Frequentis Aktie: Kräftiger Gewinnsprung
10.04.2026 - 11:39:58 | boerse-global.deDer Wiener Kommunikationsexperte Frequentis hat das Geschäftsjahr 2025 mit Rekordwerten abgeschlossen und beim operativen Ergebnis die eigenen Erwartungen deutlich übertroffen. Während ein Sondereffekt die Bilanz zusätzlich verschönert, sorgt der prall gefüllte Auftragsbestand für eine hohe Planungssicherheit bis weit in das laufende Jahr hinein. Anleger reagieren heute mit deutlichen Käufen auf die geprüften Zahlen.
Sondereffekt treibt operative Marge
Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 20,8 % auf 580,1 Mio. EUR. Besonders beim operativen Ergebnis (EBIT) gelang ein deutlicher Sprung: Mit 46,8 Mio. EUR lag dieser Wert fast 50 % über dem Vorjahr. Damit kletterte die EBIT-Marge auf 8,1 %.
Allerdings sollten Investoren die Zusammensetzung dieses Rekordwerts genau prüfen. Ein Vergleich im Segment Public Safety & Transport spülte eine Einmalzahlung von 8,0 Mio. EUR in die Kassen. Ohne diesen Sondereffekt hätte die bereinigte Marge bei 6,7 % gelegen – was exakt dem Niveau des Vorjahres entspricht. Das Konzernergebnis stieg unterdessen um 42,9 % auf 33,7 Mio. EUR, was einem Ergebnis von 2,13 EUR je Aktie entspricht.
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Auftragsbestand auf Rekordniveau
Die Nachfrage nach sicherheitskritischen Systemen bleibt ungebrochen hoch. Der Auftragseingang legte um 16,5 % zu, wodurch der Auftragsbestand zum Jahresende auf die neue Bestmarke von knapp 795 Mio. EUR kletterte. Zu den wichtigsten strategischen Erfolgen im Berichtszeitraum zählen:
- Digitale Tower-Lösung für das US-Militär in Deutschland
- Drohnen-Verkehrsmanagementsysteme für Schweden
- Generalunternehmer-Vertrag für die Thüringer Landespolizei
- Modernisierung der norwegischen Feuerwehnotrufzentralen
Um diese Projekte abzuarbeiten, hat Frequentis massiv in Personal investiert und die Belegschaft weltweit auf rund 2.600 Mitarbeiter ausgebaut.
Ausblick und charttechnische Situation
Für das Geschäftsjahr 2026 strebt das Management ein weiteres Umsatzwachstum von rund 10 % auf etwa 638 Mio. EUR an. Die EBIT-Marge soll sich bei zirka 7,0 % stabilisieren. Dies käme einer operativen Verbesserung gleich, da der positive Sondereffekt aus dem Vorjahr wegfällt. Die Aktionäre sollen an der positiven Entwicklung durch eine auf 0,30 EUR erhöhte Dividende beteiligt werden.
Die Aktie reagiert heute mit einem Plus von 7,24 % und notiert bei 77,00 EUR. Damit setzt der Titel seinen langfristigen Aufwärtstrend fort, der auf Sicht von 12 Monaten ein Plus von über 134 % aufweist. Kurzfristig mahnt jedoch der Relative-Stärke-Index (RSI) zur Vorsicht: Mit einem Wert von 81,7 gilt das Papier technisch als überkauft. Die endgültige Entscheidung über die Dividendenausschüttung fällt auf der Hauptversammlung am 18. Juni 2026.
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