Freshworks Aktie: 1,3 Milliarden Dollar Umsatzziel 2028
15.05.2026 - 17:39:44 | boerse-global.deStellenabbau auf der einen Seite, ambitionierte Wachstumsziele auf der anderen – Freshworks wagt den radikalen Umbau. Während das Unternehmen Personal kürzt, investiert es massiv in künstliche Intelligenz, um den Kundenservice zu automatisieren. Diese Strategie scheint bei den Investoren Vertrauen zu wecken.
Automatisierung im Fokus
Auf der Hauskonferenz „Refresh“ präsentierte das Management das „Freddy AI Agent Studio“. Mit diesem Werkzeug können Firmen KI-Assistenten ohne Programmierkenntnisse erstellen. Diese Helfer lassen sich in Plattformen wie Microsoft Teams oder Slack einbinden und greifen auf Daten aus HR-Systemen wie Workday oder Rippling zu. Über eine neue Schnittstelle ist zudem die Anbindung an Produktivitäts-Tools wie Notion oder ClickUp möglich.
Indes ist das Ziel eine höhere Effizienz bei IT-Anfragen. Rund 47 Prozent aller Tickets gehen außerhalb der regulären Geschäftszeiten ein, was oft zu Verzögerungen führt. Die neuen KI-Agenten sollen diese Lücke schließen und die Servicequalität verbessern.
Ambitionierte Ziele bis 2028
Parallel dazu schraubt Freshworks an seinen langfristigen Zielen für das Geschäftsjahr 2028. Der Umsatz soll auf über 1,3 Milliarden US-Dollar steigen. Zuvor lag die Prognose bei 1,2 Milliarden Dollar.
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Dieser Optimismus speist sich aus der Erwartung, dass die neue KI-Plattform zusätzliche Erlösströme generiert. Die Führung setzt darauf, dass Unternehmen bereit sind, für automatisierte Service-Prozesse tiefer in die Tasche zu greifen.
Der freie Cashflow wird nun bei mehr als 425 Millionen Dollar erwartet. Das Management strebt dabei eine Marge zwischen 32 und 34 Prozent an.
Der Umbau hat jedoch seinen Preis. Das Unternehmen bestätigte den Abbau von elf Prozent der weltweiten Belegschaft. Die Kosten für diese Restrukturierung beziffert die Führung auf bis zu neun Millionen Dollar.
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An der Börse sorgten die Nachrichten für einen Kurssprung von über acht Prozent auf 7,49 Euro. Damit erholt sich die Aktie etwas, liegt aber seit Jahresbeginn immer noch rund 24 Prozent im Minus. Analysten bewerten den Fokus auf das Segment „Employee Experience“ positiv, da hier zuletzt Rekordverträge unterzeichnet wurden. Der Erfolg hängt nun maßgeblich davon ab, wie schnell die Bestandskunden auf die neuen Freddy-Funktionen umsteigen.
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