Frankfurt startet Präventionsjahr gegen stille Entzündungen
12.02.2026 - 14:01:12Das Universitätsklinikum Frankfurt ruft 2026 zum Jahr der Prävention aus. Im Fokus steht eine radikale Ernährungsumstellung, um chronische Entzündungen zu bekämpfen. Neue Studien belegen den direkten Zusammenhang zwischen Fertignahrung und Entzündungsmarkern.
Studie belegt: Fertignahrung heizt Entzündungen an
Großstudien aus dem vierten Quartal 2025 liefern die schlagkräftige Basis für die Offensive. Forscher der Florida Atlantic University und Publikationen im American Journal of Medicine zeigen: Der Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel treibt den Entzündungsmarker hs-CRP im Blut messbar in die Höhe.
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Die sogenannte „stille Entzündung“ schwelt oft jahrelang unbemerkt. Anders als eine akute Entzündung schädigt sie langfristig die Gefäßwände und gilt als Brandbeschleuniger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und sogar Krebs.
Die Hauptübeltäter in der modernen Ernährung sind laut Experten:
* Isolierte Zucker und Maissirup, die Entzündungskaskaden auslösen.
* Raffinierte Pflanzenöle mit einem ungünstigen Überschuss an Omega-6-Fettsäuren.
* Emulgatoren und Süßstoffe, die die Darmbarriere schädigen können.
Kliniken setzen auf Ernährungspläne statt nur Pillen
Unter Leitung von Kardiologe Prof. Dr. David M. Leistner setzt das Frankfurter Uniklinikum nun auf „Verhaltensprävention“. In der Patientenberatung werden konkrete Ernährungspläne genauso wichtig wie Medikamente. Die Botschaft: Die beste Pille wirkt nicht, wenn die Ernährung weiter entzündet.
Die Kampagne erhält politischen Rückenwind von Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz als Schirmherrin. Parallel nutzen die Deutsche Herzstiftung und internationale Organisationen den „American Heart Month“ im Februar, um die Gefahren für die Gefäße massiv zu kommunizieren.
Diese Food-Trends profitieren 2026
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse schlagen sich bereits in den Küchen und Supermarktregalen nieder. Für 2026 zeichnen sich klare Ernährungstrends ab, die direkt auf Entzündungshemmung abzielen.
Algenöl wird zum neuen Superfood
Wegen Überfischung setzen Verbraucher zunehmend auf pflanzliche Omega-3-Quellen. Algenöl liefert die wertvollen Fettsäuren EPA und DHA direkt. Hanföl gewinnt wegen seines perfekten Fettsäure-Verhältnisses an Beliebtheit.
„Swicy“ – scharf und gesund
Der Geschmackstrend „Swicy“ (süß & scharf) hat einen gesundheitlichen Kern: Scharfmacher wie Capsaicin aus Chili und Curcumin aus Kurkuma wirken stark entzündungshemmend. Gewürze werden zur einfachen Gesundheits-Strategie.
Fermentation für den Darm
Fermentierte pflanzliche Proteine stehen hoch im Kurs. Der Grund: Die Fermentation verbessert die Verträglichkeit und entlastet so das Immunsystem im Darm – der Schaltzentrale vieler Entzündungsprozesse.
Branche unter Druck: Werden Warnhinweise kommen?
Die explizite Anprangerung hochverarbeiteter Lebensmittel durch renommierte Kliniken markiert einen Kurswechsel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat ihre Empfehlungen bereits angepasst und drängt auf mehr pflanzenbasierte Kost.
Branchenbeobachter rechnen für 2026 mit einer verschärften Debatte um Kennzeichnungspflichten. Forderungen nach Warnhinweisen auf Fertigprodukten, wie sie in Teilen Südamerikas existieren, könnten neuen Auftrieb erhalten.
Zudem erwarten Analysten, dass Krankenkassen vermehrt digitale Hilfen bezuschussen. Apps, die den persönlichen „Entzündungs-Score“ tracken, könnten zum nächsten großen Thema im Bereich Digital Health werden.
@ boerse-global.de
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