Fleetwood Mac: Kommt die legendäre Band wieder auf Tour?
10.02.2026 - 17:41:03Du merkst es überall: Auf TikTok laufen wieder „Dreams“ und „The Chain“, auf Reddit diskutieren Fans über mögliche Reunion-Pläne – und plötzlich ist Fleetwood Mac wieder mitten im Gespräch. Obwohl die Band aktuell keine offiziell bestätigte Welt-Tour 2026 draußen hat, dreht die Gerüchteküche komplett frei: Neue Shows? Spezielle Anniversary-Konzerte? Oder doch nur einmalige Specials mit ausgewählten Mitgliedern?
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Gerade in Deutschland fragen sich viele: Kommen sie noch einmal nach Berlin, Köln oder Hamburg? Nach all den Verschiebungen, Solo-Projekten und traurigen News rund um die Band-Historie ist klar: Wenn es auch nur die kleinste Chance auf ein Live-Comeback gibt, will niemand sie verpassen.
Wir schauen uns an, was wirklich dran ist: aktuelle Statements, Spekulationen zu einer möglichen Europa-Tour, welche Songs realistisch auf der Setlist landen könnten – und warum Gen Z Fleetwood Mac gerade völlig neu für sich entdeckt.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell ist der Status von Fleetwood Mac seit einigen Jahren kompliziert. Nach dem Tod von Christine McVie im November 2022 haben viele Medien berichtet, dass die Zukunft der Band extrem offen sei. In neueren Interviews betonen Mick Fleetwood und Stevie Nicks immer wieder, wie sehr sich die Dynamik verändert hat. Besonders ein Satz taucht in verschiedenen Gesprächen immer wieder auf: Ohne Christine sei es „nicht mehr dieselbe Band“ – sinngemäß wird das immer wieder zitiert.
Auf der anderen Seite gibt es aber Signale, die Hoffnung machen. In Branchenberichten ist zu lesen, dass große Promoter in Europa immer noch Interesse an Sonderformaten mit dem Fleetwood-Mac-Kosmos haben – etwa Tribute-Touren mit ehemaligen Live-Musikern, Special-Guest-Auftritten von Stevie Nicks oder Lindsey Buckingham oder kuratierten Abenden, bei denen das „Rumours“-Album komplett gespielt wird. Dazu passen auch die steigenden Streaming-Zahlen: Seit dem viralen TikTok mit „Dreams“ und dem Skateboard-Fahrer mit der Cranberry-Saftflasche haben die Plays der Band dauerhaft ein höheres Niveau erreicht.
Für deutsche Fans ist relevant: Sobald sich nur andeutet, dass ein Europa-Block konkret wird, tauchen erste Daten meist in UK oder den Niederlanden auf – London, Manchester, Amsterdam. Aus der Vergangenheit weiß man: Deutschland hängt bei solchen Routen zwar oft leicht hinterher, wird aber selten ausgelassen. Berlin, Köln, Hamburg, München und manchmal Frankfurt oder Leipzig sind klassische Stationen für große Classic-Rock-Acts, wenn eine halbe Europa-Tour ansteht.
In Fan-Foren kursieren aktuell vor allem drei Szenarien:
- 1. Eine einmalige „Rumours“-Jubiläumsshow – etwa in London oder Los Angeles, mit Livestream ins Netz und ausgewählten Gästen. Für Europa wären dann Public-Viewing-Events oder Kinopremieren denkbar.
- 2. Eine limitierte Europa-Reihe – wenige Hallen, dafür mit maximaler Produktion, einer Best-of-Setlist und großem Nostalgie-Fokus. Deutschland wäre hier mit hoher Wahrscheinlichkeit vertreten.
- 3. Kein klassisches Fleetwood-Mac-Branding mehr – stattdessen „Mick Fleetwood & Friends play Fleetwood Mac“ oder „Stevie Nicks sings Fleetwood Mac“, also eine Art halb-offizielle Fortführung.
