Freddie, Mac

Freddie Mac: 3,6 Milliarden Gewinn im Q1 2026

04.05.2026 - 14:16:12 | boerse-global.de

Freddie Mac steigert Nettogewinn um 27 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar, kämpft aber weiterhin mit einer unzureichenden Kapitalbasis.

Freddie Mac: 3,6 Milliarden Gewinn im Q1 2026 - Foto: über boerse-global.de
Freddie Mac: 3,6 Milliarden Gewinn im Q1 2026 - Foto: über boerse-global.de

3,6 Milliarden Dollar Gewinn bei einem Defizit von über 100 Milliarden Dollar. Freddie Mac liefert zum Jahresauftakt 2026 starke Zahlen, kämpft aber weiter mit seiner Bilanzstruktur. Die Profitabilität steigt deutlich, während der US-Immobilienmarkt sich wandelt.

Wachstumsmotor Einfamilienhäuser

Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar. Parallel dazu wuchs der Zinsüberschuss um zehn Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar. Niedrigere Betriebskosten und die Auflösung von Kreditreserven stützten das Ergebnis zusätzlich.

Das Geschäft mit Einfamilienhäusern trieb das Wachstum an. In diesem Segment kletterte der Gewinn um 32 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar. Der Anteil der Refinanzierungen erreichte zudem einen Höchststand seit vier Jahren.

Das gesamte Hypothekenportfolio des Unternehmens umfasst nun 3,7 Billionen Dollar. Im Bereich der Mehrfamilienhäuser stieg der Gewinn um neun Prozent auf 582 Millionen Dollar.

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Kapitalbasis bleibt die größte Baustelle

Trotz der sprudelnden Gewinne bleibt die Kapitalbasis eine Herausforderung. Das Unternehmen weist derzeit ein Kapitaldefizit von 105 Milliarden Dollar auf. Zwar sank dieser Wert seit 2022 deutlich.

Die Regulierungsbehörden verlangen ein Eigenkapital von 161 Milliarden Dollar. Aktuell liegt das Nettovermögen bei 74 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Qualität der Kredite im Portfolio wirkt stabil. Der durchschnittliche Kredit-Score der Kreditnehmer liegt bei 753 Punkten. Das Verhältnis von Darlehenssumme zu Immobilienwert beträgt im Schnitt 53 Prozent.

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Zahlungsausfälle bleiben mit rund 60 Basispunkten auf einem niedrigen Niveau. Freddie Mac passt nun seine Risikobewertung an. Das Unternehmen führt neue Scoring-Modelle wie VantageScore 4.0 ein.

Diese Schritte sollen die Einschätzung von Kreditrisiken am US-Wohnungsmarkt präzisieren. Währenddessen bewegen sich die Zinsen für 30-jährige Festzins-Hypotheken um die Marke von 6,3 Prozent. Damit bleibt die Erschwinglichkeit von Wohneigentum das zentrale Thema für das laufende Jahr.

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