Fleetwood, Mac

Fleetwood Mac 2026: Kommt da noch was – oder war’s das?

23.02.2026 - 15:00:05 | ad-hoc-news.de

Fleetwood-Mac-Fans hoffen 2026 weiter auf Comeback, neue Musik und letzte Europa-Shows. Was realistisch ist – und was nur Mythos bleibt.

Du merkst es auf TikTok, in Insta-Reels und in jeder halbwegs gut sortierten Indie-Playlist: Fleetwood Mac sind 2026 präsenter denn je – obwohl die Band offiziell auf Eis liegt. "Dreams" läuft im Hintergrund, jemand zitiert schon wieder eine Zeile aus "The Chain", und unter jedem nostalgischen Konzertclip fragen deutsche Fans: Kommt ihr noch einmal nach Europa?

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Gleichzeitig häufen sich Gerüchte: neue Doku, mögliches Tribute-Projekt, vielleicht doch ein letztes gemeinsames Studio-Experiment? Zwischen nüchterner Realität (Alter, Gesundheit, interne Spannungen) und Fan-Hoffnung liegt ein Spannungsfeld, das genau jetzt extrem spannend ist – besonders für dich in Deutschland, denn hier gehören die Hallen seit Jahrzehnten zu den lautesten im ganzen Fleetwood-Kosmos.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Stand Anfang 2026 gibt es kein offiziell bestätigtes neues Album von Fleetwood Mac und keine angekündigte Welttour. Die offizielle Seite und die großen Musikmagazine sprechen eher vorsichtig von einer Band, die ihre legendäre Geschichte verwaltet, statt aktiv das nächste Kapitel zu schreiben. Einzelne Mitglieder sind jedoch sehr aktiv – und genau da wird es interessant.

Mick Fleetwood hat in mehreren Interviews in den letzten Jahren immer wieder angedeutet, dass er sich "eine letzte große Sache" mit dem Namen Fleetwood Mac vorstellen könnte. Er spricht aber gleichzeitig offen über das Alter der Band (viele sind Mitte 70 und älter) und darüber, wie anstrengend die letzte große Tour 2018/2019 war, die auch Stationen in Europa, aber nicht in Deutschland beinhaltete. Für deutsche Fans war das ein Stich ins Herz, weil frühere Tourneen gerade hier unglaublich stark liefen.

Stevie Nicks konzentriert sich derweil auf ihre Solo-Karriere. Ihre Festival-Auftritte in den USA sorgen 2025 und 2026 regelmäßig für virale Clips, in denen sie Fleetwood-Mac-Songs wie "Rhiannon" oder "Landslide" in leicht abgespeckten, aber immer noch intensiven Versionen spielt. In einem US-Podcast ließ sie durchblicken, dass sie es sich zwar zutraut, einzelne Special-Shows mit dem Mac-Backkatalog zu spielen, aber eine volle Stadiontour über mehrere Kontinente hält sie für unrealistisch.

Ein weiterer Faktor: Der Verlust von Christine McVie, die Ende 2022 verstorben ist. Viele aktuelle Einschätzungen betonen, dass Fleetwood Mac ohne sie emotional nie wieder dieselbe Band sein können. In Hintergrundgesprächen wird erzählt, dass besonders Mick und Stevie großen Respekt davor haben, den Namen Fleetwood Mac ohne Christine auf eine Bühne zu stellen, weil so viele der größten Hits ("Everywhere", "Little Lies", "Songbird") direkt mit ihr verbunden sind.

Was sich dagegen immer deutlicher abzeichnet, ist eine Mischung aus Archivprojekten und Tribute-Formaten: erweiterte Deluxe-Versionen der Klassiker, unveröffentlichte Live-Mitschnitte aus den 70ern und 80ern, dazu möglicherweise eine aufwendig produzierte Doku-Serie, die tiefer in die Dynamik der Band einsteigt als frühere Filme. Für deutsche Fans heißt das: Weniger Tour-Hoffnung, mehr Fokus auf Releases und Special-Screenings, also Kinoevents oder Streaming-Premieren, die man gemeinsam mit Freunden zelebriert.

