Fettzellen haben ein Gedächtnis – das erklärt den Jo-Jo-Effekt
07.02.2026 - 08:00:12Fettzellen besitzen ein epigenetisches Gedächtnis, das den Jo-Jo-Effekt antreibt. Neue Forschungsergebnisse zeigen: Selbst nach einer Diät „erinnern“ sich die Zellen an den früheren Übergewichts-Zustand. Das macht eine dauerhafte Gewichtsabnahme biologisch extrem schwierig.
Das molekulare Gedächtnis der Adipozyten
Wissenschaftler der ETH Zürich und anderer Institute haben herausgefunden, dass Übergewicht chemische Markierungen an der DNA der Fettzellen hinterlässt. Diese epigenetischen Veränderungen bleiben auch nach einem deutlichen Gewichtsverlust bestehen.
Sie wirken wie Schalter, die Gene an- oder ausschalten. Bei Übergewicht programmieren sie die Zellen darauf, Fett und Zucker besonders effizient zu speichern. Kehren die Kalorien zurück, nutzen die Zellen diese „Anleitung“ sofort wieder.
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„Die Zellen sind quasi darauf vorbereitet, in den Zustand des Übergewichts zurückzukehren“, erklärt Experte Ferdinand von Meyenn von der ETH Zürich.
Warum die Pfunde so schnell zurückkommen
Ein entscheidender Faktor ist die Langlebigkeit der Fettzellen. Adipozyten leben bis zu zehn Jahre. Die epigenetischen „Narben“ des Übergewichts bleiben also über einen langen Zeitraum aktiv und beeinflussen den Stoffwechsel.
Studien an Mäusen belegen den Effekt: Ehemals übergewichtige Tiere nahmen bei fettreicher Ernährung deutlich schneller zu als Artgenossen, die nie zu dick waren. Ihr Körper strebte zurück zum maximalen Gewicht.
Die Folgen sind gravierend:
* Der Körper wird anfällig für eine rasche Wiederzunahme.
* Diäten allein führen selten zu nachhaltigem Erfolg.
* Adipositas festigt sich als chronische Erkrankung.
Neue Perspektiven für Therapien
Die Erkenntnis verschiebt den Fokus von reiner Willenskraft hin zu den biologischen Mechanismen. Das könnte den Weg für völlig neue Behandlungen ebnen.
Zukünftige epigenetische Therapien könnten versuchen, diese zellulären Erinnerungen gezielt „zurückzusetzen“ oder zu löschen. Bis solche Ansätze marktreif sind, bleibt die Prävention die wirksamste Waffe.
Für Betroffene unterstreichen die Ergebnisse: Langfristige Lebensstiländerungen sind entscheidend. Kurzfristige Diäten kämpfen gegen ein biologisches Programm an, das auf Rückkehr gepolt ist.
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