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Fior Group und Thales starten Offensive gegen KI- und Quanten-Bedrohungen

05.03.2026 - 13:52:11 | boerse-global.de

Fior Group stellt Plattform zur Identifizierung autonomer KI-Agenten vor, während Thales ein erstes quantensicheres 5G-Update demonstriert. Der Markt für Post-Quantum-Kryptografie wächst rasant.

Fior Group und Thales starten Offensive gegen KI- und Quanten-Bedrohungen - Foto: über boerse-global.de
Fior Group und Thales starten Offensive gegen KI- und Quanten-Bedrohungen - Foto: über boerse-global.de

Die Cybersicherheit für Smartphones und Netze erlebt einen Wendepunkt. Die Fior Group hat eine neue Plattform gegen Angriffe autonomer KI-Agenten vorgestellt. Zeitgleich demonstrierte Thales ein weltweit erstes quantensicheres Upgrade für 5G-Netze. Die Branche reagiert damit auf zwei massive Bedrohungen: automatisierte KI-Angriffe und die künftige Rechenkraft von Quantencomputern.

Autonome KI-Agenten sprengen alte Sicherheitsmodelle

Bisherige Sicherheitssysteme sind für Menschen gemacht. Doch jetzt agieren KI-Agenten eigenständig – sie scannen in Sekundenbruchteilen Netzwerke nach Schwachstellen oder automatisieren Betrugsversuche im großen Stil. Gegen diese Maschinengeschwindigkeit kommen traditionelle Passwörter und Firewalls zu spät.

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„Es entsteht eine gefährliche Lücke“, warnen Experten. Genau hier setzt die neue Plattform der Fior Group an. Sie soll die wachsende Flut agentengesteuerter Cyberangriffe stoppen, noch bevor sie Schaden anrichten kann.

Jeder KI-Agent bekommt einen unverwechselbaren digitalen Ausweis

Der Kern der Lösung ist eine quantensichere Identitätsschicht. Jeder KI-Agent und jede Maschine erhält eine einzigartige, kryptografische Identität. Diese kann nicht kopiert, geteilt oder wiederverwendet werden.

In Millisekunden können Unternehmen so präzise Zugriffsrechte vergeben und jedes Verhalten der Agenten überwachen. Jede Identität ist zudem einem menschlichen Verantwortlichen zugeordnet – für vollständige Nachvollziehbarkeit. „Richtlinien werden genau in dem Moment durchgesetzt, in dem die Interaktion stattfindet“, erklärt Firmengründer David Williams.

Erkennt das System einen unbekannten Agenten, kann es ihm eine temporäre Identität zuweisen. Bei Regelverstößen wird der Zugriff sofort und weltweit in unter einer Millisekunde gesperrt.

Smartphone-Schutz gegen Sprach-Hacks und Deepfakes

Für Verbraucher besonders relevant: Der Schutz kommt direkt aufs Handy. Eine mobile Lösung für iOS und Android erkennt und blockiert automatisierte Bedrohungen direkt auf dem Gerät. Nutzer werden in Echtzeit gewarnt.

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Eine separate Sprachauthentifizierungskomponente soll Telefonbetrug eindämmen. Sie bindet jede Sprachsitzung an eine quantensichere Identität, die auf dem Gerät erzeugt wird. Das macht Replay-Angriffe und Deepfake-Stimmen wirkungslos, da der Gesprächspartner fortlaufend verifiziert wird.

Thales macht 5G-Netze „quantensicher“

Wie dringlich das Thema ist, zeigt eine parallele Entwicklung. Der Technologiekonzern Thales hat Anfang März erstmals demonstriert, wie sich bestehende 5G-Netze per Fernupdate quantensicher nachrüsten lassen.

In Zusammenarbeit mit einem Mobilfunkbetreiber wurden 5G-SIM-Karten über die Luftschnittstelle mit neuen, quantenresistenten Algorithmen ausgestattet – ohne den laufenden Betrieb zu stören. „Das beweist, dass Upgrades ohne Hardware-Tausch möglich sind“, sagt Eva Rudin von Thales.

Das ist ein entscheidender Schritt. 5G bildet das Rückgrat für Smartphones, vernetzte Autos und kritische Infrastrukturen. Ein physischer Austausch von Millionen Chips bei jedem neuen Sicherheitsstandard wäre undenkbar.

Markt für Quanten-Kryptografie explodiert

Die Branche handelt unter Druck. Hacker stehlen heute bereits verschlüsselte Daten, in der Hoffnung, sie in einigen Jahren mit Quantencomputern knacken zu können.

Der Markt reagiert. Laut Prognosen soll das globale Volumen für Post-Quantum-Kryptografie von 0,42 Milliarden US-Dollar (2025) auf 2,84 Milliarden bis 2030 wachsen. Die Integration quantensicherer Algorithmen in Alltagsgeräte und die Verwaltung von KI-Identitäten werden ab diesem Jahr vom theoretischen Konzept zum neuen Standard.

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