First Phosphate Aktie: 170 Millionen Euro Garantie aus Dänemark
17.05.2026 - 18:52:08 | boerse-global.deFirst Phosphate startet mit einer aufgeräumteren Kapitalstruktur in die neue Woche. Dazu kommt eine prallere Kasse. Beides rückt vor den anstehenden Quartalszahlen in den Mittelpunkt.
Der letzte Ausübungszyklus für Warrants ist abgeschlossen. Dabei flossen dem Unternehmen brutto rund 3,07 Millionen kanadische Dollar zu. Zugleich sind alle öffentlich gehandelten Warrants aus dem Markt verschwunden. Das nimmt zwar keinen operativen Druck aus dem Geschäft, senkt aber den Verwässerungsüberhang und vereinfacht die Kapitalstruktur.
Kasse gefüllt, Projekt im Fokus
Zusammen mit einer bereits finalisierten nicht rückzahlbaren Förderung von 16,7 Millionen kanadischen Dollar durch die kanadische Regierung meldet First Phosphate nun eine Liquidität von mehr als 20 Millionen kanadischen Dollar. Dieses Geld soll vor allem das Flaggschiffprojekt Bégin-Lamarche in Quebec stützen. Dort arbeitet das Unternehmen an einer vertikal integrierten Lieferkette für Lithiumeisenphosphat, kurz LFP.
Parallel dazu sorgt eine Zusage aus Dänemark für Aufmerksamkeit. EIFO, die Exportkreditagentur des Landes, hat eine Absichtserklärung über eine Garantie von bis zu 170 Millionen Euro abgegeben. Sie soll das igneöse Phosphatprojekt des Unternehmens absichern. Für ein kleines Rohstoffunternehmen ist das ein ungewöhnlich starkes Signal.
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Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial
Auch die Analysten bleiben konstruktiv. Emerging Growth Research hält an einer Kaufempfehlung fest und nennt ein Kursziel von 4,94 kanadischen Dollar. Das liegt weit über dem jüngsten Börsenkurs. Zum Handelsschluss am Freitag stand die Aktie bei 1,13 Euro, nach einem Rückgang von 1,91 Prozent an diesem Tag.
Der mittelfristige Trend bleibt trotzdem kräftig. Auf Sicht von 30 Tagen liegt das Papier rund 55,6 Prozent im Plus, seit Jahresbeginn sogar gut 72 Prozent. Damit notiert die Aktie nur noch knapp unter ihrem jüngsten Hoch von 1,15 Euro. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt zeigt ebenfalls, wie stark der Titel in den vergangenen Wochen gelaufen ist.
Zahlen zum Projekt und zur Bewertung
Das Bégin-Lamarche-Projekt bringt laut Unternehmensangaben beachtliche Ressourcen mit. Genannt werden 41,5 Millionen Tonnen angezeigte Ressourcen sowie 214 Millionen Tonnen abgeleitete Ressourcen. Der Phosphatgehalt liegt dabei auf einem Niveau, das für die LFP-Wertschöpfungskette relevant ist.
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In den kommenden Tagen dürfte der Markt vor allem auf die nächsten Quartalszahlen schauen. Dann wird sichtbar, wie schnell das Unternehmen Kapital verbrennt und wie es die Mittel zwischen Bohrprogramm, Verarbeitung und dem weiteren Ausbau der Batterie-Lieferkette verteilt. Parallel dazu bleibt die politische Dimension wichtig: Die jüngere Aufnahme von Phosphat in die US-Liste kritischer Mineralien hat den strategischen Wert solcher Lagerstätten noch einmal unterstrichen.
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