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FiscalNote Holdings Aktie (US66989P1093): Class A-Aktien und Warrants von NYSE delisted

28.04.2026 - 17:40:02 | ad-hoc-news.de

FiscalNote Holdings hat die Delistung ihrer Class A-Aktien und Warrants von der NYSE angekündigt. Das Unternehmen sicherte sich zudem eine Kulanzfrist von untergeordneten Gläubigern bis 21. Mai 2026.

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FiscalNote Holdings hat die Delistung ihrer Class A-Aktien und Warrants von der New York Stock Exchange (NYSE) angekündigt. Parallel wurde eine Vereinbarung mit untergeordneten Gläubigern getroffen, die eine Kulanzfrist bis zum 21. Mai 2026 gewährt.

Die Maßnahme erfolgt inmitten anhaltender finanzieller Herausforderungen für FiscalNote Holdings. Die Delisting-Ankündigung unterstreicht die schwierige Lage des Unternehmens, das in den letzten Quartalen mit sinkenden Umsätzen und Verlusten konfrontiert ist. Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollten die Entwicklungen genau verfolgen, da solche regulatorischen Schritte die Handelbarkeit und Liquidität der Aktie beeinflussen können.

Stand: 28.04.2026

Von der AD HOC NEWS Redaktion – Fachredaktion für Technologie-Aktien.

Auf einen Blick

  • Name: FiscalNote Holdings
  • ISIN: US66989P1093
  • Sektor/Branche: Technologie / Policy-Intelligence
  • Hauptsitz/Land: USA
  • Kernmärkte: Nordamerika, Europa
  • Zentrale Umsatztreiber: Softwarelösungen für Politik- und Regulierungsdaten
  • Heimatbörse/Handelsplatz: NYSE (Delisting angekündigt)
  • Handelswährung: USD (Wechselkursrisiko für Euro-Anleger durch USD-Schwankungen)

Das Geschäftsmodell von FiscalNote Holdings im Kern

FiscalNote Holdings bietet Softwarelösungen an, die Unternehmen und Organisationen bei der Analyse politischer und regulatorischer Entwicklungen unterstützen. Das Geschäftsmodell basiert auf der Bereitstellung von Daten und KI-gestützten Tools, die Risiken und Chancen in politischen Kontexten identifizieren helfen. Solche Plattformen sind in Branchen gefragt, wo Regulierungen eine zentrale Rolle spielen.

Vergleichbare Anbieter wie Blackbaud oder Cision agieren in angrenzenden Segmenten der Datenanalyse für Non-Profits und Kommunikation. FiscalNote Holdings positioniert sich speziell im Bereich Policy-Intelligence, wo Echtzeitdaten zu Gesetzen und politischen Entscheidungen zentral sind. Das Modell zielt auf wiederkehrende Einnahmen durch Abonnements ab.

Die Fokussierung auf KI-gestützte Analysen ermöglicht es Kunden, komplexe regulatorische Landschaften effizient zu navigieren. Dies unterscheidet das Unternehmen von traditionellen Beratungsanbietern.

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Die wichtigsten Umsatz- und Produkttreiber von FiscalNote Holdings

FiscalNote Holdings erzielte im Geschäftsjahr 2025 Umsätze in Höhe von 95,4 Mio. USD, was einem Rückgang von 20,7 % gegenüber dem Vorjahr entspricht laut SEC-Filings zum 31.12.2025. Der Nettoverlust belief sich auf 65,2 Mio. USD, mit einem operativen Margin von -51,9 % SEC-Daten FY2025.

Die Plattformen umfassen Tools für die Überwachung legislativer Prozesse und Risikoanalysen. Kernprodukte dienen der Vorhersage politischer Entwicklungen durch Datenaggregation und KI. Solche Lösungen werden von Unternehmen genutzt, die von Regulierungen betroffen sind.

Das EBITDA lag 2025 bei -40,4 Mio. USD, ein starker Rückgang gegenüber dem Vorjahr aus Jahresabschluss 2025. Die Cash-Position betrug 24,3 Mio. USD bei Langfristschulden von 125,6 Mio. USD Balance Sheet FY2025.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

Der Markt für Policy-Intelligence wächst durch zunehmende Komplexität von Regulierungen und den Einsatz von KI. FiscalNote Holdings konkurriert mit Anbietern wie Quorum oder Bloomberg Government in der Datenanalyse für politische Risiken. Trends wie Digitalisierung politischer Prozesse fördern Nachfrage nach Echtzeit-Tools.

