Fresenius, Aktie

Fresenius Aktie: Cashflow vervierfacht sich

10.05.2026 - 23:22:17 | boerse-global.de

Fresenius startet mit Umsatz- und Ergebnisplus ins Jahr 2026. Der operative Cashflow vervierfacht sich, getrieben durch Helios und Kabi.

Fresenius Aktie: Cashflow vervierfacht sich - Foto: über boerse-global.de
Fresenius Aktie: Cashflow vervierfacht sich - Foto: über boerse-global.de

Fresenius setzt zum Start in das Geschäftsjahr 2026 ein deutliches Ausrufezeichen hinter seine operative Erholung. Während der Aktienkurs seit Jahresbeginn um rund 13,5 Prozent nachgab, signalisieren die Quartalszahlen eine Rückkehr zur Stärke. Besonders die Entwicklung des Cashflows und das Wachstum im Biopharma-Segment stechen dabei hervor.

Der Konzernumsatz kletterte im ersten Quartal organisch um 5 Prozent auf 5.744 Millionen Euro. Parallel dazu stieg das währungsbereinigte operative Ergebnis (EBIT) um 6 Prozent.

Das EBIT lag damit bei 678 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich infolge der effizienteren Kostenstruktur auf 11,8 Prozent.

Cashflow vervierfacht sich

Ein zentraler Eckpfeiler des Berichts ist der operative Cashflow. Dieser erreichte 389 Millionen Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vervierfacht. Verantwortlich dafür waren unter anderem positive Effekte bei der Krankenhaustochter Helios sowie ein effizientes Management des Nettoumlaufvermögens bei Fresenius Kabi.

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Die finanzielle Stabilität des Konzerns hat sich weiter gefestigt. Der Verschuldungsgrad sank auf das 2,6-fache des EBITDA. Damit bewegt sich Fresenius am unteren Ende des selbst gesteckten Zielkorridors von 2,5 bis 3,0.

Biopharma als Wachstumstreiber

Innerhalb der Segmente erwies sich Fresenius Kabi als verlässlicher Motor. Die Sparte steigerte ihren Umsatz organisch um 6 Prozent auf 2.150 Millionen Euro. Herausragend entwickelte sich das Biopharma-Geschäft, das ein organisches Plus von 34 Prozent verzeichnete.

Die Krankenhausgesellschaft Helios steuerte ein organisches Umsatzwachstum von 4 Prozent bei. Der Bereich profitierte dabei von operativen Skaleneffekten und konsequenten Kosteneinsparungen. Der Umsatz belief sich hier auf 3.501 Millionen Euro.

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Bewertung und Ausblick

An der Börse reagierte der Titel am Freitag mit einem Tagesplus von 2,10 Prozent und schloss bei 41,40 Euro. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 52,10 Euro verdeutlicht jedoch die Skepsis, die den Wert in den vergangenen Monaten begleitete. Auffällig ist der Relative-Stärke-Index (RSI) von 84,3, der kurzfristig auf eine technisch überkaufte Situation hindeutet.

Vorstandschef Michael Sen bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr und sieht den Konzern voll im Plan. Analysten von Morningstar halten die Aktie weiterhin für deutlich unterbewertet. Sie beziffern den fairen Wert auf 54 Euro, was einem theoretischen Aufwärtspotenzial von rund 30 Prozent entspricht.

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