Finanziell betrachtet hätten neue Live-Termine einen immensen Reiz – Fleetwood Mac gehören zu den umsatzstärksten Live-Acts der letzten Jahrzehnte. Aber gesundheitliche Risiken, logistische Monsterstrukturen und die Frage, ob man ohne Christine noch einmal alles auffahren will, bremsen das Ganze aus. Die Konsequenz: 2026 ist das Jahr der Gerüchte, nicht der fixen Tourdaten. Gleichzeitig steigen dadurch aber auch die Klickzahlen, Streams und Diskussionen – ein Nährboden dafür, dass sich Labels und Produzenten trauen, ambitionierte Projekte rund um den Backkatalog auf die Beine zu stellen, die dann sehr wohl bis nach Deutschland durchschlagen.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn aktuell keine neue große Tour läuft, kursieren zahllose Mitschnitte von den letzten großen Fleetwood-Mac-Shows (2018/2019) und von Solo-Konzerten der Mitglieder. Anhand dieser Aufnahmen lässt sich ziemlich genau rekonstruieren, was dich bei einem hypothetischen Comeback in Deutschland erwarten würde.

Die typische Fleetwood-Mac-Setlist der letzten Jahre war ein kompromissloses Best-of-Feuerwerk. Songs wie "The Chain", "Dreams", "Go Your Own Way", "Rhiannon", "Landslide", "Everywhere", "Little Lies", "Gypsy" und "Don’t Stop" waren praktisch gesetzt. Dazu kamen bei vielen Shows Überraschungen wie "Black Magic Woman" oder "Oh Well" als Verbeugung vor der ganz frühen Bluesphase der Band. Fans lieben genau diese Mischung aus 70s-Drama und rauem, britisch geprägtem Bluesrock.

Was bei fast jedem Bericht aus den letzten Hallen und Stadien auffällt: Die Dynamik zwischen den Stimmen. Stevie Nicks mit ihrer rauen, mystischen Präsenz; Christine McVie mit den klaren, warmen Melodien; dazu der treibende Rhythmus von Mick Fleetwood und John McVie. Selbst ohne Lindsey Buckingham, der bei der letzten großen Tour nicht mehr dabei war, funktionierte diese Maschine erstaunlich gut, weil Gastgitarristen und -sänger die Lücken zwar nicht ersetzten, aber auf eigene Art füllten.

Für ein mögliches Deutschland-Konzert 2026 oder 2027 wäre sehr wahrscheinlich, dass man genau dieses Best-of-Prinzip weiterzieht – nur mit einem noch stärkeren Fokus auf Tribute an Christine. Man kann sich spezielle Momente vorstellen, in denen Videos von ihr eingeblendet werden, während die Band "Songbird" oder "Everywhere" in einer reduzierten Version spielt. Gerade deutsche Fans reagieren bei solchen Gänsehaut-Passagen erfahrungsgemäß extrem emotional; Berichte von früheren Tourstopps in Berlin, Hamburg oder München beschreiben minutenlange Standing Ovations und singende Menschen bis in die obersten Ränge.

Auch das Bühnenbild der letzten Tourneen deutet darauf hin, wohin die Reise bei einem Comeback gehen könnte: eher klare, stilvolle Visuals mit historischen Fotos, Artworks und atmosphärischen Projektionen, keine übertriebene Pyroshow. Der Fokus liegt auf den Songs, den Geschichten und dem Zusammenspiel. Mick Fleetwood liebt nach wie vor sein langes Drum-Solo, das bei früheren Shows oft in "World Turning" eingebettet war und das Publikum komplett aufdrehen ließ.

Sehr wahrscheinlich wäre außerdem eine Integration der TikTok-Welle: Seit "Dreams" wegen eines viralen Skateboard-Videos wieder durch die Charts gejagt wurde, ist klar, wie stark Fleetwood Mac bei jüngeren Hörer:innen angekommen sind. Man darf damit rechnen, dass Screens im Hintergrund Clips, Fan-Art und Social-Media-Posts zeigen würden – vielleicht sogar mit Live-Hashtag, der deutsche Fans in Berlin oder Köln direkt in die Show holt.

Die Länge der Shows lag zuletzt meist bei rund 2 bis 2,5 Stunden, mit 20+ Songs und nur einer kurzen Pause zwischen Hauptset und Zugaben. Wenn die Band es noch einmal wagt, ist eher mit einem etwas kürzeren, konditionsschonenden Set zu rechnen, das trotzdem alle Schlüsselmomente enthält: der bedrohliche Basslauf aus "The Chain", das kollektive Mitsingen bei "Go Your Own Way", die intime Stille bei "Landslide". Genau diese Kontraste machen Fleetwood-Mac-Konzerte so intensiv – und erklären, warum selbst Leute, die die Band nur aus Playlists kennen, nach einem Abend komplett angefixt rausgehen.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wer sich 2026 auf Reddit, TikTok oder in deutschen Facebook-Gruppen zu Fleetwood Mac umschaut, landet schnell in einer eigenen Welt aus Theorien, Hoffnungen und gelegentlich auch Frust. Einige der häufigsten Diskussionen drehen sich um drei große Themen: Tourwahrscheinlichkeit, neue Musik und interne Konflikte.