Spannend ist auch, wie sehr Streaming-Plattformen die Marke aktuell pushen. Viele Kurationen – von „Soft Rock Classics“ bis „Yacht Rock“ – stellen Fleetwood Mac in die Mitte der Playlists. Das erzeugt Druck auf das Live-Geschäft: Wenn Millionen junge Hörer in ihren Release-Radar- und Discover-Weekly-Listen plötzlich „Landslide“ oder „Rhiannon“ haben, wittert die Branche natürlich Potenzial für Tourneen, Boxsets und Neuauflagen.
Zusammengefasst: Offiziell steht (Stand Anfang 2026) noch nichts für eine neue Welttour. Aber Nachfrage, Marktinteresse und Band-Legacy sind so hoch, dass es ziemlich unwahrscheinlich wirkt, dass nie wieder größere Projekte unter dem Namen oder mit dem Songkatalog passieren.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wenn du heute eine mögliche Fleetwood-Mac-Show im Kopf durchspielst, kommst du an gewissen Songs nicht vorbei. Selbst bei den letzten Auftritten vor der Pandemie hatte sich eine Art Kern-Setlist etabliert, an der Fans sich orientieren können. Typischerweise sah ein Abend ungefähr so aus (leicht verkürzt und in der Reihenfolge variabel):
- „The Chain“
- „Dreams“
- „Everywhere“
- „Second Hand News“
- „Rhiannon“
- „Gypsy“
- „Little Lies“
- „Landslide“
- „Big Love“ (oft akustisch)
- „Sara“
- „Say You Love Me“
- „Go Your Own Way“
- „Don’t Stop“
Diese Klassiker bilden den Kern, mit dem die Band mehrere Generationen abholt. In den letzten Jahren wurden immer wieder tiefere Cuts eingestreut – etwa „Silver Springs“ oder ältere Blues-Nummern aus der Frühphase der Band, wenn Mick Fleetwood das wollte. Gerade für Hardcore-Fans ist das spannend, weil sie die Hits natürlich schon tausendmal gehört haben und sich nach Raritäten sehnen.
Wie könnte eine Show 2026 aussehen? Wahrscheinlich noch stärker kuratiert. Viele Acts ihres Kalibers setzen inzwischen auf Album-Abende: ein klassisches Werk komplett von Track 1 bis zum letzten Song, eingebettet in eine Rahmenhandlung mit Visuals, Archiv-Videos und Spoken-Word-Passagen. Bei Fleetwood Mac drängt sich „Rumours“ als Herzstück geradezu auf. Ein denkbares Konzept:
- Erster Block: „Rumours“ in voller Länge – „Second Hand News“, „Dreams“, „Never Going Back Again“, „Don’t Stop“, „Go Your Own Way“, „Songbird“ usw.
- Zweiter Block: Best-of-Hits aus „Tusk“, „Fleetwood Mac“ (1975), „Mirage“, „Tango in the Night“ und den Solo-Karrieren von Stevie Nicks und Lindsey Buckingham.
Atmosphärisch darfst du dir das nicht wie ein klassisches Rockkonzert im Sinn von „nur laut und wild“ vorstellen. Die letzten Tourneen hatten eher das Gefühl eines gigantischen Story-Abends: riesige LED-Leinwände, alte Tour-Fotos, Making-of-Aufnahmen aus dem Studio, Einblendungen von Vinyl-Covern, dazu ruhige Moderationen, in denen Songs kurz erklärt wurden. Gerade „Landslide“ wurde oft als sehr intimer Moment inszeniert – nur Stimme und Gitarre, dazu Lichtermeer in der Halle.
