Firefox, Split-View-Funktion

Firefox bringt integrierte Split-View-Funktion für bessere Produktivität

24.01.2026 - 06:22:12

Mozilla integriert lang erwartete Split-Ansicht direkt in Firefox, um Nutzerproduktivität zu steigern und sich im Browser-Wettbewerb besser zu positionieren.

Mozilla stattet seinen Firefox-Browser mit einer nativen Split-View-Funktion aus. Damit reagiert der Hersteller auf einen langjährigen Nutzerwunsch und will sich im Wettbewerb der Browser besser positionieren. Künftig können Nutzer zwei Webseiten direkt in einem Tab nebeneinander anzeigen und bearbeiten.

Intuitive Bedienung für komplexe Aufgaben

Die Funktion, die bereits Ende 2025 in experimentellen Builds auftauchte, bietet eine elegante Lösung für Seite-an-Seite-Browsing. Ein einzelner Tab lässt sich in zwei frei skalierbare Bereiche teilen. Das ist ideal für Aufgaben, die das Abgleichen von Informationen erfordern: Produktvergleiche, das Übertragen von Notizen aus einem Video oder das Verfolgen sozialer Medien parallel zum Lesen eines Artikels.

In der stabilen Version Firefox 146 vom Dezember 2025 ist Split View manuell aktivierbar. Nutzer müssen in den about:config-Einstellungen das Flag browser.tabs.splitView.enabled auf “true” setzen. Danach erscheint im Kontextmenü eines Tabs die Option “Geteilte Ansicht hinzufügen”. Die Trennlinie zwischen den Bereichen lässt sich per Drag & Drop verschieben. Die Funktion gilt noch als Work in Progress; eine finale, für alle Nutzer standardmäßig aktivierte Version wird erwartet.

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Strategische Antwort auf den Browser-Markt

Mit dem Schritt holt Mozilla zu Konkurrenten wie Microsoft Edge auf, der eine Split-Screen-Funktion bereits seit längerem anbietet. Auch Google testet eine vergleichbare “Split View” in Chrome. Der Trend zeigt: Der Browser entwickelt sich vom einfachen Inhaltebetrachter zum kompletten Arbeitsplatz.

Die native Integration soll eine stabilere und effizientere Alternative zu Drittanbieter-Add-ons bieten, die oft Performance- oder Sicherheitsprobleme mit sich bringen. Analysten sehen darin ein klares Signal: Mozilla stärkt mit solch praktischen, stark nachgefragten Features seine Kernnutzerschaft – parallel zu ambitionierteren Projekten mit KI.

Teil eines wachsenden Produktivitäts-Ökosystems

Split View ist kein Einzelphänomen. Es ist Teil einer ganzen Suite von Produktivitätswerkzeugen, die Mozilla derzeit aufbaut. Erst diese Woche wurde etwa “Tab-Notizen” bekannt – eine Funktion, um Notizen direkt an einen Browser-Tab zu heften.

Zusammen mit bereits existierenden Features wie Tab-Gruppen und vertikalen Tabs entsteht so ein mächtiges Ökosystem für Organisation und Recherche. Ein Nutzer könnte mit Split View zwei Forschungsartikel vergleichen, mit Tab-Notizen Schlüsselpunkte festhalten und das gesamte Setup in einer farbcodierten Tab-Gruppe für ein Projekt speichern. Dieser Workflow vereinfacht Prozesse, für die früher mehrere Fenster oder separate Anwendungen nötig waren.

Ausblick: Polieren und standardmäßig aktivieren

Die Entwicklung unterstreicht, dass Mozilla Nutzerfeedback ernst nimmt und in Kernfunktionen investiert, die die tägliche Produktivität direkt beeinflussen. Für 2026 plant das Unternehmen weitere Verfeinerungen, etwa erweiterte Steuerungen, Tastenkürzel und eine tiefere Integration mit anderen Browser-Komponenten.

Der Fahrplan sieht zudem ein größeres Update der Seitenleiste und die behutsame, optional integrierte Einführung von KI-Tools vor – inklusive einer versprochenen “Abschaltfunktion” für traditionell eingestellte Nutzer. Der schrittweise Rollout über den Nightly-Kanal bis zum versteckten Flag in der Stable-Version ist Standard, um Tests und Feedback zu sammeln. Der letzte Schritt wird die Standardaktivierung für alle Firefox-Nutzer sein. Damit festigt der Browser seine Position als erste Wahl für alle, die Effizienz, Kontrolle und eine funktionsreiche Umgebung für Arbeit und Freizeit schätzen.

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