Freeform bekommt endlich Ordner – iOS-Update bringt Struktur ins Chaos
31.01.2026 - 09:24:12
Apple beendet das organisatorische Chaos in seiner Whiteboard-App Freeform. Das kommende iOS 26.4-Update führt ein lange gefordertes Ordnersystem ein und macht die App damit für den Alltag tauglich.
Die Rettung für unübersichtliche Whiteboards
Seit ihrem Start war Freeform eine Mischung aus kreativer Freiheit und organisatorischem Albtraum. Nutzer konnten zwar grenzenlos brainstormen, verloren aber schnell den Überblick über Dutzende Boards. Das ändert sich nun grundlegend. Laut aktuellen Berichten wird iOS 26.4 im Frühjahr ein Ordnersystem für Freeform bringen. Die App wandelt sich damit von einer Sammlung unordentlicher Whiteboards zu einem strukturierten Produktivitätstool.
Die neue Funktion orientiert sich an den bewährten Systemen der Apple-Apps Notes und Dateien. Nutzer können künftig eigene Ordner anlegen, um thematisch zusammengehörige Boards zu gruppieren – etwa für „Heimrenovierung“, „Arbeitsprojekte“ oder „Persönliches“. Das entrümpelt die Hauptansicht entscheidend.
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„Dieses Update behebt eine der hartnäckigsten Beschwerden der Community“, kommentiert Tech-Analyst Filipe Espósito von Macworld. Die fehlende Kategorisierungsmöglichkeit habe viele Nutzer genervt. Mit der neuen Ordnerstruktur positioniere sich Freeform endlich als ernsthafter Konkurrent zu Drittanbieter-Apps für Diagramme und Brainstorming, die solche Features längst bieten.
Mehr als nur Ordner: KI-Upgrade und praktische Neuerungen
Doch iOS 26.4 hat mehr zu bieten. Laut Bloomberg-Insider Mark Gurman dient das Update als Startrampe für ein personalisiertes Siri-Update, das möglicherweise auf Googles Gemini-Technologie setzt. Ziel ist es, der digitalen Assistentin ein tieferes Verständnis von Bildschirminhalten und persönlichen Daten zu verleihen.
Praktisch wird es auch beim Apple Passwords-App: In Beta-Versionen entdeckter Code deutet darauf hin, dass dort hinterlegte Kreditkartendaten bald nicht nur in Safari, sondern auch in Drittanbieter-Apps automatisch ausgefüllt werden können. Das würde Online-Einkäufe im gesamten iPhone-Ökosystem beschleunigen.
Weitere Leaks verweisen auf eine neue „Sports Tier“ in der Apple TV-App und eine Sicherheitsfunktion, die die Geräteintegrität vor Apple ID-Anmeldungen überprüft. Auch ein frischer Satz neuer Emoji soll mit dem Update kommen.
Zeitplan: Beta im Februar, Release im Frühjahr
Für alle, die ihre digitalen Whiteboards aufräumen wollen, ist Geduld gefragt. iOS 26.4 ist noch nicht öffentlich verfügbar. Der Entwickler-Beta-Test soll Anfang Februar 2026 starten. Da „.4“-Updates mit neuen KI-Funktionen und App-Strukturänderungen besonders gründlich getestet werden, wird die öffentliche Version erst für Ende März oder Anfang April 2026 erwartet.
Dieser Zeitplan passt zu Apples typischem Frühjahrs-Release, der oft neue Emojis und Feature-Verfeinerungen bringt, bevor auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni die nächste große iOS-Generation vorgestellt wird.
Warum das Update auch für Gelegenheitsnutzer wichtig ist
Die Einführung von Ordnern markiert einen Wandel in Apples Strategie für Freeform. Startete die App als lockerer Kreativraum, ist sie heute ein mächtiges Kollaborationstool. Doch gerade für Einsteiger war die fehlende Struktur eine Hürde. Wer vor lauter unbenannten „Neues Board“-Miniaturansichten den Überblick verliert, gibt die Nutzung schnell wieder auf.
Indem Apple die vertraute Ordnerlogik aus Notes und Mail übernimmt, senkt es die Einstiegshürde. Nutzer können mit wenigen Boards beginnen und diese bei Bedarf organisieren – ohne Angst, wichtige Ideen zu verlieren. Das Signal ist klar: Freeform soll ein Standard-Werkzeug für alle werden, nicht nur für Designer oder Power-User mit großen iPad-Bildschirmen.
Die Vorfreude auf iOS 26.4 wächst. Während die KI-Features die Schlagzeilen beherrschen werden, ist der Freeform-Ordner das unerwartete Juwel, das den Alltag der Nutzer unmittelbar verbessern wird. Bis zum Release im Frühjahr heißt es: abwarten und das Gerät auf dem neuesten Stand halten. Dann steht dem digitalen Frühjahrsputz auf den Whiteboards nichts mehr im Wege.
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