Fresenius Aktie: Sen bleibt bis 2031
25.02.2026 - 07:18:57 | boerse-global.deDer DAX-Konzern Fresenius sichert sich Kontinuität an der Spitze: Der Aufsichtsrat hat den Vertrag von Vorstandschef Michael Sen vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Damit bleibt der 57-Jährige bis 2031 an Bord. Gleichzeitig baut das Unternehmen den Vorstand um und präsentierte am Mittwoch solide Zahlen für 2025. Die Dividende steigt auf 1,05 Euro.
Vertragsverlängerung als Zeichen des Vertrauens
Michael Sen führt Fresenius seit Oktober 2022 und hat in dieser Zeit das Transformationsprogramm FutureFresenius vorangetrieben. Aufsichtsratschef Wolfgang Kirsch lobt die Leistung: Sen habe den Konzern innovativer und relevanter gemacht. Das Unternehmen befinde sich auf einem profitablen Wachstumskurs, von dem alle Stakeholder profitierten.
Die vorzeitige Verlängerung sendet ein klares Signal an den Kapitalmarkt. Nach Jahren turbulenter Umstrukturierungen – darunter die Teilabspaltung der Dialysetochter Fresenius Medical Care – strebt das Management nun Stabilität an. Sen selbst betont die Verantwortung des Konzerns gerade in Zeiten technologischer Umbrüche durch KI und einer veränderten Weltordnung.
Neuer Mann für das Klinikgeschäft
Zum 1. Juli übernimmt Christian Pawlu die Leitung der Kliniksparte Fresenius Helios im Vorstand. Der 48-jährige Mediziner ist seit September 2025 Chief Operating Officer des Bereichs, zu dem die deutschen Helios-Kliniken und die spanische Quironsalud gehören. Pawlu folgt auf Robert Möller, der künftig das Büro der Unternehmensleitung in Berlin und Brüssel aufbauen wird.
Mit Pawlu gewinnt Fresenius einen internen Kandidaten mit breitem internationalen Netzwerk. Der Manager war zuvor im Corporate Development tätig und saß im Aufsichtsrat der Tochter mAbxience. Vor seinem Wechsel zu Fresenius 2021 sammelte er Erfahrungen bei Sandoz, einem High-Tech-Startup und der Unternehmensberatung McKinsey.
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Solide Zahlen für 2025
Das operative Geschäft läuft rund: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte 2025 um 4,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Damit erfüllte der Konzern die Markterwartungen. Der Umsatz legte um 5 Prozent auf knapp 22,6 Milliarden Euro zu, organisch betrug das Plus sogar 7 Prozent.
Besonders die Pharmatochter Kabi und das Klinikgeschäft zeigten sich stark. Für 2026 peilt Fresenius ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 7 Prozent an. Das Kernergebnis je Aktie – eine neue Kennziffer ohne Sondereffekte und ohne die nur noch als Finanzbeteiligung geführte FMC – soll währungsbereinigt um 5 bis 10 Prozent steigen. 2025 war dieser Wert bereits um 12 Prozent auf 2,87 Euro angezogen.
Die Aktionäre dürfen sich über eine höhere Dividende freuen: Statt einem Euro sollen 1,05 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Mit der Kombination aus personeller Kontinuität, interner Nachfolge und solidem Wachstum setzt Fresenius auf Berechenbarkeit – ein Aspekt, den Investoren nach den turbulenten Umbaujahren zu schätzen wissen dürften.
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