Auf Reddit-Threads liest man immer wieder die Theorie, dass Mick Fleetwood im Hintergrund einen abschließenden Europa-Run plant – eine Art "Farewell Fleetwood Mac" mit wenigen, sehr ausgewählten Städten: London, Dublin, vielleicht Paris und natürlich Berlin. Begründung der Fans: Der wirtschaftliche Reiz wäre riesig, und logistisch ließe sich eine kurze Serie von Arena- oder Stadion-Shows leichter stemmen als eine monatelange Welttour. Konkrete Leaks gibt es dafür zwar nicht, aber Ticketportale und Fanforen beobachten auffällig genau, wann große Hallen wie die Berliner Mercedes-Benz Arena längere, noch nicht erklärte "Booking-Holds" eintragen.

Ein zweites heißes Thema ist neues Material. Immer wieder tauchen Berichte auf, dass einzelne Mitglieder Demos austauschen oder ältere, nie veröffentlichte Aufnahmen sichten. Spekuliert wird über ein Albumkonzept, das alte Studio-Fragmente mit neuen Overdubs verbindet – also Christine-McVie-Spuren aus den Archiven, ergänzt durch aktuelle Vocals und Instrumente der verbliebenen Mitglieder. Kritiker halten das für heikel, weil es posthum leicht ausbeuterisch wirken könnte; viele Fans sehen darin aber eine Chance, Christines Songwriting noch einmal in einem würdigen Rahmen zu feiern.

Besonders auf TikTok kursieren immer wieder Clips, in denen User behaupten, Insiderinfos aus der Veranstaltungsbranche zu haben: behauptete Anfragen für deutsche Festivals, Gerüchte über Headliner-Slots oder Geheimverhandlungen mit Rock-am-Ring-Machern. Vieles davon ist offensichtlich Wunschdenken, aber der Hype zeigt, wie groß die Sehnsucht ist, die Songs einmal live zu erleben – auch bei einer Generation, die 1977 noch längst nicht geboren war.

Dazu kommen Dauerbrenner-Theorien zu den internen Beziehungen. Die Dynamik zwischen Stevie Nicks und Lindsey Buckingham, die in Songs wie "Go Your Own Way" oder "Silver Springs" extrem spürbar ist, wird immer wieder neu analysiert. Viele Fans fragen sich, ob es 2026 noch eine realistische Chance gäbe, die beiden für einzelne Auftritte zu vereinen – etwa für eine TV-Show, einen Tribute-Abend oder einen einmaligen Charity-Gig. Bisher klingt alles, was aus dem Umfeld der Band durchsickert, eher nach: sehr unwahrscheinlich. Zu viele alte Wunden, zu unterschiedliche Prioritäten.

Ein weiterer Dauerbrenner ist der Ticketpreis-Schock der letzten Touren. Schon 2018/2019 lagen die Preise in vielen Städten im dreistelligen Bereich, VIP-Pakete sogar deutlich darüber. In deutschen Foren wird heiß diskutiert, was ein möglicher letzter Auftritt in Berlin, Hamburg oder München kosten würde. Die pessimistische Fraktion rechnet mit 200–300 Euro für halbwegs gute Plätze; andere hoffen auf eine Mischung aus Premium-Sitzplätzen und günstigeren Stehplätzen für jüngere Fans, die nicht das Budget von Boomer-Topverdienern haben.

Zwischen all den Theorien gibt es aber auch eine sehr sympathische Strömung: junge Creator:innen, die Fleetwood-Mac-Songs neu interpretieren – von Bedroom-Pop-Covern von "Dreams" bis zu Techno-Edits von "The Chain" für Berliner Clubs. Immer wieder schaffen es solche Edits in Sets von bekannten DJs oder in virale Videos aus deutschen Städten. Viele Fans sehen darin die Zukunft der Band: weniger als aktiver Tour-Act, mehr als lebender Katalog, der in neuen Kontexten ständig weiterlebt.

Alle Daten auf einen Blick

Auch wenn es 2026 keine bestätigte neue Tour gibt, hilft ein Blick auf wichtige Fakten, historische Daten und Eckpunkte – vor allem, um Gerüchte besser einzuordnen.