Der Sound ist normalerweise extrem poliert: große Backingband, zweite Gitarren, zusätzliche Keyboarder, Background-Sängerinnen, damit die mehrstimmigen Vocals aus den Studioaufnahmen live auch wirklich tragen. Anders als bei Indie-Gigs liegt hier der Fokus auf Perfektion und Wiedererkennbarkeit. Fans sind bereit, viel Geld zu zahlen, um genau diese Chorus-Linien von „Go Your Own Way“ mitzusingrölen, exakt wie auf der Platte.
Falls es zu einer Deutschland-Runde kommt, sind die Arenen gesetzt: Berlin (Mercedes-Benz Arena), Köln (LANXESS arena), Hamburg (Barclays Arena), München (Olympiahalle oder SAP Garden) und eventuell Frankfurt. Je nach Setup könnte eine Show mit Special-Sitzplätzen in den Innenraum verwandelt werden – bestuhlt, mit Premium-Sektionen und VIP-Paketen. Bei vergangenen Tourneen international lagen Ticketpreise oft im Bereich von 80–100 Euro für die günstigsten Plätze bis über 250 Euro für Front-of-Stage oder VIP-Bundles mit Merch und Early Entry. Durch die anhaltend hohe Nachfrage und höhere Produktionskosten wäre 2026 eher mit noch höheren Preisen zu rechnen.
Für viele ist genau das die Motivation, sich früh zu informieren: Wer sich rechtzeitig in Newsletter einträgt, der offiziellen Seite folgt und Presales nutzt, sichert sich halbwegs faire Plätze, bevor Reseller und Zweitmarkt den Kurs komplett nach oben ziehen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in Kommentarspalten geht es aktuell weniger um die Frage, ob Fleetwood Mac noch relevant sind – das ist längst geklärt – sondern eher um das wie einer möglichen Rückkehr. Drei Stränge tauchen immer wieder auf.
1. Kommt eine „letzte, wirklich letzte“ Tour?
Viele Fans argumentieren, dass die Band der eigenen Legende eine finale, klar kommunizierte Abschiedsrunde schuldet. Gerade nach all den Comeback-Wellen im Classic-Rock-Bereich (von Kiss über Mötley Crüe bis hin zu Elton John mit seiner riesigen „Farewell Yellow Brick Road“-Tour) erwarten viele, dass auch Fleetwood Mac einen klaren Schlussstrich irgendwann live markieren – und nicht einfach „auslaufen“. Reddit-User verweisen gern auf die emotionale Bindung, die etwa „Landslide“ oder „Songbird“ für mehrere Generationen hat; ein sauber geplanter Abschied würde dieser Bedeutung gerecht.
2. TikTok macht den Katalog jünger
Spannend ist die Rolle von Social Media: Auf TikTok erklingen „Dreams“, „Everywhere“ oder „Seven Wonders“ in Edits, POV-Clips und nostalgischen Videos. Fans der Gen Z schreiben darunter, dass sie Fleetwood Mac erst über Trends entdeckt haben und jetzt Vinyl sammeln. Daraus ergibt sich eine Theorie: Eine Tour 2026 müsste visuell stärker auf Social Media ausgerichtet sein – mit bewusst gesetzten Momenten für Handy-Lichter, chorfreundlichen Stellen, Hashtag-Animationen auf den Screens oder sogar eigenen Filtern und AR-Elementen, die zur Show gehören.
3. Streit ums Line-up
Kontrovers ist die Frage, wer überhaupt noch auftreten würde. Die Bandgeschichte war immer von Brüchen, Trennungen und Comebacks geprägt. Manche Fans vertreten den Standpunkt: „Fleetwood Mac sind nur Fleetwood Mac, wenn mindestens Mick Fleetwood, John McVie und Stevie Nicks auf der Bühne stehen – alles andere ist eine Tribute-Band.“ Andere sind pragmatischer und sagen: „Solange die Songs mit Respekt gespielt werden und ehemalige Mitglieder oder Gastmusiker dabei sind, zählt das Erlebnis.“
Auch Ticketpreise sorgen immer wieder für Diskussionen. In Threads liest man häufig den Vergleich: „Warum soll ich 200 Euro für einen Sitzplatz zahlen, wenn ich für das gleiche Geld drei aktuelle Acts in kleineren Venues sehen kann?“ Die Gegenposition: „Diese Songs bekommst du in dieser Dimension nie wieder, es ist quasi ein historischer Moment.“ Gerade in Deutschland, wo Preisbewusstsein traditionell hoch ist, wird das ein Thema bleiben, falls neue Tourdaten erscheinen.
