FTSE, Rekord

FTSE 100: Rekord und Rückzieher

24.02.2026 - 18:28:33 | boerse-global.de

Der britische Leitindex erreichte im Handelsverlauf ein neues Allzeithoch, schloss jedoch aufgrund von Sorgen um US-Zölle und vor Nvidia-Zahlen leicht im Minus.

Während in den USA die Nervosität vor den Nvidia-Zahlen steigt und neue Zölle für Unruhe sorgen, zeigt sich der britische Leitindex am Dienstag von seiner zwiespältigen Seite. Zwar kletterte der FTSE 100 im Handelsverlauf auf ein neues Allzeithoch, doch am Ende blieb davon wenig übrig. Was steckt hinter dieser Achterbahnfahrt?

Der Index schloss bei 10.677 Punkten – ein Minus von 0,07 Prozent gegenüber dem Vortag. Zwischenzeitlich hatte er allerdings die Marke von 10.745 Punkten erreicht und damit seinen bisherigen Rekord übertroffen. Dass die Gewinne nicht gehalten werden konnten, liegt vor allem an der unsicheren Gemengelage: Die neuen US-Zölle von 10 Prozent traten am Dienstag in Kraft und schüren erneut Sorgen um den Welthandel.

Convatec stürmt nach vorne

Während der Gesamtmarkt schwächelte, gab es durchaus Lichtblicke. Convatec Group führte die Gewinnerliste mit einem satten Plus von über 11 Prozent an – getrieben von höheren Umsätzen und einer angehobenen Prognose. Auch Croda International legte mit 4,3 Prozent deutlich zu, gefolgt von Mondi mit 2,8 Prozent. Bei den Versorgern SSE, Halma und United Utilities Group zeigten sich ebenfalls Zugewinne von jeweils über 2 Prozent.

Auf der Verliererseite stand Rentokil Initial mit einem Minus von 2,9 Prozent ganz vorne. Melrose Industries und Standard Chartered gaben ebenfalls mehr als 2 Prozent ab. Bei den Banken erwischte es auch Lloyds Banking Group und Barclays mit Verlusten um die 1,5 Prozent. Standard Chartered hatte zwar die Dividende erhöht und einen Aktienrückkauf angekündigt, doch das schwache vierte Quartal hinterließ bei Anlegern einen faden Beigeschmack.

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Nervöses Warten auf Nvidia

Die Zurückhaltung der Investoren ist kein rein britisches Phänomen. Auch in Kontinentaleuropa herrschte am Dienstag gedämpfte Stimmung. „Die Präsentation der Quartalszahlen von Nvidia am morgigen Mittwoch wirft bereits ihre Schatten voraus", erklärte Jochen Stanzl von der Consorsbank. „Die Messlatte hängt hoch, die Nervosität der Anleger ist groß."

Trotz des Mini-Rücksetzers bleibt die Bilanz des FTSE 100 beeindruckend: Über die vergangenen zwölf Monate hat der Index mehr als 23 Prozent zugelegt. Dass er seine Rekordmarke vom Freitag nicht halten konnte, schmälert diese Leistung kaum. Dennoch zeigt sich: Solange die Unsicherheit über US-Handelspolitik und KI-Zukunft anhält, dürfte es schwer werden, den Aufwärtstrend ohne Rückschläge fortzusetzen.

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