FTSE AIM 100: Ölpreis-Druck belastet!
18.04.2026 - 06:00:50 | boerse-global.deStarke Gewinne am britischen Hauptmarkt, aber Zurückhaltung bei den Nebenwerten: Während der FTSE 100 deutlich zulegte, trat der FTSE AIM 100 am Freitag auf der Stelle. Sinkende Ölpreise und eine diplomatische Entspannung im Nahen Osten lösten eine Sektor-Rotation aus, die den Index der 100 größten Wachstumswerte ausbremste. Anleger schichteten Kapital um und mieden vor allem die schwergewichtigen Energietitel.
Die Stimmung drehte sich am Nachmittag schlagartig. Iran erklärte die Straße von Hormus für vollständig geöffnet, was die Sorgen vor Versorgungsengpässen dämpfte. In der Folge fiel der Preis für Brent-Öl auf 89,15 US-Dollar pro Barrel. Diese Entwicklung entlastet zwar die Weltwirtschaft, belastete aber die im AIM stark vertretenen Öl- und Gasproduzenten massiv.
Volatiler Handel zwischen Hoffnung und Realität
Der Handelstag glich einer Berg- und Talfahrt. Nach einem freundlichen Start bei 3.714 Punkten kletterte der Index zunächst auf ein Tageshoch von 3.743 Zählern. Die Nachricht über einen zehntägigen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon sorgte früh für Optimismus. Später drückten die fallenden Rohstoffpreise den Kurs jedoch zeitweise auf 3.707 Punkte, bevor eine späte Erholung einsetzte.
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Im Sektor-Vergleich zeigten sich extreme Unterschiede. Während Energie- und Versorgerwerte unter Verkaufsdruck standen, glänzte der Gesundheitssektor. Das Pharma-Unternehmen hVIVO stach mit einem zweistelligen Kurssprung heraus. Parallel dazu konnten auch einige Technologiewerte die Verluste des Gesamtindex begrenzen.
Einzelwerte im Überblick:
* hVIVO: +10,77 % (9,40 p)
* GlobalData: +6,01 % (91,70 p)
* Fintel: +5,00 % (189,00 p)
Technischer Ausblick und Widerstände
Technisch gesehen konsolidiert der FTSE AIM 100 weiterhin nahe seinem 52-Wochen-Hoch. Die Marke von 3.700 Punkten dient aktuell als wichtige psychologische Unterstützung. Indes profitierte der Hauptmarkt stärker vom Goldpreis, der auf über 4.800 US-Dollar stieg. Dem AIM-Index fehlte am Freitag das nötige Gewicht der Bergbauwerte, um diesen Trend mitzugehen.
Am Montag entscheiden die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran über die kurzfristige Richtung. Ein diplomatischer Erfolg dürfte den Index über die Marke von 3.800 Punkten heben. Sollte der Waffenstillstand im Libanon jedoch bröckeln, droht ein erneuter Test der Unterstützung bei 3.700 Zählern.
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