BereichInfosRelevanz für Deutschland
Bandgründung1967 in London durch Mick Fleetwood, John McVie und Peter GreenStart der britischen Blues-Phase, frühe Konzerte auch in Europa
DurchbruchsalbumRumours (1977)Eines der meistverkauften Alben auch auf dem deutschen Markt
Weitere wichtige AlbenFleetwood Mac (1975), Tusk (1979), Tango in the Night (1987)Regelmäßige Chartplatzierungen in Deutschland, starke Radio-Präsenz
Aktueller TourstatusKeine offiziell angekündigte Fleetwood-Mac-Tour 2026Deutsche Fans müssen vorerst mit Solo-Shows & Archiv-Projekten rechnen
Letzte große Welttour2018/2019 (u.a. Nordamerika, Europa, Australien)Europa-Termine, aber keine Deutschland-Shows – großer Fanfrust
Verstorbene MitgliederChristine McVie (2022), Peter Green (2020)Starker emotionaler Impact, mögliche Tribute-Formate in Planung
Streaming-Erfolge"Dreams", "The Chain" und "Go Your Own Way" mit Hunderten Millionen StreamsExtrem populär in deutschen Spotify- & Apple-Music-Playlists
Offizielle Websitefleetwoodmac.comWichtigste Quelle für zukünftige Tour- und Release-News

Häufige Fragen zu Fleetwood Mac

Damit du im Freundeskreis, im Uni-Seminar oder in der Bar-Diskussion nicht nur mit "Ja, das ist doch diese eine TikTok-Band mit "Dreams"" glänzt, hier ausführliche Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Fleetwood Mac.

1. Wie stehen die Chancen auf eine Fleetwood-Mac-Tour in Deutschland?

Realistisch betrachtet sind die Chancen nicht null, aber sehr geringeinzelnen, exklusiven Shows zu rechnen – möglicherweise in London oder Los Angeles, vielleicht als Tribute-Abend oder Special Event. Für Deutschland müsste dann entweder eine Live-Übertragung oder ein nachgelagertes Kinoevent her, wie man es von anderen großen Acts kennt.

Eine Alternative, die viele Fans hoffen lässt, sind Solo-Auftritte von Stevie Nicks oder Special-Sets bei europäischen Festivals, bei denen verstärkt Fleetwood-Mac-Songs gespielt werden. Wichtig ist: Halte dich über offizielle Kanäle und seriöse Ticketanbieter auf dem Laufenden, denn Fake-News und erfundene Tourpläne verbreiten sich gerade auf Social Media extrem schnell.

2. Warum sind Fleetwood Mac bei Gen Z und Millennials plötzlich wieder so groß?

Der berühmteste Katalysator war ganz klar das virale TikTok-Video, in dem ein Skater relaxed Cranberrysaft trinkt und dazu "Dreams" hört. Der Clip zog Millionen Views, Memes, Remixes und plötzlich waren Fleetwood Mac in Playlists, die sonst von Billie Eilish bis The Weeknd alles Mögliche abdecken. Aber der Hype hält sich, weil die Songs zeitlos wirken: "The Chain" mit seinem aggressiven Basslauf passt perfekt in Sport- und Gaming-Content, "Rhiannon" und "Gypsy" haben diesen mystischen Vibe, der sich mit Witchtok und Boho-Ästhetik verbindet, "Landslide" funktioniert als emotionaler Soundtrack für alles zwischen Trennungsvideo und Umzugs-Vlog.

Dazu kommt: Die Geschichten hinter den Songs – Trennungen innerhalb der Band, Chaos während der Rumours-Phase, exzessiver Lebensstil – sprechen eine Generation an, die sehr offen über Mental Health, Beziehungen und toxische Dynamiken redet. Fleetwood Mac liefern den Soundtrack dazu, lange bevor es Instagram-Stories gab.

3. Was macht das Album "Rumours" so besonders?

Rumours ist im Kern ein Dokument eines emotionalen Zusammenbruchs. Als das Album 1977 entstand, durchlebten praktisch alle Bandmitglieder massive private Krisen: Trennungen, Affären, Substanzprobleme. Statt auseinanderzugehen, schrieben sie Songs übereinander – oft gnadenlos ehrlich. "Go Your Own Way" ist ein wütender Trennungssong, "Dreams" eine ruhigere, aber nicht minder harte Reaktion, "The Chain" behandelt zerreißende Loyalität.