Eine weitere Fan-Theorie betrifft neue Musik: Einige hoffen auf unveröffentlichtes Material aus den „Rumours“- oder „Tango in the Night“-Sessions, das als Deluxe-Reissue oder als „Lost Tapes“-Compilation erscheinen könnte, gekoppelt an Doku-Material und vielleicht ein paar ausgewählte Liveshows. Eine komplett neue Studio-Platte mit der klassischen Besetzung halten dagegen nur wenige für realistisch – zu komplex, zu viele persönliche Themen, zu hohe Erwartungshaltung.
Unter dem Strich schwingt in der Fanbase eine Mischung aus Nostalgie, Realismus und Hoffnung mit: Das Bewusstsein, dass die Zeit nicht unbegrenzt ist, aber auch der Wunsch, diese Musik noch einmal in einer großen, gemeinsamen Erfahrung zu spüren – in einer prall gefüllten Arena irgendwo zwischen Berlin und München.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle, konkrete Deutschland-Daten für eine Fleetwood-Mac-Tour 2026 liegen derzeit nicht vor. Um dir trotzdem Orientierung zu geben, haben wir historische und typische Eckdaten gesammelt, wie eine mögliche Route aussehen könnte und welche Releases für Fans gerade besonders wichtig sind.
| Jahr | Ereignis | Ort/Region | Hinweis für Fans |
|---|---|---|---|
| 1977 | Release von „Rumours“ | USA/UK | Eines der meistverkauften Alben aller Zeiten, Kern der Setlist jeder Tour. |
| 2014–2015 | „On With The Show“-Tour (inkl. Christine McVie) | Europa & Nordamerika | Viele Fans sehen diese Runde als letzte große Tour in klassischer Besetzung. |
| 2018–2019 | „An Evening with Fleetwood Mac“-Tour | Nordamerika, Europa, Ozeanien | Tour mit leicht verändertem Line-up, starke Best-of-Setlist. |
| 2020–2022 | Verschobene/ausgefallene Shows durch Pandemie | Weltweit | Viele Planungen wandelten sich zu Solo-Projekten, Unsicherheit für die Zukunft. |
| 2022 | Tod von Christine McVie | UK | Großer Einschnitt für Band und Fans, beeinflusst alle Reunion-Pläne. |
| 2023–2025 | Starker Streaming-Boom durch Social Media | Global | Steigende Plays auf Plattformen, neue Fan-Generationen entdecken die Band. |
| 2026 (erwartet) | Mögliche Sonder-Shows / Jubiläumsformate | v.a. UK/USA, evtl. Europa | Noch nichts offiziell, aber hohe Wahrscheinlichkeit für Projekte rund um „Rumours“. |
Typische mögliche Deutschland-Stationen, falls eine Tour kommt:
| Stadt | Mögliche Location | Kapazität (ca.) | Was zu erwarten wäre |
|---|---|---|---|
| Berlin | Mercedes-Benz Arena | 17.000 | Große Produktion mit LED-Bühne, ideal für Streaming/TV-Mitschnitte. |
| Köln | LANXESS arena | 18.000 | Beliebter Tourstopp, oft stark nachgefragt, schnelle Ausverkäufe. |
| Hamburg | Barclays Arena | 16.000 | Gute Akustik, klassischer Halt für internationale Rock-Acts. |
| München | Olympiahalle / SAP Garden | 12.000–15.000 | Süddeutscher Magnet, viel Zulauf aus Österreich und der Schweiz. |
| Frankfurt | Festhalle | 10.000–12.000 | Stimmungsvoll, könnte bei limitierter Tour die einzige Hessen-Show werden. |
Häufige Fragen zu Fleetwood Mac
Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Fragen rund um Fleetwood Mac, mögliche Touren und den aktuellen Hype gesammelt – und ausführlich beantwortet.