In den letzten 12 Monaten generierte das Unternehmen Umsätze von 125,06 Mio. USD bei einem Verlust von 27,85 Mio. USD TipRanks-Statistiken. Die Bruttomarge lag bei 56,18 %, der Netto-Margin bei -87,05 % aktuelle Kennzahlen.

Wettbewerber in ähnlichen Nischen betonen ebenfalls KI und Datenintegration. Die Position von FiscalNote Holdings hängt von der Fähigkeit ab, Abonnenten zu binden und Kosten zu kontrollieren.

Warum FiscalNote Holdings für Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz relevant ist

Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind stark von EU-Regulierungen betroffen, wo Policy-Intelligence-Tools wie die von FiscalNote Holdings eingesetzt werden können. Die Delisting-Entwicklung könnte die Sichtbarkeit und Handelbarkeit über europäische Broker beeinträchtigen. Regionale Anleger profitieren von der Exposition gegenüber US-Tech, müssen aber Währungsrisiken beachten.

Das USD-Wechselkursrisiko ist für Euro-Anleger relevant, da Schwankungen den Wert der Investition beeinflussen. Zudem spielen geopolitische Faktoren in der EU-Politik eine Rolle, die das Geschäftsmodell unterstützen könnten. Die Kulanzfrist bis Mai 2026 gibt Zeit für Restrukturierungen.

Für welchen Anlegertyp passt die FiscalNote Holdings Aktie – und für welchen eher nicht?

Risikobereite Wachstumsinvestoren mit Fokus auf Tech-Disruption könnten Interesse zeigen, insbesondere bei Erholungspotenzial nach Delisting. Langfristorientierte Anleger, die auf KI in Regulierungsdaten setzen, passen qualitativ. Konservative Portfolios meiden jedoch Unternehmen mit hohen Verlusten und Schulden.

Value-Anleger ohne Toleranz für Volatilität und regulatorische Unsicherheiten sind weniger geeignet. Spekulative Trader könnten auf kurzfristige Bewegungen nach der NYSE-Entwicklung setzen. Die Aktie eignet sich für diversifizierte Portfolios mit Tech-Anteil.

Was sagen Analysten zur FiscalNote Holdings Aktie?

Analysten sehen ein durchschnittliches Kursziel von 2,94 USD, was 11,43 % über dem aktuellen Kurs liegt, mit Strong Buy-Konsens TipRanks. Andere Prognosen nennen 7,25 USD basierend auf stabilen Annahmen zu Wachstum und Margen Zacks.

Die Bewertungen berücksichtigen die Herausforderungen, heben aber Potenzial in AI-Policy-Daten hervor. Die Prognosen variieren je nach Fokus auf kurzfristige Risiken oder langfristiges Wachstum.

Risiken und offene Fragen bei FiscalNote Holdings

Hohe Verschuldung und anhaltende Verluste belasten die Bilanz, wie die Net-Cash-Position von -124,13 Mio. USD zeigt TipRanks. Die Delisting von der NYSE erhöht Unsicherheiten bezüglich Liquidität und Sichtbarkeit. Wettbewerbsdruck in der KI-Datenbranche könnte Margen weiter drücken.

Offene Fragen betreffen die Nutzung der Kulanzfrist bis 21. Mai 2026 und mögliche Refinanzierungen. Regulatorische Änderungen in Kernmärkten stellen zusätzliche Herausforderungen dar. Anleger sollten auf Quartalszahlen achten.

Einordnung für langfristig orientierte Leser

Das Geschäftsmodell von FiscalNote Holdings adressiert einen Nischenmarkt, in dem politische Datenanalyse zunehmend an Bedeutung gewinnt. Branchenmechaniken wie Abhängigkeit von legislativen Zyklen erfordern Anpassungsfähigkeit. Langfristig könnte der Trend zu datengetriebener Entscheidungsfindung in regulierten Sektoren wachsen.

Risikoarten umfassen zyklische Nachfrage, technologische Disruption und Wettbewerb. Anlegertypen mit hoher Risikotoleranz und Interesse an Tech-Nischen finden hier potenzielle Themen. Die Branche ist geprägt von Innovation und regulatorischen Anpassungen.

Regionale Relevanz ergibt sich aus globalen Regulierungsnetzwerken, die europäische Märkte einbeziehen. Diversifikation bleibt essenziell in volatilen Segmenten.

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Fazit

Die Delisting-Ankündigung der Class A-Aktien und Warrants von der NYSE markiert einen entscheidenden Schritt für FiscalNote Holdings. Die Kulanzfrist bis 21. Mai 2026 bietet Spielraum für Maßnahmen inmitten finanzieller Belastungen. Anleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz nehmen die Entwicklungen zur Kenntnis, ohne dass daraus Empfehlungen abgeleitet werden.

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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