt dieser Gemengelage Rechnung. Das EBIT-Ziel von rund 450 Millionen Euro bleibt bestätigt. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen nun inflationsbedingt mit deutlich über 3,7 Milliarden Euro — zuvor lag die Planung bei rund 3,7 Milliarden Euro. Der freie Cashflow vor Akquisitionen wird jedoch deutlich unter 270 Millionen Euro erwartet, da steigende Rohstoffkosten das Umlaufvermögen belasten. Eine vergleichbare Situation hatte Fuchs bereits während der Lieferkettenprobleme der Corona-Jahre erfolgreich navigiert.

Für Vorzugsaktionäre bleibt zudem eine Dividendenrendite von rund vier Prozent im Raum — ein nicht unerhebliches Argument in einem unsicheren Marktumfeld.

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