Franklin, India

Franklin India ETF: Wachstum bremst

02.04.2026 - 14:10:04 | boerse-global.de

Indiens verarbeitendes Gewerbe verzeichnet schwächstes Wachstum seit über vier Jahren, angetrieben durch sinkende Inlandsnachfrage und steigende Kosten. Der Franklin FTSE India ETF profitiert jedoch von starken Exporten und einem robusten Arbeitsmarkt.

Franklin India ETF: Wachstum bremst - Foto: über boerse-global.de

Indiens Industrie verliert an Schwung. Der Einkaufsmanagerindex fiel im März auf den tiefsten Stand seit über vier Jahren, belastet durch globale Konflikte und steigende Kosten. Während die Inlandsnachfrage schwächelt, liefern starke Exportzahlen und ein robuster Arbeitsmarkt wichtige Impulse für den Franklin FTSE India ETF.

Industrie unter Kostendruck

Der HSBC Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe sank im März auf 53,9 Punkte, nachdem im Februar noch 56,9 Zähler gemessen wurden. Dies markiert die schwächste Wachstumsrate seit September 2021. Hauptursache für die Abkühlung ist eine spürbar geringere Nachfrage im Inland.

Zusätzlich belasten die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Stimmung. Diese Unsicherheit führt zu steigenden Inputkosten für indische Produzenten. Pranjul Bhandari, Chefökonomin bei HSBC, betont, dass die Störungen in den globalen Lieferketten den Druck auf die Hersteller erhöhen und die Weltwirtschaft insgesamt bremsen.

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Exporte und Arbeitsmarkt als Stütze

Trotz der allgemeinen Verlangsamung gibt es positive Signale aus den Auftragsbüchern. Die Nachfrage aus dem Ausland zog deutlich an und erreichte bei den Exportaufträgen ein Sechsmonatshoch. Diese Entwicklung stützt die Expansionspläne vieler Unternehmen.

In der Folge blieb die Einstellungsbereitschaft im Sektor hoch. Die Beschäftigungsrate stieg auf den höchsten Stand seit sieben Monaten. Die Betriebe nutzen das zusätzliche Personal vor allem, um die bestehenden Auftragsrückstände abzuarbeiten.

Fokus auf Finanzschwergewichte

Der Franklin FTSE India ETF bildet den FTSE India RIC Capped Index ab und verwaltet ein Vermögen von rund 2,46 Milliarden USD. Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,19 % pro Jahr positioniert sich der Fonds als kosteneffiziente Lösung für Indien-Anleger. Das Portfolio ist stark konzentriert:

  • Reliance Industries Ltd.
  • HDFC Bank Ltd.
  • ICICI Bank Ltd.
  • Bharti Airtel Ltd.
  • Infosys Ltd.

Allein der Finanzsektor macht etwa 27,13 % des ETF-Vermögens aus. Damit hängt die Wertentwicklung maßgeblich von der Stabilität der großen Bankhäuser ab. Die nächste planmäßige Anpassung der Indexgewichte erfolgt am Montag nach dem dritten Freitag im Juni. Bis dahin dürften vor allem die Rohstoffpreise bestimmen, ob die indische Industrie ihren Kostendruck in den Griff bekommt.

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