1. Sind Fleetwood Mac aktuell noch aktiv?
Die ehrliche Antwort: Ja und nein. Als klassisch durchgehend tourende Rockband gibt es Fleetwood Mac momentan nicht. Es gibt keine offizielle Welttour im Verkauf, keine laufenden Konzertreihen und auch keine komplett neue Studio-Platte, an der öffentlich gearbeitet wird. Gleichzeitig ist die Band aber weit davon entfernt, einfach nur „Geschichte“ zu sein. Die Marke ist extrem präsent: Streaming-Zahlen steigen, Dokumentationen laufen, Reissues verkaufen sich gut und einzelne Mitglieder sind solo auf Tour oder in Interviews. Zudem äußern sich Mick Fleetwood und Stevie Nicks regelmäßig zur Vergangenheit und möglichen Zukunftsprojekten. In der Musikbranche gilt: Solange Katalog, Nachfrage und einzelne Mitglieder so aktiv sind, ist das Kapitel nicht abgeschlossen – eher in einer Art Ruhephase mit punktuellen Highlights.
2. Kommen Fleetwood Mac 2026 nach Deutschland?
Stand jetzt gibt es keine bestätigten Deutschland-Termine für 2026. Trotzdem lohnt es sich, aufmerksam zu bleiben. Große Arenen in Berlin, Köln, Hamburg oder München planen lange im Voraus und blocken Zeitfenster für potenzielle Mega-Acts. Häufig sickert zuerst etwas in UK durch – etwa ein mysteriöser London-Termin oder ein Festival-Slot –, bevor Deutschland offiziell nachzieht. Wenn du nichts verpassen willst, solltest du die offizielle Bandseite, Newsletter von großen deutschen Veranstaltern und Social-Media-Profile von Arenen im Auge behalten. Gerade Presale-Aktionen (z.B. für Kreditkartenkunden, Telekom- oder Ticketanbieter-Programme) entscheiden oft darüber, ob du gute Sitzplätze zu halbwegs humanen Preisen erwischst.
3. Welche Songs müssen bei einem Fleetwood-Mac-Konzert unbedingt dabei sein?
Die Fan-Meinungen gehen bei Details auseinander, aber beim Kernprogramm herrscht ziemlich großer Konsens. Unverzichtbar sind „The Chain“ (häufig als Opener oder später Höhepunkt), „Dreams“, „Go Your Own Way“, „Rhiannon“, „Landslide“, „Everywhere“, „Little Lies“ und „Don’t Stop“. Diese Tracks sind nicht nur kommerziell wichtig, sondern definieren auch die emotionale DNA der Band. Darüber hinaus wünschen sich viele tiefere Cuts wie „Silver Springs“, „Sara“, „Seven Wonders“ oder ältere Stücke aus der Blues-Phase. Realistisch ist ein Mix: große Hits für die Casual-Fans, dazu 2–4 Liebhaberstücke für die Nerds, die jede Bootleg-Setlist kennen. Speziell „Landslide“ gilt als Song, bei dem die Halle oft komplett mitsingt – ein Moment, den viele Konzertberichte als Gänsehaut-Highlight beschreiben.
