Fresenius Aktie: Anleger enttäuscht
25.02.2026 - 15:39:03 | boerse-global.deDie Fresenius-Aktie sackte am Mittwoch um rund drei Prozent auf 48,84 Euro ab und rutschte damit auf den letzten Platz im DAX. Der Grund: Analysten bewerteten den Ausblick für 2026 einhellig als zu zurückhaltend. Bereits am Vortag hatte das Papier unter den schwachen Jahreszielen der Dialyse-Beteiligung Fresenius Medical Care gelitten.
Dabei konnte der Pharmakonzern und Klinikbetreiber für 2025 durchaus solide Zahlen vorlegen. Dank Sparmaßnahmen und guter Geschäfte bei der Pharmatochter Kabi sowie dem Klinikgeschäft Helios kletterte das bereinigte operative Ergebnis um gut vier Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Der Umsatz legte auf 22,6 Milliarden Euro zu – Belastungen durch US-Zölle und den Wegfall staatlicher Corona-Energiehilfen für deutsche Kliniken konnte das Unternehmen ausgleichen.
Wachstumsziele bleiben moderat
Für das laufende Jahr peilt Fresenius ein organisches Umsatzwachstum von vier bis sieben Prozent an – bestenfalls eine Fortsetzung des Vorjahrestempos. Die operative Marge soll bei rund 11,5 Prozent stagnieren. Das neu eingeführte Kernergebnis je Aktie soll währungsbereinigt um fünf bis zehn Prozent steigen, nachdem es 2025 um zwölf Prozent auf 2,87 Euro zugelegt hatte.
Konzernchef Michael Sen, dessen Vertrag vorzeitig bis 2031 verlängert wurde, verteidigte die Zurückhaltung: "Da müssen wir erst einmal schauen, wo wir beim Umsatz herauskommen." Bei Kabi stünden zahlreiche Produktanläufe im Geschäft mit klinischer Ernährung und Biosimilars an. Zudem bleibe die weitere US-Rechtsprechung zum Thema Zölle abzuwarten – der aktuelle Ausblick klammert mögliche Zolleffekte bewusst aus.
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Führungswechsel bei Helios
Neben den Zahlen gab Fresenius einen Wechsel an der Spitze der Kliniksparte bekannt. Christian Pawlu übernimmt zum 1. Juli den Vorstandsposten bei Helios. Der bisherige Helios-Chef Robert Möller wird künftig das Büro der Unternehmensleitung in Berlin und Brüssel aufbauen.
Immerhin: Die Aktionäre dürfen sich über eine leicht erhöhte Dividende von 1,05 Euro je Aktie freuen – fünf Cent mehr als im Vorjahr. Und JPMorgan-Analyst Richard Vosser gibt zu bedenken, dass Fresenius traditionell mit konservativen Zielen ins Jahr startet und diese später oft anhebt. Dennoch: Der Markt hatte sich offenbar mehr erhofft.
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