Freeport-McMoRan Aktie: 3,1 Milliarden Pfund Kupfer 2026
17.05.2026 - 16:55:02 | boerse-global.deFreeport-McMoRan hält an seinem Zeitplan für die Grasberg-Mine fest. Der Konzern erwartet die volle Wiederaufnahme der Produktion weiter bis Ende 2027. Damit weist das Management Berichte zurück, wonach sich die Erholung bis 2028 ziehen könnte.
Der eigentliche Engpass bleibt bekannt. Nach dem Schlammeinbruch im September 2025 braucht Freeport mehr Zeit für Reparaturen und Umbauten an den Materialflusssystemen. Ende April hatte der Konzern bereits eingeräumt, dass die Erholung langsamer läuft als gedacht.
Weniger Kupfer für 2026
Für das laufende Jahr senkt Freeport auch die Absatzprognose. Der Konzern rechnet nun mit Kupferverkäufen von rund 3,1 Milliarden Pfund. Zuvor hatte das Management mehr erwartet. Die Lücke entsteht vor allem durch den Produktionsausfall in Indonesien.
Das ist für den Markt relevant, weil Freeport stark vom Kupferpreis abhängt. Höhere US-Inflation hat zuletzt die Erwartung zäher Zinssenkungen gestützt. Das treibt den Dollar und setzt Kupfer als in Dollar gehandelten Rohstoff unter Druck.
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Aktie bleibt stabil, aber nicht frei von Druck
An der Börse zeigt sich das gemischt. Die Aktie schloss zuletzt bei 54,44 Euro. Damit liegt sie gut 23 Prozent über der 200-Tage-Linie, aber rund 8 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 59,12 Euro.
Auch das Chance-Risiko-Bild wirkt verhaltend. Der RSI liegt bei 53,1 und damit im neutralen Bereich. Die 30-Tage-Volatilität von 48,94 Prozent zeigt aber, dass der Titel weiter heftig auf Nachrichten reagiert.
Institutionelle Anleger bleiben dabei
Trotz der Produktionsprobleme bleibt das Papier bei großen Investoren gefragt. Mehr als 1.800 Institutionen halten Freeport-Aktien. Atria Investments hat die Position ausgebaut. ARS Investment Partners machte Freeport zur neuntgrößten Position im Depot. L & S Advisors kaufte im vierten Quartal 70.269 Aktien für rund 3,57 Millionen Dollar.
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Am Markt stützen auch Analystenstimmen das Bild einer vorsichtig konstruktiven Haltung. UBS hält an ihrer Einstufung fest und verweist auf Wasserrisiken. BNP Paribas Exane senkte das Kursziel von 75 auf 71 Dollar.
Für die kommenden Monate bleibt der Fahrplan klar. Im zweiten Halbjahr will Freeport an den betroffenen Standorten etwa 65 Prozent Kapazität erreichen. Erst dann lässt sich besser ablesen, wie schnell Grasberg den Konzern wieder nach vorn zieht.
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