4. Warum sind Ticketpreise bei so einer Band so hoch?
Mehrere Faktoren spielen zusammen. Erstens: Die Produktionskosten sind bei Acts dieser Größe enorm – Bühne, Licht, Leinwandtechnik, Crew, Transport, Hotel, Versicherung. Zweitens: Die Nachfrage ist riesig, aber das Angebot begrenzt. Die Mitglieder sind älter, Touren müssen gesundheitlich machbar bleiben, also spielt man eher wenige, ausgewählte Shows statt 80 Dates am Stück. Drittens: Der Nostalgie-Faktor. Viele Fans sehen Fleetwood Mac als Teil ihrer Biografie – Elternhaus, erste Trennungen, Roadtrips, Hochzeiten. Für solche „Lebenssoundtracks“ sind Menschen bereit, mehr zu zahlen, ähnlich wie bei Elton John oder den Rolling Stones. Gleichzeitig ist das Preisthema real: In Foren liest man immer wieder, dass jüngere Fans schlicht rausgepreist werden. Sollte es 2026 eine Serie geben, wäre eine faire Staffelung (Stehplätze & günstige Ränge neben Premium-Sektionen) wünschenswert, damit nicht nur Ü50-Fans im Innenraum sitzen.
5. Wie relevant ist Fleetwood Mac für Gen Z und Millennials überhaupt?
Überraschend relevant. Der große Gamechanger war die virale „Dreams“-Welle auf TikTok: Ein Skateboard-Video, Cranberry-Saft, dazu „Dreams“ – fertig war ein Clip, der der Band plötzlich Millionen neue Streams bescherte. Seitdem haben viele jüngere User den gesamten Katalog entdeckt, besonders über Algorithmen, die Soft-Rock- und Retro-Playlists pushen. Fleetwood Mac funktionieren für Gen Z als eine Art emotionaler Vintage-Soundtrack: organische Drums, markante Stimmen, ehrliche Art, über Beziehungen, Trennung, Unsicherheit und Hoffnung zu singen. Dazu kommt die Ästhetik – alte Tourfotos, Retro-Merch, Vinyl-Cover – die perfekt in den aktuellen Y2K-und-70s-Mix passt, den TikTok und Instagram feiern. Kurz: Nicht nur deine Eltern lieben „Dreams“ – du teilst den Song inzwischen wahrscheinlich mit einer halben Timeline.
6. Gibt es Chancen auf neue Musik?
Komplett neue gemeinsame Studio-Songs der klassischen Besetzung sind eher unwahrscheinlich. Die Gründe: gesundheitliche Aspekte, persönliche Dynamiken, das Fehlen von Christine McVie und die extreme Erwartungshaltung. Kein Track könnte dem Mythos gerecht werden, ohne sofort seziert zu werden. Realistischer sind andere Formate: bisher unveröffentlichte Demos, alternative Mixe, Live-Aufnahmen aus Archiven, Deluxe-Versionen von Klassikern oder Soundtrack-Beiträge einzelner Mitglieder, bei denen Fleetwood-Mac-Songs prominent genutzt werden. Denkbar wäre auch ein großer Doku-Film oder eine Streaming-Serie mit begleitendem Audio-Release – quasi ein kuratiertes, historisches Projekt statt „neues Album mit 12 frischen Songs“.
7. Wie kann ich mich jetzt schon auf ein mögliches Konzert vorbereiten?
Wenn du wirklich ready sein willst, sobald sich etwas tut, kannst du ein paar Dinge schon abhaken: Folge der offiziellen Seite, trage dich bei großen deutschen Ticketanbietern für Classic-Rock- oder „Lieblingskünstler“-Newsletter ein, check regelmäßig Social Media von Arenen in deiner Nähe. Dazu: Bau dir deine persönliche Wunsch-Setlist in einer Playlist – Hits plus ein paar Tiefenschnitte – und teste, welche Songs live am meisten bei dir auslösen. So weißt du, ob sich auch ein Trip in eine andere Stadt lohnt, falls es nur wenige Deutschland-Shows gibt. Und: Leg dir schon mal ein Ticketbudget zur Seite. Wenn große Acts plötzlich Daten droppen, ist das Geld schnell weg. Wer im Voraus plant, muss später nicht in Panik den Dispo sprengen.
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