Freeport-McMoRan Aktie: Rohstoffe statt Bits
31.03.2026 - 21:40:34 | boerse-global.deInstitutionelle Anleger ordnen ihre Portfolios neu und ziehen Kapital aus dem Technologiesektor ab, um es in die Säulen der Realwirtschaft zu investieren. Freeport-McMoRan rückt dabei als Profiteur in den Mittelpunkt, da der Markt Unternehmen mit Kontrolle über physische Rohstoffe zunehmend höher bewertet als rein digitale Geschäftsmodelle. Diese Rotation wird durch massive staatliche Förderprogramme in den USA und Europa zusätzlich beschleunigt.
Politische Weichenstellungen und Grasberg-Neustart
Die Verabschiedung des „Enhanced Critical Minerals and Manufacturing Support Act“ im Februar 2026 hat den heimischen Bergbauaktivitäten in den USA frischen Wind verliehen. Die Gesetzgebung schafft gezielte Anreize für die Produktion von Kupfer und Lithium, was direkt den Ausbau des Morenci-Distrikts in Arizona unterstützt. Zeitgleich festigt der im März vorgestellte „Industrial Accelerator Act“ der Europäischen Union den globalen Trend zur Sicherung kritischer Rohstofflieferketten.
Ein wesentlicher Faktor für die aktuelle Bewertung ist die geplante Rückkehr zur großflächigen Produktion im indonesischen Grasberg-Distrikt. Nach Sanierungsarbeiten in der Untertage-Mine soll der schrittweise Neustart im zweiten Quartal 2026 beginnen. Das Management gab für das laufende Jahr ein Absatzziel von rund 3,4 Milliarden Pfund Kupfer aus. Die durchschnittlichen Netto-Cash-Kosten werden dabei auf etwa 1,75 US-Dollar pro Pfund geschätzt. Eine vollständige Rückkehr zur Kapazität von vor dem Vorfall wird für 2027 erwartet, was den freien Cashflow deutlich steigern dürfte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Freeport-McMoRan?
Marktdivergenz und institutionelles Interesse
Am Rohstoffmarkt zeigt sich derzeit eine auffällige Lücke zwischen Energie und Industriemetallen. Während der Ölpreis der Sorte Brent aufgrund von Inflationssorgen deutlich über 112 US-Dollar pro Barrel kletterte, verharrt Kupfer bei etwa 5,47 US-Dollar pro Pfund. Marktbeobachter interpretieren dies so, dass die Kupfernachfrage noch auf eine Bestätigung durch eine breitere industrielle Belebung wartet, während Energiepreise primär von Angebotsängsten getrieben werden.
Trotz dieser kurzfristigen makroökonomischen Unsicherheiten bleibt das Interesse der Großanleger stabil. Der Barrons 400 ETF initiierte kürzlich eine neue Position und erwarb über 10.000 Anteile des Bergbaugiganten. Die Aktie reagierte heute positiv auf das Marktumfeld und legte um 7,44 % auf 50,89 € zu.
Die für Mitte April angekündigten Quartalsergebnisse werden den ersten konkreten Aufschluss darüber geben, wie sich die globalen Verschiebungen und der Produktionshochlauf in Indonesien auf die realisierten Margen auswirken. Mit einer operativen Marge von rund 25 % und einem Verschuldungsgrad von 0,56 verfügt das Unternehmen über eine solide finanzielle Basis für die kommenden Monate.
Freeport-McMoRan-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Freeport-McMoRan-Analyse vom 31. März liefert die Antwort:
Die neusten Freeport-McMoRan-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Freeport-McMoRan-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Freeport-McMoRan: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis Freeport-McMoRan Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.

