FTSE, Starker

FTSE 100: Starker Rebound

01.04.2026 - 20:15:21 | boerse-global.de

Der britische Leitindex FTSE 100 legt deutlich zu, angetrieben von Hoffnungen auf eine Entspannung im Iran-Konflikt. Während Banken und Minenwerte stark zulegen, bricht die Berkeley Group nach Gewinnwarnung ein.

FTSE 100: Starker Rebound - Foto: über boerse-global.de

Der britische Leitindex hat heute einen bemerkenswerten Aufschwung hingelegt. Optimismus über eine mögliche Entspannung im Nahen Osten trieb den FTSE 100 auf ein Zwei-Wochen-Hoch bei 10.389,80 Punkten — ein Plus von rund 2,05 Prozent.

Auslöser war US-Präsident Donald Trump, der ankündigte, die amerikanischen Streitkräfte könnten den Iran-Konflikt innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen beenden. Washington sieht seine Kernziele bereits als erreicht an: Irans Nuklearprogramm geschwächt, ein Regimewechsel vollzogen. Gleichzeitig signalisierte der Iran seinerseits eine grundsätzliche Bereitschaft, die Kampfhandlungen einzustellen — allerdings nur gegen glaubwürdige Sicherheitsgarantien.

Banken und Minen im Aufwind

Die Kauflaune erfasste vor allem zwei Sektoren besonders deutlich. Unter den Finanzwerten legten Barclays und Lloyds Banking Group jeweils rund 5 Prozent zu, Natwest Group folgte mit 4,5 Prozent. Bei den Minenkonzernen zogen Anglo American, Antofagasta, Endeavour Mining und Fresnillo zwischen 5 und 6 Prozent an.

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Stärkster Einzelwert im Index war Compass Group mit einem Kurssprung von 7,5 Prozent. Rolls-Royce Holdings und Babcock International kletterten um 6,5 beziehungsweise 6,3 Prozent — beide profitieren von den verschobenen Erwartungen zur Lage im Verteidigungssektor.

Berkeley Group bricht ein

Einen deutlichen Gegenpol lieferte Berkeley Group Holdings. Der Immobilienentwickler brach um mehr als 14 Prozent ein, nachdem das Unternehmen seinen Gewinnausblick erheblich kassierte. Statt der bislang anvisierten 450 Millionen Pfund Jahresgewinn für 2027 erwartet Berkeley nun über vier Jahre kumuliert nur noch mehr als 1,4 Milliarden Pfund — im Schnitt also rund 350 Millionen Pfund pro Jahr. Als Belastung nannte das Management ausdrücklich die anhaltenden Auswirkungen des Nahost-Krieges.

Ebenfalls unter Druck gerieten BP und Shell, die 2,7 beziehungsweise 1,4 Prozent verloren. Der Brent-Rohölpreis rutschte unter die Marke von 100 Dollar je Barrel — direkte Folge der Deeskalationssignale aus Washington.

Auf der Makroseite zeigte der britische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im März einen Rückgang auf 51,0 Punkte, nach 51,7 im Februar. Trotz der Abschwächung bleibt der Wert spürbar über der Wachstumsschwelle und übertraf die ursprünglichen Markterwartungen von 50,1 Punkten deutlich.

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