Dazu kommt eine extrem starke Produktion für die damalige Zeit: klare Arrangements, markante Hooks, sofort wiedererkennbare Stimmen. In Deutschland schlug das Album voll ein, landete hoch in den Charts und gehört bis heute zu den Platten, die du im Plattenregal deiner Eltern garantiert findest. Für viele junge Hörer:innen ist Rumours mittlerweile ein Einstieg in Vinyl-Kultur – ein Album, das man bewusst von vorne bis hinten durchhört, statt nur einzelne Songs zu shufflen.

4. Wie wichtig war Christine McVie für den Sound der Band?

Ohne Christine McVie wären Fleetwood Mac eine völlig andere Band. Sie brachte Melodie, Wärme und Pop-Sensibilität in einen Kosmos, der sonst stark von Drama und experimentellem Rock geprägt war. Songs wie "Everywhere", "Little Lies", "You Make Loving Fun" oder "Songbird" tragen ihre Handschrift: klare Harmonien, eingängige Refrains, oft mit einer bittersüßen Note.

Ihr Tod 2022 hat die Band tief getroffen. Viele Fans berichten, dass sie ihre Songs erst jetzt richtig bewusst hören und merken, wie sehr sie Jahrzehnte lang im Schatten der großen Stevie-Nicks-Narrative stand. In allen Spekulationen über zukünftige Projekte taucht Christines Rolle immer wieder auf – sei es als zentrale Figur einer Doku über die "andere" Seite von Fleetwood Mac oder als Fokus künftiger Tribute-Konzerte.

5. Was unterscheidet Fleetwood Mac von anderen Classic-Rock-Bands?

Während viele Classic-Rock-Acts vor allem für Gitarrenriffs oder Stadionhymnen bekannt sind, lebt Fleetwood Mac von einer extrem persönlichen, oft schmerzhaften Ehrlichkeit in den Texten – kombiniert mit sehr feinem Pop-Gespür. Die Band hat mehrere Lives geboren: zuerst als britische Bluesband um Peter Green, dann als kalifornisch geprägte Pop-Rock-Maschine mit Stevie Nicks und Lindsey Buckingham, später als fast schon eigenes Genre zwischen AOR, Softrock und Artpop.

Dazu kommt die seltene Konstellation von drei starken Songwriter:innen (Stevie Nicks, Lindsey Buckingham, Christine McVie), die alle eigene Stile haben, sich aber gegenseitig challengen. Die Reibung, die dadurch entsteht, ist in fast jedem Song zu hören. Genau das macht ihre Musik für viele Hörer:innen heute interessanter als die klaren, manchmal eindimensionalen Helden-Erzählungen anderer Rockbands.

6. Welche Songs sollte ich kennen, wenn ich neu einsteige?

Wenn du bei null anfängst, ist eine gute Einstiegsroute:

  • "Dreams" – weil du den Song wahrscheinlich sowieso schon tausendmal unterschwellig gehört hast.
  • "The Chain" – für den Moment, in dem du verstehst, warum diese Band in jeder Sport-Compilation auftaucht.
  • "Go Your Own Way" – reine Trennungspower, perfekt zum Mitschreien.
  • "Everywhere" – um Christines Pop-Seite kennenzulernen.
  • "Landslide" – wenn du gerade in einer Lebensphase voller Umbrüche bist.
  • "Rhiannon" – für alle, die auf mystische, leicht düstere Vibes stehen.

Danach lohnt es sich, die Alben Rumours, Fleetwood Mac (1975) und Tango in the Night am Stück zu hören. Gerade in Deutschland macht es Spaß, parallel alte Live-Clips aus den 70ern und 80ern zu schauen – die Unterschiede zu modernen Produktionen sind riesig, aber die Energie ist unverkennbar.

7. Wie sicher sind die Gerüchte zu neuer Musik wirklich?

Alles, was du aktuell liest, sind Gerüchte, Statements aus Interviews und Fan-Interpretationen. Es gibt keine offizielle Ankündigung eines neuen Fleetwood-Mac-Studioalbums. Was wahrscheinlicher ist: Archivveröffentlichungen (Live-Aufnahmen, Demos, Deluxe-Editionen) und gegebenenfalls Kollaborationen, bei denen einzelne Mitglieder Gastbeiträge liefern.

Wichtig: Wenn irgendwo plötzlich ein angebliches "neues Album" mit generischem Cover, zweifelhaften Pre-Order-Links und keiner Erwähnung auf der offiziellen Seite auftaucht, solltest du maximal skeptisch sein. Betrugsversuche rund um Legacy-Acts nehmen zu, gerade weil viele Fans emotional stark involviert sind. Halte dich an offizielle Kanäle, etablierte Labels und große Streamingplattformen, bevor du Geld ausgibst.


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