Framework Laptop 13 Pro: Linux-Version überholt Windows-Modelle
24.04.2026 - 16:30:05 | boerse-global.deDer Hardware-Hersteller Framework hat sein bislang größtes Update vorgestellt: Das Framework Laptop 13 Pro ist die erste grundlegende Neugestaltung des Gehäuses seit 2021. Schon zwei Tage nach der Ankündigung am 22. April waren die ersten sechs Produktionschargen ausverkauft. Besonders bemerkenswert: Die vorinstallierte Ubuntu-Version verkauft sich besser als die Windows-Modelle.
Neues Design und High-End-Ausstattung
Das Laptop 13 Pro setzt auf ein CNC-gefrästes Aluminiumgehäuse und bleibt mit rund 1,4 Kilogramm und unter 16 Millimetern Dicke angenehm portabel. Das Highlight: ein 13,5-Zoll-Touchdisplay mit 2880x1920 Pixeln, 120 Hertz Bildwiederholrate und 700 Nits Spitzenhelligkeit – eine deutliche Steigerung zu den Vorgängermodellen.
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Im Inneren werkeln entweder Intels Core Ultra Series 3 (Codename Panther Lake) oder die AMD Ryzen AI 300-Serie. Neu ist der Umstieg auf LPCAMM2-RAM mit bis zu 64 Gigabyte sowie PCIe Gen 5-SSDs für blitzschnelle Datenzugriffe.
Der 74-Wh-Akku ist 22 Prozent größer als beim Vorgänger und soll bis zu 20 Stunden 4K-Videowiedergabe ermöglichen. Nach 1.000 Ladezyklen bleiben noch 80 Prozent der Kapazität erhalten. Weitere Neuerungen: ein haptisches Trackpad, Wi-Fi 7 und ein 100-Watt-GaN-Netzteil.
Linux-Community im Fokus
Erstmals ist ein Framework-Laptop offiziell Ubuntu-zertifiziert. CEO Nirav Patel zufolge übertrifft der Anteil der Linux-Nutzer bei diesem Modell sogar den der Windows-Käufer – ein Novum in einem Markt, in dem Linux laut Umfragen nur rund fünf Prozent ausmacht.
Die Preisgestaltung spiegelt diesen Fokus: Die DIY-Edition startet bei 1.199 Euro, die fertige Ubuntu-Version kostet 1.499 Euro, während das Windows-Pendant mit 1.699 Euro zu Buche schlägt. Patel kündigte an, künftig weitere Linux-Distributionen offiziell zu unterstützen.
Intels Comeback und KI-Boom
Der Zeitpunkt der Markteinführung ist kein Zufall: Intel hatte auf der CES 2026 die Core-Ultra-Prozessoren vorgestellt, die nun im Framework verbaut sind. CEO Lip-Bu Tan zeigt sich zuversichtlich, dass die CPU ein Comeback feiert – gerade im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.
Intels Finanzprognose für das zweite Quartal liegt bei 13,8 bis 14,8 Milliarden Dollar Umsatz, getrieben durch KI-Infrastruktur. Laut Intel-Vizepräsident Robert Hallock verschiebt sich das Verhältnis von CPUs zu GPUs in Rechenzentren von 8:1 hin zu 1:1. Gleichzeitig räumte Hallock ein, dass Software-Optimierung eine entscheidende Hürde bleibt – viele PC-Spiele könnten bei besserer Anpassung an Intels Hybrid-Architektur bis zu 30 Prozent schneller laufen.
Fertigung und Expansion
Intels 18A-Fertigung für die Panther-Lake-Chips kommt sechs Monate früher als geplant – bereits Mitte 2026 sollen die ersten Chips vom Band laufen. Auch der 14A-Prozess findet Abnehmer: Tesla hat ihn für künftige Produktionen gebucht.
Framework selbst plant kräftig zu wachsen: Über 100 neue Mitarbeiter sollen eingestellt werden, um die Nachfrage in Großbritannien, den USA und Asien zu bedienen. Nachhaltigkeit bleibt ein Kernanliegen – die Rechenzentren in Finnland laufen zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie.
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Ausblick: Modulare PCs im Aufwind
Der Versand des Laptop 13 Pro starts im Juni 2026. Marktbeobachter sehen in der Linux-Strategie einen möglichen Wendepunkt im Premium-Segment: Framework bedient eine Nische aus Entwicklern und datenschutzbewussten Nutzern, ohne mit Massenherstellern konkurrieren zu müssen.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob das Unternehmen sein modulares Ökosystem um neue Erweiterungskarten und Displaygrößen erweitern kann. Mit dem 18A-Prozess und neuen Software-Optimierungen positioniert sich das Framework Laptop 13 Pro als Flaggschiff einer neuen Generation modularer KI-PCs – und der Erfolg der ersten Verkaufscharge spricht eine klare Sprache: Kunden legen Wert auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit, selbst zu Premium-Preisen.
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